Dienstag, 10. Januar 2017

[Rezension] Lasst uns schweigen wie ein Grab (by Key)

Lasst uns schweigen wie ein Grab Julie Berry
Thienemann, 2014  
Preis: 12,99€
TB: 304 Seiten
ISBN: 978-3-522-20199-5

Als aus heiterem Himmel die Direktorin und ihr Bruder beim Sonntagsessen vor ihren Augen tot vom Stuhl fallen, haben die sieben Schülerinnen des St. Etheldra Mädcheninternats die Wahl: Entweder erzählen sie von den Todesfällen und werden nach Hause geschickt, oder sie vertuschen den Vorfall und haben die fantastische Chance, das Mädcheninternat selbst zu führen – ganz ohne die Kontrolle von Erwachsenen!
Also schaufeln sie den beiden ein Grab im Garten und pflanzen einen hübschen Kirschbaum darauf. Doch das ist erst der Anfang. Für ihren Traum von der eigenen Schule verstricken sich die Mädchen in ein fulminantes Netz aus raffinierten Lügen, während der Mörder noch frei herumläuft …

Eine skurrile Krimi-Komödie mit viel schwarzem Humor

Sonntag, 8. Januar 2017

[Adventskalender 2016] Neuauslosung Türchen 18




Leider hat sich auch der Nachrückgewinner zum 18. Türchen nicht gemeldet, so dass wir dieses erneut neu ausgelost haben.


Gewonnen hat:

Juliane S.

Bitte melde dich bis zum Mittwoch, 11. Januar 2017 bei uns und teile uns deine Adresse mit.

Freitag, 6. Januar 2017

LESEKATZEN CASTING 2017


Wie ihr in Keys Neujahrspost schon gelesen habt, ziehen sich Nana und Valli 2017 etwas vom Blog zurück und werden nur gelegentlich Rezensionen beisteuern. 

Da Lesekatzen sehr gesellige Rudeltiere sind, die am liebsten in Gruppen leben, haben Key und Nika sich daher überlegt, wie schon 2014, einen Aufruf zu starten, mit dem wir Verstärkung suchen.

  • Du liest gern (und gerne auch viel).
  • Du sagst gern deine ehrliche Meinung zu Büchern. 
  • Du diskutierst generell gern über Bücher, Cover, Reihen, Autoren, etc. 
  • Du plauderst auch gern über alles andere rund um Bücher und buchige Themen.
 
Auch dieses Mal wollen wir erst einmal testen, ob denn auch die Chemie zwischen uns stimmt und unsere Anforderungen an Rezensionen von dir erfüllt werden. Daher auch dieses „Casting“. 
Und so soll es ablaufen: 
Du meldest dich bei uns bis zum 5. Februar 2017 mit einer kleinen Bewerbung, sprich, ein paar Zeilen über dich, was für Genre du liest und was du sonst so denkst, das wir wissen sollten. Du kannst dich dafür entweder per eMail (Lesekatzen@gmail.com) oder per PN auf Facebook an uns wenden.

Wir stellen dir anhand deiner bevorzugten Genres eine Auswahl an Büchern vor, von denen wir dir zwei für Rezensionen zur Verfügung stellen. 
Wir bitten dich, innerhalb eines Monats (also bis zum 5. März 2017) beide Bücher gelesen und rezensiert zu haben. 

Du überzeugst uns auf ganzer Linie und wirst die neue Lesekatze (oder auch der erste Lesekater) im Bunde. Das heißt: Du schreibst deine eigenen Beiträge auf dem Blog, bekommst die Rezensionsanfragen weitergeleitet und hast eine tolle Zeit mit uns.  :)

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen. :)

Dienstag, 3. Januar 2017

[REZENSION] [Visual Novel] Along the Edge

Along the Edge 
Visual Novel
Englisch/Französisch
Juni 2016
NovaBox, Frankreich


itch.io,
Steam,
Mac App Store,
iOS App Store (iPad),
Humble Store,


Inhalt:
Daphné is at a dead-end. She’s unsatisfied by her personal and professional life. So, when she inherits an old family house in a remote part of the country, she jumps at the opportunity to start anew.

Does she decide to embrace her legacy or does she hang on to her old way of life?



Heute gibt es mal eine etwas andere Rezension von uns, bzw. zu einem etwas anderen Buch: Visual Novels sind Romane in Computerspielform. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um die Art von Geschichten, bei denen man selbst mitbestimmt, wie sie weitergehen und enden.



Sonntag, 1. Januar 2017

Neujahrspost

Salût, 
es ist 2017. - Der Knaller.
 Wir fassen uns dies Mal kurz. Daher hauen wir mal ein kleine Statistik raus.
Das war 2016:
Interviews: satte 37
Rezis: immerhin 3,5 pro Monat
Durchschnittswertung:


Unser Dank an alle Autoren und Verlage, die uns unterstützt haben im letzten Jahr mit ihrer Zeit, ihren Werken und ihrer Liebe zu Büchern.
Besonders für unsere Ostereiersuche und den Adventskalender, gab es wieder viel Zuspruch und wir freuen uns immer euch diese Leckerchen anbieten zu können.
Wie zum Beispiel auch Nikas Sack voller Buchboxen, die sie alle für uns getestet hat -> Fazit. Oder Keys Review zur ComicCon Stuttgart.

Auch in diesem Jahr wollen wir weiter machen. Familie, Studium, Arbeit, eigene Projekte und neue Hobbys beanspruchen einen beträchtlichen Teil der Zeit. Weswegen wir uns entschlossen haben, unser Pensum herunterzuschrauben.
Wie gewohnt findet ihr ab Januar wieder Rezensionen und Interviews bei uns. Nur eben weniger als bisher. Denn egal was kommt, wir Vier lieben Bücher, nur kommt man nicht immer dazu alles zu lesen, zu besprechen und der SuB wird sowieso nie kleiner. Daher freuen wir uns, dass Nana und Val uns nicht gänzlich verlassen wollen und gelegentliche Rezensionen schreiben werden.

Und wer weiß was uns 2017 noch bieten wird. Neben Stereotypen, heißen Szenen, irrwitziger wörtlicher Rede, akutem Adjektivismus, vielleicht sogar Happy Ends oder hahnebüchener Logik. Vergangenes Jahr haben sich Comics, Bücher für Lesekätzchen und sogar Ausmalbücher bei uns eingefunden, um rezensiert zu werden. Womöglich gibt's dieses Jahr wieder Abwechslung.
Keys neuer Lesekater 'Mo' ist auch schon ganz hungrig auf Lesestoff.
Auf ein buchiges 2017

Cheers!

Eure Lesekatzen

Mittwoch, 28. Dezember 2016

[Adventskalender 2016] Gewinner Türchen 24, Neuauslosung Türchen 13 und 18


 
Hinter dem vierundzwanzigsten Türchen verbargen sich gleich 4 vollgepackte Buchpakete auf euch, für die ihr aber eine etwas kniffligere Frage beantworten musstet.

Aus dem englischen Bürgerkrieg (1642-1649) gingen die Puritaner als stärkste Macht hervor. Diese hielten Weihnachten für ein heidnisches Fest und verbaten es schlicht: Die Geschäfte blieben wie an normalen Werktagen geöffnet, die Kirchen geschlossen. Die genaue Zeitangabe schwankt etwas: Auf einigen Seiten findet man 1644-1660 als Zeitraum des Verbots, andere berichten erst von 1647 als Inkrafttreten des Gesetzes. Daher haben wir beide Daten gelten lassen.


​​Paket 1:
"Sturmtage" v. Leila Leacham - Goldmann Verlag
"Stern der Götter" v. Uschi Zietsch - Fabylon Verlag
"Der Ritter und die Bastardtochter" v. Annika Dick - CORA Verlag

Gewonnen hat:

Melanie M.

Bitte melde dich bis zum 4. Januar 2017 bei uns und teile uns deine Adresse mit.

***

​​Paket 2:
"Töchter der Dunkelheit", "Engelstränen", "Dämonenring" und "Unschuldsblut" v. Tanya Carpenter - SIEBEN Verlag

Gewonnen hat:

Ros-Christin P.

Bitte melde dich bis zum 4. Januar 2017 bei uns und teile uns deine Adresse mit.

***

Paket 3:
"Survive the Night" v. Danielle Vega - Gulliver/Beltz & Gelberg
"Sunshine Girl" v. Paige McKenzie - bloomoon
"Rubinmond" v. Nadine Stenglein - Fabylon Verlag


Gewonnen hat:

Stefanie R.

Bitte melde dich bis zum 4. Januar 2017 bei uns und teile uns deine Adresse mit.

***

Paket 4:
​"Ein MORDS-Team 1+2" v. Andreas Suchanek, Nicole Böhm, Uta Bareis - Greenlight Press
"Doubt: Zu wahr um schön zu sein" v. Nadine Stenglein - KopfKino Verlag


Gewonnen hat:

Gerhard B.
Bitte melde dich bis zum 4. Januar 2017 bei uns und teile uns deine Adresse mit.


***

Leider haben sich zwei Gewinner vergangener Türchen nicht bei uns gemeldet, so dass wir diese noch einmal neu auslosen mussten:

Türchen 13
"L. A. Vampires 1+2" v. Tanya Carpenter - Bookshouse Verlag

Gewonnen hat:

Irmina L.

Bitte melde dich bis zum 31. Dezember 2016* bei uns und teile uns deine Adresse mit.

***

Türchen 18
"Das Erbe" v. Andreas Suchanet - Greenlight Press und "Stern der Götter" v. Uschi Zietsch - Fabylon Verlag


Gewonnen hat:

Guido K.

Bitte melde dich bis zum 31. Dezember 2016* bei uns und teile uns deine Adresse mit.



*Bei Neuauslosungen haben wir uns entschlossen, die Meldezeit zu verkürzen, um sicherzustellen, dass die Bücher nicht noch im nächsten Jahr auf einen Gewinner warten müssen.

Sonntag, 25. Dezember 2016

[INTERVIEW] Alden über Marie H. Mittmann


Marie H. Mittmann

Mein Name ist Alden. Die Dark Fantasy Novelle „Das Erbe der Eule“, die vor Kurzem beim Armûn Verlag erschienen ist, ist meine Geschichte. Ich habe die Geflüster gejagt, die in die Köpfe der Menschen eindringen und ihnen tödliche Gedanken zuraunen, und ich habe nach einem Mädchen gesucht, das mir eines Tages im Nebel das Leben gerettet hat.
Sie fragen sich wahrscheinlich, warum ich aus dem Fenster schaue und mich nicht zu Ihnen umdrehe. Aber glauben Sie mir, Sie wollen die Antwort vielleicht gar nicht wissen. Und Sie können sich sicher sein, dass ich Ihnen zuhöre, auch wenn ich Sie nicht sehe.

1. Stell uns Marie H. Mittmann doch erst einmal kurz vor.
Sie schreibt Geschichten verschiedenster Art, von Dark Fantasy bis Romantik, und das eigentlich schon seit der Grundschule. 2012 erschien ihre erste Kurzgeschichte in einer Anthologie („Die Geister der vergangenen Welt“ in der Anthologie „Masken“ beim Art Skript Phantastik Verlag) und seitdem schreibt sie eigentlich immer an mindestens einem Projekt, meist schon mit drei weiteren im Hinterkopf.
Marie lässt sich schnell für Ideen begeistern, auch wenn sie ein wenig verrückt sind, und freut sich über die kleinen Abenteuer des Alltags. Deshalb überrascht es viele Leute auch erst einmal, dass sie gleichzeitig düstere Geschichten schreibt.

2. Was denkst du über Marie, wie findest du sie/ihn? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihr findest, wofür du sie beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?
Wofür ich sie beneide? Dafür, dass es in ihrer Welt nicht solche Monster gibt wie hier in meiner. Und dafür, dass sie diese Welt noch sehen kann … denn auch wenn ich den ersten Schnee fallen hören und im Frühling die Apfelblüten riechen kann, würde ich doch fast alles dafür geben, diese Dinge noch einmal zu sehen.

3. Du verbringst doch viel Zeit mit ihr, was tut sie, wenn sie nicht schreibt?
Marie liebt es, draußen unterwegs zu sein und zu reisen. Ein gutes Buch darf dabei natürlich nicht fehlen, aber auch einen Zeichenblock hat sie hin und wieder dabei. Außerdem macht sie Karate – das ist auch so etwas, das die meisten Menschen erst einmal überrascht – und ist eine echte Wasserratte. Aber wenn man ihr einfach ein Bild von einem süßen Kätzchen zeigt, lässt sie sich auch ziemlich schnell ablenken – was vor allem ihr Freund sehr gut beherrscht!

4. Hat sie ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben?
Ein Autor, der Marie sehr früh beeindruckt hat, ist Kai Meyer. Seine Bücher zeigten ihr im Teenie-Alter, dass es wirklich spannende Fantasy aus Deutschland gibt. Ein richtiges Vorbild hat sie allerdings nicht, auch wenn sie zum Beispiel Patrick Rothfuss' Kingkiller Chronicles oder Lian Hearns Der Clan der Otori bewundert.

5. Gibt es Rituale, die Marie beim Schreiben anwendet? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas Bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss?
Ein festes Schreibritual hat Marie nicht, aber sie schreibt meistens abends – wobei sich der „Abend“ dann auch gerne bis Mitternacht oder später ausdehnen kann.


6. Wie hast du sie kennengelernt?
Marie hat mich ausfindig gemacht, nachdem sie zum ersten Mal von einem Mann hörte, der nur „die Eule“ genannt wurde. Wer diese Eule war, wusste sie bei unserer ersten Begegnung noch gar nicht so genau. Das war im Hinterhof eines halb verfallenen Klosters in York, England, bei einer Greifvogel-Flugshow. Denn die großen Eulen, die so leise jagen, dass sie sogar das Trippeln einer Maus unter einer hohen Schneedecke hören, haben sie seither nicht mehr losgelassen …

7. Weißt du, ob es bei ihr immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen ist?
Der Anfang einer Geschichte ist für Marie meist irgendein kleines Detail, das ihre Aufmerksamkeit erregt. So wie eben diese Information, dass Eulen genauso sehr mit den Ohren jagen wie mit den Augen. Darum herum fügen sich dann nach und nach die Puzzleteile der Handlung und der Charaktere zusammen.

8. Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich für Marie so besonders?
Ich denke, das kann Marie am besten selbst beantworten. Normalerweise würde ich ohnehin keine Interviews geben, denn es gibt auch so schon genug Gerüchte über mich und das, was passiert ist. Aber ich wollte ihr diesen Gefallen nicht abschlagen.

9. Werfen wir doch einen Blick in die Kristallkugel: Was hält die Zukunft für Marie bereit? Wie sieht der momentane Stand ihrer Arbeit aus? Gibt es bald etwas Neues zu lesen?
Mehrere Kurzgeschichten – sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch – werden im Laufe des nächsten Jahres erscheinen. Dabei ist viel fantastisches, mal mehr und mal weniger düster. Und natürlich schreibt sie auch schon fleißig am nächsten größeren Projekt.

10. Ein herzliches Dankeschön an Alden für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich der Autorin selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Alden gesagt wurde.
Na gut, dann sollte ich jetzt wohl die Frage beantworten, warum Alden dieses Interview geben musste, obwohl er sonst ja eher schweigsam ist. Die Antwort ist einfach: Weil „Das Erbe der Eule“ und Alden für mich etwas ganz besonderes sind und bleiben werden.
Zum einen ist „Das Erbe der Eule“ meine Debüt-Novelle und zum anderen war es die emotional aufwühlendste Schreiberfahrung, die ich bisher hatte. Bei einigen Szenen bin ich wirklich im Zimmer auf und ab getigert und hab gedacht: Das kannst du doch nicht mit ihm machen! Wer die Geschichte kennt, wird wissen, welche Szenen ich meine … aber mehr kann ich dazu leider nicht sagen, um Spoiler zu vermeiden ;)
Außerdem möchte ich mich natürlich noch für dieses Interview bedanken. Sogar ich habe dabei noch ein paar neue Einblicke in Aldens Gedanken bekommen!
Also: Vielen Dank an Nika von den Lesekatzen und an Cat Lewis, die dieses Interview vorgeschlagen hat! 


"Das Erbe der Eule" ist im Amrûn Verlag erschienen. Wer mehr über die Autorin erfahren möchte, kann sie auf ihrer Homepage besuchen.


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