Mittwoch, 30. Oktober 2013

Dienstag, 29. Oktober 2013

HINWEIS: Assjah Blogtour

Assjah Blogtour - Tag 3


Heute ist die Blogtour bei


Viel Spaß!


Montag, 28. Oktober 2013

[INTERVIEW] Saha über Alisha Bionda

Bild Ich freue mich, endlich einmal die Gelegenheit zu haben, direkt mit den Lesern zu sprechen – mitdenWimpernklimper. Ich heiße SAHA und bin eine Gottesanbeterin, die mit ihrem Liesten ISHTAR, einem stattlichen Libellenmann und ihren Freunden durch die REGENBOGEN-WELT wandert und viele neue Gefährten trifft und etliche Abenteuer zu bestehen hat. Was mir natürlich vortrefflich gelingt – kokettlächel – da ich eine ziemlich kluge und wilde Gottesanbeterin bin.

1. Stell uns Alisha Bionda doch erst einmal kurz vor. Gibt sie dir genug zu essen? Lässt sie dich regelmäßig nach draußen?
Oooooh – dieEndlosbeineübereinanderschlag – über Alisha gäbe es vieles zu sagen. Ja wo fange ich da nur an? Sie ist ein kleiner literarischer Tausendsassa, denn sie ist nicht nur Autorin, sondern auch Herausgeberin, Redakteurin, Agentin – ach und vieles mehr. Ihr verliere allmählich den Überblick. KnabbertelegantaneinemBlatt
Manchmal finde ich, dass wir uns recht ähnlich sind. Wir sind nämlich beide multitasking – kicher –.
Na ja, das wichtigste was es über Alisha zu sagen gibt: Sie ist meine Schöpferin. Und sie hat Respekt vor anderen Kreaturen, daher überlässt sie es völlig mir, für meine Ernährung zu sorgen – denn ich gebe zu: Ich bin eine recht verwöhnte und anspruchsvolle Gottesanbeterin (zumindest war ich das in meinen jungen Jahren und zu Anbeginn unserer Reise durch die fünf Ebenen der REGENBOGEN-WELT.)
Darüber hinaus haben Alisha und ich eine „stille Übereinkunft“: Sie lässt mir meine Freiheit in meiner Welt und ich lasse ihr ihre auf ihrer Sonneninsel. Dafür darf sie über mich berichten. Wenn das so gut mit uns weitergeht, könnte es sogar sein, dass die REGENBOGEN-WELT nicht der einzige Roman bleibt, in dem ich ihr erlaube, von meinem Leben zu berichten – grins.
 

Bild 2. Was denkst du über Alisha, wie findest du sie? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihr findest, wofür du sie beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?
Wie ich Alisha finde? Auch das ist nicht einfach zu beantworten, weil sie ständig neue Ideen hat, vielseitig interessiert ist und sich manchmal mit äußerst schrillen Menschen trifft. Mit ihr wird es nie langweilig, daher sage ich nur eines: Ich finde sie geil! Entschuldigung, den Ausdruck habe ich auch von ihr, manchmal kann sie nämlich sehr deutlich werden und das färbt ab.
Worum ich sie beneide?
Dass sie immer unbeirrt ihren Weg geht, und versucht dies niemals auf Kosten Anderer zu tun. Was ich gar nicht an ihr mag: Sie hat eindeutig zu wenig Zeit für mich und ihre Romane, das sollte sie schleunigst ändern. Schließlich möchte auch ich mehr von ihr lesen.
Aber ich glaube, ich habe nun lange genug gemeckert und sie besinnt sich allmählich. Jedenfalls hat sie mir versichert, dass sich ab nächstes Jahr einiges ändern soll – seufz – aber ihr Menschen versprecht ja oft viel wenn der Tag lang ist. Ich werde das jedenfalls im Auge behalten.


3. Du verbringst doch viel Zeit mit ihr, was tut sie, wenn sie nicht schreibt?
Das ist eine sehr gute Frage. Zum einen, schreibt sie wie ich schon sagte, die letzten Jahre nicht mehr so viel, dafür hat sie aber viel herausgeben und ihre Agentur aufgebaut. Und vielerlei mehr. Darüber hinaus frönt sie dem Inselleben ganz schön – erneut seufz – manchmal hat sie „Tausend Hummeln im Hintern“. Morgens und abends streift sie mit Mephisto, ihrem afghanischen Windhund, am Meer entlang. Etwas, das sie sehr liebt, oft trifft sich auch mit Freunden von der Insel oder hat „ihre Menschen“ zu Besuch. Dann sagt sie immer zu mir „Saha, die nächsten Tage/Wochen/Monate habe ich wenig Zeit für dich, es menschelt wieder“. Dann weiß ich Bescheid und bekomme sie selten zu Gesicht, weil ihr „ihre Menschen“ wichtig sind.
An ihrer Seite vergeht die Zeit scheinbar schneller, weil sie sowohl die Zeiten mit ihren Menschen bewusst genießt, aber auch die Stille, wenn sie alleine ist. Ich habe das Gefühl. Sie braucht beides.

4. Hat sie ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben?
Soweit ich weiß, nicht direkt. Sie ist nicht der Typ dafür, sich an Anderen zu orientieren – lacht – und das ist glaube ich auch gut so.


Bild 5. Gibt es Rituale, die Alisha beim Schreiben anwendet? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas Bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss?
Lacht erneut – da ist sie auch wieder speziell.
Vollkommene Stille hat sie gern beim Lesen oder wenn sie lektoriert. Bei allen anderen Arbeiten hat sie meist lustige Sitcoms laufen (Humor liebt sie sehr, auch an ihren Mitmenschen), früher lief auch Musik, aber das wird immer seltener seit sie auf der Insel lebt.
Aber eines macht sie nie: Knabbern oder essen währenddessen. Ach, auch da hat sie ihre Eigenarten – hehe, aber DAS fragt ihr sie lieber selbst. Ich weiß nicht, ob sie das verraten will.


6. Wie hast du sie kennengelernt?
Hehe ... das war einfach: Sie hat mich und meine Welt einfach geschaffen. Und sie hat sich sehr lange Zeit dafür gelassen, hat viel Liebe und Herzblut in mich und die REGENBOGEN-WELT fließen lassen.

7. Weißt du, ob es bei ihr immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen ist?
Da kann ich sie auch wieder nicht einschätzen, weil sie aus allem Inspirationen zieht. Ich glaube besonders nah steht ihr nach wie vor ihr Vampirpaar „Dilara und Calvin“, aber auch Chapeau Claque, den ihr aus „Höllischer Alltag“  kennt und demnächst wohl auch befragt. Ein ziemlich versnobter Geselle – und wenn ICH das sage, will das etwas heißen. Alisha nennt mich nicht umsonst kapriziös.


Bild 8. Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich für Alisha so besonders?
Warum ihr das Interview mit mir führt, hat einen guten Grund: Ich halte Alisha ein wenig den Rücken frei, damit sie wieder mehr Zeit fürs Schreiben hat.
Und Alisha ist darüber hinaus der Meinung, dass Andere sie besser beurteilen können und sollen. Was für mich Alisha besonders macht ... hm ... mal überlegen. Ich glaube, dass sie sich nicht anpasst, sich nicht verbiegt. Sie hat einmal etwas zu mir gesgt, dass ich zitieren möchte, weil es mir sehr gefallen hat und zu ihr passt:
„Saha, ich bin, wie ich bin.
Die einen kennen mich, die anderen können mich.“


9. Werfen wir doch einen Blick in die Kristallkugel: Was hält die Zukunft für Alisha Bionda bereit? Wie sieht der momentane Stand ihrer Arbeit aus? Gibt es bald etwas Neues zu lesen?
Was die Zukunft bereithält, für uns alle, weiß niemand.
Alisha lebt eh nach dem Prinzip: Es kommt wie es kommt – und so nehme ich es an.
Ich glaube, das ist weise.
Der Stand ihrer Arbeit ist so mannigfaltig, dass das den Rahmen dieses Interviews sprengen würde. Aber im Moment arbeitet sie neben allem anderen sehr intensiv an dem weiteren Aufbau ihrer Agentur Ashera und in dem neuen Aryuna-Verlag mit, in dem ja u.a. auch meine – ähäm ihre – REGENBOGEN-WELT erschienen ist.
Und ab Dezember wird sie wieder mehr schreiben, das hat sie mir fest versprochen.


10. Ein herzliches Dankeschön an Saha für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich der Autorin selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Saha gesagt wurde.
Saha, hat das Wesentliche gut rübergebracht. Auch das, was ich derzeit umzusetzen zu versuche. Besonders am Herzen liegt mir da in der Tat die Agentur Ashera, aber ich freue mich auch darauf, wieder mehr zu schreiben. Beginnen werde ich wohl mit einer düster-phantastischen Erotik-Trilogie. Aber am liebsten würde ich mir mindestens sechs Zusatzarme wachsen lassen, weil mich wieder einmal mehrere Romanprojekte gleichzeitig reizen.
Also hoffe ich, dass mir Saha und meine anderen Roman-Charaktere dabei weiterhin nach Kräften „Schützenhilfe“ leisten.


Mehr über die Autor erfährt man auf ihrer Homepage.
Außerdem möchten wir auf die Seite Literra sowie auf die Homepage ihrer Agentur Ashera hinweisen.
Regenbogenwelt ist im Arunya-Verlag erschienen.
 
 

HINWEIS: Assjah Blogtour

Wie versprochen, der tägliche Hinweis: Heute startet die Blogtour bei Tanja Saalbach. Viel Spaß. :)

Donnerstag, 24. Oktober 2013

REZENSION: S. J. Watson - Ich.darf.nicht.schlafen.


Ich.darf.nicht.schlafen. - S. J. Watson
Originaltitel: Before I Go To Sleep
argon Hörbuch, 2012
Hörbuch 19,95 €
ISBN: 978-3839811054

»Es ist wie sterben, jeden Tag. Immer und immer wieder.«

Als Christine aufwacht, ist sie verstört: Das Schlafzimmer ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter älterer Typ. Sie kann sich an nichts erinnern. Schockiert muss sie feststellen, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie denkt – sondern 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist völlig angewiesen auf ihren Mann Ben, der sich immer um sie gekümmert hat. Doch dann findet Christine ein Tagebuch. Es ist in ihrer Handschrift geschrieben – und was darin steht, ist mehr als beunruhigend. Was ist wirklich mit ihr passiert? Wem kann sie trauen, wenn sie sich nicht einmal auf sich selbst verlassen kann?


Mittwoch, 23. Oktober 2013

ANKÜNDIGUNG: Blogtour Alisha Bionda


Eine Ankündigung jagt hier die nächste. Im November sollte es euch hier auf jeden Fall nicht langweilig werden.

Vom 11. bis zum 18. November 2013 findet also mit unserer Mitwirkung eine Blogtour zu Romanen und Anthologien von Alisha Bionda sowohl in ihrer Eigenschaft als Autorin, als auch als Herausgeberin.

Die Blogstopps könnt ihr der obigen Liste schon einmal entnehmen. Hier noch einmal die Links zu den einzelnen Stationen:

www.vielleserin.de
worldwidebookz.blogspot.de
rezension-mljones.blogspot.de
und natürlich wir hier von den Lesekatzen.

Dienstag, 22. Oktober 2013

REZENSION: Die Liste der vergessenen Wünsche - Robin Gold (by Nana)

Die Liste der vergessenen Wünsche - Robin Gold
Blanvalet, 2013
352 Seiten
Preis Broschiert: 14,99 €
Preis eBook: 11,99 €
ISBN: 978-3764504847

Klappentext:
Eine Geschichte über Verlust, Kindheitsträume und einen Neubeginn

Früher war alles einfacher. Abschiede zum Beispiel. Als die achtjährige Clara Black – in einem schwarzen Badeanzug – ihren Kater »Schweinebraten« beerdigte, ahnte sie nicht, dass das Leben noch einen viel größeren Verlust für sie bereithalten würde: Jahre später stirbt ihr Verlobter kurz vor der Hochzeit. Es bricht Claras Herz. Doch dann findet sie eine alte Liste mit ihren Kindheitswünschen, die vor ihrem 35. Geburtstag in Erfüllung gehen sollten. Ganz unverhofft wird die Liste zu Claras Rettungsanker – und zum Weg zurück ins Glück …

Montag, 21. Oktober 2013

ANKÜNDIGUNG BLOGTOUR "Assjah"


Wir freuen uns, am 2. November als Tourstopp bei der Bogtour zu Assjah von Juliane Seidel teilzunehmen. Nächsten Montag startet die Tour. Die Links zu den teilnehmenden Blogs werden wir euch jeden Tag noch einmal mitteilen, damit ihr auch nichts verpasst. 

Wer die Reihe noch nicht kennt: Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes traumhaft! Auf der Tour werdet ihr nicht nur Einblicke in die Reihe, zur Autorin und zur Illustratorin Tanja Meurer erhalten, sondern ihr könnt auch noch etwas gewinnen.


Sonntag, 20. Oktober 2013

[INTERVIEW] Fifi über Guido Krain

Bild
Guido Krain
Fifi ist ein dampfbetriebenes Dienstmädchen, das in der Kurzgeschichte „Steam ist beautiful“ (Aus der Anthologie „Erinnerungen an Morgen“) das Licht der Welt erblickte und eine der Hauptfiguren des Romans „Argentum Noctis“ ist.

Da sie ursprünglich als Singapparat gedacht war, hat sie eine außerordentlich melodiöse Stimme. Um die Schwächen ihres Grammatik-Algorithmusses zu tarnen, hat ihr Schöpfer Arthur Eagleton sie mit einem französischen Akzent ausgestattet. Sie ist außerordentlich begeistert von Ordnung, kleinen Tieren und dem pädagogischen Einsatz von Abführmitteln. Keine Geduld hat sie jedoch mit Ungeziefer – einen Begriff, den sie sehr großzügig auslegt.


Willkommen, nimm Platz *küsschen küsschen* bitte bedien dich doch an den Keksen und der Milch.
* Stutzt – rollt einmal mit den rötlich verfärbten Augen* Isch nüscht gewusst dass gommt zu die Arbeit hier eingeladen. *räumt in atemberaubendem Tempo den Tisch ab.*

Und wenn wir fertig sind, zeige ich dir meine Schuhsammlung – wenn das kein Anreiz ist?
Das wirglish sähr nett. Aber sicker nüscht basst. Und ´abe etwas Problem mit Gewischt. 


Bild
Argentum Noctis, Fabylon Verlag
1. Stell uns Guido Krain doch erst einmal kurz vor.
Er gutes Freund von Mr Catmouse und sähr nett. Langes ´aar immär sehr viel lästisch bei machen sauber. Trotzdem sehr nett; immer lächelt an, wenn sieht misch. Aber auch machmal etwas ischt gruselig. *beugt sich vor* Scheint zu wissen alles über Fifi – selbscht wenn niemand war dabei.

Und Schuhe? Liebt er Schuhe?
Oh no, scheint ´assen Schuhe sehr – immer gleisch bei Eingang zieht aus. Er sogar gesagt einmal,
dass schön wäre, wenn auch isch bei Besuck ziehe Schuhe aus. Das aber leidär nischt geht wegen Boden empfindlisch. Hihi – Sehr unanständisch, Dame gleisch bei kommen rein in ´aus zu fordern auf zu zie´än aus. *schüttelt den Kopf* Madame Julie und Madame Duckwalk aber drotzdem machen bei Besuck. Schon leischt Skandal – Hihi. Aber Sie sehr gern Schuhe mögen, nischt?

2. Was denkst du über Guido, wie findest du ihn? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihm findest, wofür du ihn beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?
Wir allee ihn ´aben gern. ABER! Nischt erzählen weiter das: Sehr, sehr, sehr, sehr unordentlisch – wie Mr Eagleton. So unordentlisch, das Fifi manschmal ´at schleschtes Gewissän nack Besuck. Er auck bräuscht eigenes Fifi.

3. Du verbringst doch viel Zeit mit ihm, was tut er, wenn er nicht schreibt?
Er auck mal schreibt nischt, wenn nischt Besuck von uns? Warum dann nischt räumt auf?  


Bild 4. Hat er ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben?
Isch nischt glaube, dass ´at Vorbild. Würde sein sehr lästisch bei Arbeit wenn immer mit ander Leute sisch vergleischt. Wie dann soll schaffen neues Geschischten?

5. Gibt es Rituale, die Guido beim Schreiben anwendet? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss?
Das sehr gomisch ischt. Er bei Arbeit sisch nur von eiskaltes schwarzes Gebräu ernährt. Extra schwarzes galtes Schrank neben Schreibentisch ´at. Isch sonst nur genne misch und Schwester die ernährt so einseitisch. Mr Eagleton einmal mir ´at erklärt, dass Mänschen Nischt gönnen das. Also wahrscheinlisch Guido ischt kein Mänsch.
Sie doch nischt sagen weiter?
Das aber einzig Gemeinsamesgeit. Isch immer singe bei Arbeit der. Er immer Ruhe brauckt.

6. Wie hast du ihn kennengelernt? Details, wir brauchen Details ...
Das sehr unheimlisch gewesen. Aber viel unheimlisch in letztär Zeit… Er schon sehr lange Freund von Mr Catmouse und eines Dagäs einfach stand vor Tür unseres.
*Beugt sich mit schräggestellten Augen vor* Und ALLES Wuschte über uns. Auck Sacken, die Mr Catmouse nischt wuschte.
Drotzdem ihn sehr gern ´ab. Er immär sehr galant zu Fifi. 


Bild 7. Weißt du, ob es bei ihm immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen ist?
Charaktär? Sie meinscht Persönes anders Welten aus? Isch da nischt bin sischer so. Mr Catmouse sagt, er gesuckt uns Welt gans gezielt – dass getroffen uns Zufall.
Aber in Wohnsimmer seins auck schon ´abe gedroffén komische Fräulein mit gemaltäs Gesischt und aufdringlisches Frosch. Die irgendwie halb eingezogen bei ihm. Er gesagt, dass die sehr stark bedrängt ´abän ihn, zu schreiben auf Geschischte.
Anderseits…*Leise klickendes Überlegen* Mr Catmouse auck ständisch ´ängt rum bei ihm. Und isch mindest einmal Wockä kommä vorbei.


8. Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich für Guido so besonders?
Sie nischt gefragt spezielles mir nack? Er misch geschickt, weil besonders? *Kriegt kreischend blaue Augen und hält sich die Hand vor den Mund* Hihi

9. Werfen wir doch einen Blick in die Kristallkugel: Was hält die Zukunft für Guido Krain bereit? Wie sieht der momentane Stand seiner Arbeit aus? Gibt es bald etwas Neues zu lesen?
Oh isch gann sagen, sehr, sehr, sehr, sehr merkwürdig rothaarig Mädchen da war um zu erzählen Geschischte über unheimlisch Bild. Isch sähr frohr war, als Fertisch – überall Teeränder ´at ´interlassän. Ge´ört wohl zu neues Roman bei Oldigor-Verlag „Leas Obession“. Und jetzt gans gomisch Leute da. ´eißän „Society of Childlike Curiosity“. Es um Steampunk in Wält phantastisches geht – Für Bookshouse-Verlag. Heißt „Die Schwarze Victoria“.
Isch aber leidär nischt weisch, was Stempunk ischt. Und immer wenn frage, alle nur lacken darübers…


10. Ein herzliches Dankeschön an Fifi für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich dem Autor selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Fifi gesagt wurde.
Ich glaube, ich kann dem nichts hinzufügen. Allerdings möchte ich mich ganz herzlich für Milch und Plätzchen bedanken – auch wenn ich die in der Küche essen musste.


Mehr über den Autoren erfährt man auf seiner Homepage.   

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Quasi ein Neuzugang - aber was für einer - by Nana

Hallo zusammen,

heute mal keine Rezension, dafür aber ein ganz tolles Posting, zu etwas, was mir der Postbote heute brachte!
Ich ahnte quasi nichts böses, wie denn auch, es war früh am Morgen. Aber was war denn passiert?

Dienstag, 15. Oktober 2013

REZENSION: Wen der Rabe ruft - Maggie Stiefvater (by Nana)

Wen der Rabe ruft - Maggie Stiefvater
Scripts 5, 2013
460 Seiten
Gebundene Ausgabe: 18,95 €
eBook: 14,99 €
ISBN: 978-3839001530

Klappentext:
Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden, auf dem verwitterten Kirchhof außerhalb ihrer Stadt. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht.
Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird.
Doch Blue trägt ein Geheimnis in sich: Seit sie sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint?
Wen der Rabe ruft ist der erste von vier Bänden.

Dienstag, 8. Oktober 2013

REZENSION: Drei Höllenspiele - Helen B. Kraft

Helen B. Kraft - Drei Höllenspiele
Machandel Verlag, 2013
42 Seiten
eBook 0,99 €
ASIN: B00EVRUTCC

Klappentext:
Shatan, seines Zeichens Herr der Kesselräume in Hel und Dämon mit vielseitigem Quastenschwanz (vielen Lesern bekannt aus dem Buch "Höllenjob für einen Dämon"), ist natürlich nicht nur braver Ehemann der lieblichen Evangelina. Er ist zuständig für Sünder aller Art. Shatan wäre kein Dämon, würde er nicht Gefallen an seiner Arbeit haben.
Hier erlaubt er seinen Fans einen Blick in seinen Alltag - inklusive seiner Freizeitgestaltung.
Aber seien Sie gewarnt: Dämonen verrichten ihre Arbeit nicht unbedingt am Schreibtisch.
Dieses Buch enthält drei Kurzgeschichten, plus zusätzliches Bonus-Material der Autorin in Form eines Essays (natürlich wieder über Shatan). 


Sonntag, 6. Oktober 2013

[WERBUNG] Elke Pristor verlost Benefizlesung aus Kraut und Rübchen

Hallo zusammen,

heute überrasche ich euch mit einer tollen Neuigkeit von der Autorin Elke Pistor.
Sie verlost eine Benefizlesung aus ihrem Roman "Kraut und Rübchen" der im Emons-Verlag erschienen ist.
Wie das geht?

Schaut euch folgendes Video an:


Danach teilt ihr das Video in euren Netzwerken (Blog, Facebook, Twitter etc) und schreibt dazu, für welche Organisation ihr die Lesung gewinnen möchtet.
Und mit etwas Glück, entscheidet das Los im Dezember dann für euch.

Auf gehts, macht mit. :)

Liebe Grüße,
Nana

Neuzugänge by Nana

Hallo zusammen,

so, nun muss ich aber auch endlich mal wieder posten, was da so alles bei mir angelaufen ist.
Seid ihr bereit, für eine bunte Mischung? Nein? Auch egal - ich erzähl es trotzdem :-P

Samstag, 5. Oktober 2013

[WERBUNG] Amazon Autoren-Preis

Ich weiß nicht, ob ihr schon von dem Amazon Autoren-Preis gehört habt?

Wie funktioniert "Entdeckt! Der Amazon Autoren-Preis"?
 Der Amazon Autoren-Preis zielt darauf ab, neue Talente aus dem deutschsprachigen Raum zu präsentieren und zu fördern. Im Laufe des Jahres finden drei Runden statt. Pro Runde wählt die Amazon.de Redaktion bis zu 5 Kandidaten aus, über die Sie als Kunde an dieser Stelle direkt abstimmen können. Jeder Kunde kann nur eine Stimme vergeben. Die Autorin / der Autor mit den meisten Stimmen gewinnt.

 Unter den 3 ermittelten Rundensiegern findet im Oktober eine finale Abstimmung statt, um den Gewinner des Entdeckt! Autorenpreis 2013 zu bestimmen. Der prämierte Autor wird auf der Amazon.de-Buchseite bekannt gegeben.
Quelle: Amazon.de


Eine der aktuellen Rundenteilnehmerinnen ist die junge Autorin Anika Beer.

 Als die schwarzen Feen kamen
Eine Geschichte, die einen Lesesog entfaltet, dem man sich nicht entziehen kann
Völlig unerwartet wird die fünfzehnjährige Marie von Gabriel, dem Schwarm ihrer Mitschülerinnen, angesprochen. Gabriel vermag die Wesen zu sehen, die sich im Schatten der Menschen verbergen, und in Maries Schatten bemerkt er etwas Beunruhigendes: einen Schwarm gefährlich anmutender schwarzer Feen. Gabriels Angebot, ihr zu helfen, lehnt Marie zunächst ab, doch als es den Feen gelingt, in die Realität einzubrechen, geht sie erneut auf ihn zu. Gemeinsam versuchen sie, das Wesen der schwarzen Feen zu ergründen. Dabei stoßen sie auf eine düstere Stadt aus Obsidian, die Marie einst in ihrer Phantasie erschuf, die jetzt aber von den schwarzen Feen beherrscht wird. Mit Gabriels Hilfe will Marie es wagen, die Obsidianstadt zu betreten, um sich den Feen zu stellen …
Nanas Rezension
Ich habe das Buch schon letztes Frühjahr gelesen, daher müsst ihr mir ohne ausführliche Rezension glauben: Das Buch ist grandios!

Wenn die Nacht in Scherben fällt
Bildgewaltig, unglaublich atmosphärisch und absolut mitreißend.
Schon immer waren Träume für Nele etwas ganz Besonderes, denn sie besitzt die Fähigkeit, sie zu steuern, wie es ihr gefällt. Doch als sie mit ihren Eltern von München nach Erlfeld zieht, taucht auf einmal jemand in ihrem Traum auf, den sie selbst nicht erschaffen hat: Seth, ein junger Mann, den sie unheimlich und zugleich anziehend findet. Aber was macht er in ihrem Traum? Als Nele sich in der neuen Schule mit Jari anfreundet, hofft sie, in ihm jemanden gefunden zu haben, dem sie sich anvertrauen kann. Doch dann verschwindet Jari wie vom Erdboden verschluckt. Nele macht sich auf die Suche nach ihm, und findet heraus, dass nicht nur er in Gefahr ist – sondern die gesamte Traumwelt zu zerbrechen droht …

 Es liegt auf meinem SuB und ich hoffe, bald mal wieder Zeit zum Lesen zu haben. Die Leseprobe hatte ich schon beim Erscheinen verschlungen und bereits letzten November konnte ich einige Schnipsel des Romans lesen. Einige von euch kennen es sicher schon und ich bin mir sicher, es hat euch gefallen.

Anika schreibt außerdem unter dem Pseudonym Franka Rubus für Erwachsene:

 Die Blutgabe
Mensch – oder Vampir? Red September muss sich entscheiden – will er seine Geliebte retten Vampire haben die Herrschaft an sich gerissen und Menschen zu Sklaven gemacht. In den Machtkampf zwischen alten und jungen Vampiren gerät der Mensch Red September, als er loszieht, um seine Geliebte zu suchen. Er schließt sich Extremisten an, die sich zum Ziel gesetzt haben, alle neuartigen Vampire auszurotten. Von ihnen lässt er sich zu einem Vampirjäger ausbilden, doch dann muss Red feststellen, dass seine Geliebte selbst zum Vampir geworden ist. Er steht nun vor einer schweren Entscheidung: Seine Geliebte zu erlösen, oder aber selbst ein Vampir zu werden ...


Unberührbar
Seit Blue erwacht ist, hat für sie ein neues Leben als Vampirin begonnen. Mit Hilfe des Wissenschaftlers Cedric, der ebenfalls ein Vampir ist, kämpft sie gegen die Wunden an Körper und Geist – und um die menschliche Vergangenheit, die ihr seither verborgen ist. Trotz ihres Erinnerungsverlustes spürt Blue tief in sich noch immer die starke Verbindung zu ihrem einstigen Gefährten Red. Sie ist fest überzeugt: Der Mensch, der einmal ihr Leben war, ist der Schlüssel, der ihr den Frieden zurückgeben kann.




Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn ihr Anikas Bücher gelesen habt, stimmt doch für sie beim Amazon Autoren-Preis ab. Dies ist nur noch bis morgen, 6. Oktober 2013, möglich.

Wenn ihr noch nichts von ihr gelesen habt: Holt es nach, stimmt ab und lest etwas von ihr. Ihr werdet es sicher nicht bereuen.

September-Rückblick by Nana

Hallo zusammen,

so, dann will ich mal einen Rückblick machen. Heute nur in Schriftform, da ich noch total zerfleddert und nass vom Gassi gehen bin.
Hervorgerufene Fantasiebilder sind absolut erwünscht ;).


Donnerstag, 3. Oktober 2013

[INTERVIEW] Samtara über Margreth Schwekendiek




Margreth Schwekendiek
Mein Name ist Samtara, ich bin die Verwaltungschefin der Hölle – wenn man mich denn so nennen will. Meine Schöpferin war der Meinung, dass meine Erlebnisse es wert sind, in dem Buch „Gestorben um zu leben – Spukverwaltung oHg“ veröffentlicht zu werden. Das Buch steht bei Amazon als Kindle Edition zum Download zur Verfügung – das muss auch mal gesagt werden. Ich muss sagen, damit hatte sie eine sehr gute Idee. (Wir werden ihr jetzt nicht verraten, dass ich sie dahingehend beeinflusst habe, schließlich braucht auch die Hölle Werbung.) In 17 humorvollen Episoden berichte ich vom alltäglichen Wahnsinn in der Hölle; von den Quälereien Seiner Unheiligkeit; von den Nachstellungen des Erzengels Michael; von Geistern, die glauben, sie könnten gegen meine Anordnungen rebellieren, und natürlich von all den Dingen, die sich bei uns ereignen und doch Auswirkungen auf euer armseliges Menschenleben haben. Ich sage nur: Nimm dich in acht. Und alle anderen Leser natürlich auch. Früher oder später landet ihr alle bei mir, und ich vergesse niemals etwas.
Ach, du willst mehr über mich wissen? Muss ich mich jetzt geschmeichelt oder beleidigt fühlen? Darüber denke ich nach, versprochen. Also, in meinem letzten Leben war ich Lucretia Borgia, und ich sage dir, ich bereue nichts von dem, was ich getan habe – und noch weniger das, was man mir nachsagt. Immerhin hatte selbst der Teufel soviel Respekt vor mir, dass er mich zu einer Art Assistentin gemacht hat. Nein, das ist keine Strafe, glaub mir. Ich bin so wichtig, dass Seine Unheiligkeit ohne mich glatt die Hölle schließen könnte. Naja, zumindest zwei oder drei der Höllenkreise, über die der Verräter Dante bereits geschrieben hat.
Es ist wirklich reizend von dir, mich zu einem Interview einzuladen, ich werde das auch nicht als Bestechung ansehen.

Willkommen, nimm Platz küsschen küsschen bitte bedien dich doch an den Keksen und der Milch. Und wenn wir fertig sind, zeige ich dir meine Schuhsammlung – wenn das kein Anreiz ist?

Hmmm, danke, lecker. Backen kannst du, ich werde mir auch das merken.

1.           Stell uns Margret Schwekendiek doch erst einmal kurz vor.

Margret ist ein Mensch, erklärt das nicht schon alles? Nein, wahrscheinlich nicht. Du hast recht. Margret schreibt seit fast 25 Jahren professionell und hat mit Heftromanen angefangen. Aber weil sie eine kluge Frau ist und mehr im Kopf hat als Liebesgeschichten, kamen schon bald zwangsläufig mehr Genres dazu. Mit Raumschiff Promet, Stargate und Larry Brent ist sie in das Schreiben von SF und Horror eingestiegen und hat sich schnell den Ruf von Zuverlässigkeit und Kreativität erworben. Stell dir nur vor, sie hält tatsächlich Termine ein, ist das nicht albern? Ich jedenfalls kenne kaum einen Autor, der dazu imstande ist. Wahrscheinlich muss ich aufpassen, wenn Margret bei mir auftaucht, die bringt es glatt fertig, mich an die Wand zu drücken. Also weiter. Margret ist Witwe und denkt auch nicht daran, einen Partner zu suchen. Sie behauptet, es wäre ein Zustand, den sie selbst als angenehm empfindet. Aber sie hat zwei Söhne mit Familien, und die Enkel halten sie auf Trab. Sie lebt zusammen mit Kater Mephisto – eindeutig einer unserer Abgesandten – in einem Fachwerkhaus im schönen kalten Westerwald hat hoffentlich genug Arbeit, um nicht auf dumme Ideen zu kommen.


Und Schuhe? Liebt sie Schuhe?
Nein, eher weniger, fürchte ich. Schuhe sind für sie Gebrauchsgegenstände, die einfach nur passen und lange halten sollen. Dabei habe ich neulich bei einem Ausflug auf die Erde ein Paar Stiefeletten gesehen, ich sage dir…

2.           Was denkst du über Margret, wie findest du sie? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihr findest, wofür du sie beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?
Hm, im Großen und Ganzen ist sie okay, aufgeschlossen, neugierig, meistens freundlich. Sie kann manchmal ziemlich stur sein, und sie hat wenig Geduld mit Dummköpfen. Sie ist eine verdammt gute Köchin, backt leckeren Kuchen, und ihre selbst gebrannten Mandeln sind Versuchung pur. Dafür würde selbst der Teufel freundlich bitte-bitte machen. Was kann ich nicht leiden? Ach ja, sie kümmert sich wenig darum, ob sie der aktuellen Mode entsprechend gekleidet ist, sie verabscheut Make-up, und sie lebt an manchen Tagen von Kaffee und Zigaretten. Wenn sie Stress hat, kann sie unwirsch werden, aber um mir Konkurrenz zu machen, muss sie schon noch ein bisschen üben. Allerdings, wenn sie wütend ist und dann leise wird, sollte selbst der Teufel in Deckung gehen.

3.           Du verbringst doch viel Zeit mit ihr, was tut sie, wenn sie nicht schreibt?
Sie liest, sie spielt mit den Enkeln, und sie spielt doch tatsächlich auch am Computer. Ziemlich verrückt, aber sie scheint ein absoluter Siedler-Fan zu sein und kann durchaus mal ein paar Stunden davor sitzen und sich amüsieren. Außerdem pflegt sie ihre wenigen tiefen Freundschaften.

4.           Hat sie ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben? Und wie sieht es mit dem Kleiderschrank aus, ist er ordentlich?
Vorbild im weitesten Sinne ist wohl Marion Zimmer-Bradley, jedenfalls hat sie eine Menge Bücher von ihr. Aber auch Karl May, Shakespeare, Goethe und vor allem Sherlock Holmes Geschichten sind bei ihr zu finden, und sie liest sie gern immer wieder. Wahrscheinlich lässt sie sich von allen etwas inspirieren. Im normalen Leben braucht oder will sie keine Vorbilder, sie lebt ihr eigenes Leben, sagt sie – und: Auch Vorbilder machen Fehler, aber sie würde lieber eigene Fehler machen, dann bräuchte sie niemand anderem die Schuld daran zu geben.
Hmmm, deine Kekse sind wirklich gut. Würdest du mir das Rezept geben? Ich bin sicher, die höllischen Feuer lassen sich auf die nötige Temperatur reduzieren.
Kleiderschrank? Ordentlich? Nicht wirklich, nein. Oder naja, es gibt Fächer für Hosen, Blusen und dergleichen, und die meisten Klamotten sind schon dort, wo sie hingehören. Aber nicht immer ordentlich, nein. Wenn Maggie eine Idee hat, kann es durchaus vorkommen, dass sie ad hoc alles in ein Fach packt, um erst mal was aufzuschreiben. So geht es ihr oft mit den Geschichten mit mir – aber ich habe natürlich nichts damit zu tun, dass meine Schöpferin ab und zu abgelenkt ist, nein, ich doch nicht…

5.               Gibt es Rituale, die Margret beim Schreiben anwendet? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss?
Rituale hat sie, ja. Darf ich die verraten? Ach, warum nicht? Sie schreibt grundsätzlich alles von Hand vor, sie ist verrückt. In feiner kleiner Schrift auf DIN A 5 Blätter mit einem dünnen Minenbleistift. Und dann diktiert sie alles in den Rechner, mit einer Sprachsoftware. Angeblich dient das der Kontrolle, ich sage, das ist purer Egoismus. Sie kann sich nämlich ganz einfach ins Sofa kuscheln und mit dem Kater schmusen, während sie schreibt. Ha, und wer kuschelt mit mir? Außerdem hat sie einen absurden Musikgeschmack, von Queen, David Bowie oder AC/DC und MeatLoaf bis hin zu Bach und Beethoven hört sie alles. Okay, keine Schlager oder Volksmusik oder sowas, es darf ruhig härter zur Sache gehen. Und sie nascht. Neben ihren Mandeln (für die auch ich bedenkenlos morden würde), liebt sie Weingummi und Schokolade. Mich wundert, dass sie nicht längst platzt, aber sie ist nicht wirklich mollig zu nennen. Ab und zu trinkt sie gern mal einen Whisky, allerdings nur schottischen Malt. Nun gut, bei den Preisen, die dafür verlangt werden hält sich das Trinken in sehr engen Grenzen.

6.               Wie hast du sie kennengelernt? Details, wir brauchen Details …
He, Neugier gehört zu den 7 Todsünden, sagt der oberste Chef. Aber nun gut, du kannst es ja nicht wissen.
Alisha, mit der Margret schon lange gut zusammenarbeitet, hat irgendwann auf Literra.info das Special „Text-for-Art“ ins Leben gerufen. Dabei müssen zu bestehenden Grafiken Kurzgeschichten geschrieben werden. Margret hatte schon eine ganze Reihe von teilweise annehmbaren Geschichten abgeliefert, als meine Stunde schlug. Jawohl. Sie bekam von Gaby Hylla – huhu Gaby, danke, dass du meinen Herzenswunsch erfüllt hast – eine Grafik vorgelegt, auf der ich mit meinen treudummen Helfern Kain und Abel zu sehen bin. Endlich gelang es mir, die Frau so zu beeinflussen, dass sie anfing, meine Geschichte zu schreiben. Dazu musste ich einen besonders günstigen Moment abpassen – ach nein, über den Rest schweigen wir lieber. Ein paar Geheimnisse musst du mir schon lassen. Wie ich es geplant hatte, bekam nicht nur Margret viel Spaß an der Sache, auch Alisha konnte schnell überzeugt werden, mehr von meinen Abenteuern zu verlangen, so dass es gar nicht lange dauerte, bis endlich ein komplettes Buch entstand. Das steht mir zu, oder nicht? Außerdem wollt ihr Menschen doch immer wissen, wie es bei uns ist. Nun gut, ich lasse manchmal schon grausige Details weg, ich will euch ja nicht völlig verschrecken, aber ich finde schon, dass meine Abenteuer es wert sind, von jedem gelesen zu werden.

7.               Weißt du, ob es bei ihr immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen ist?
Ja, das läuft bei anderen Charakteren völlig anders. Margret muss sich manchmal an Expos halten, die sie nicht selbst geschrieben hat. Aber sie wird bemerkenswert gut damit fertig. Und dann gibt es ja auch noch die Geschichten, die tief aus ihr heraus entstehen, „Time Travellers“ ist so eine. Eine völlig verrückte, faszinierend spannende Zeitreisegeschichte, die ihr lange durch den Kopf gegangen ist. Sie arbeitet im Kopf an einem Roman, der auf einer Raumstation spielt, bei dem jedes Kapitel den Titel eines Songs von „Queen“ trägt, wo die Handlung allerdings auf den Titel selbst abgestellt ist und nicht auf die Musik. Sie sagt, das hat was mit den rechten zu tun. Nun, mir soll es egal sein, solange sie nur weiter meine Geschichten aufschreibt. Und auch einige Heftromane sind viel zu gut geworden. Sie lässt sich manchmal einfach inspirieren, beobachtet Menschen, hört gut zu, durchschaut Zusammenhänge, die andere nicht mal sehen.

8.               Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich für Margret so besonders?
Ich bin einzigartig! Ich habe in Margrets Kopf ein Eigenleben entwickelt, was bisher nur wenigen ihrer Charaktere gelungen ist. – Die Kekse sind alle. Nennst du das Gastfreundschaft? Also wirklich.
Was mich besonders macht? Ich bitte dich, ist das nicht völlig klar? Es gibt schon eine Menge absurder, herzerfrischend origineller und kauziger Charaktere in der Literatur. Aber die Verwaltungschefin der unterirdischen Bürokratie dürfte doch wirklich ein einmaliger Fall sein. Noch dazu berichte ich live aus der Hölle. Was willst du mehr?

9.               Werfen wir doch einen Blick in die Kristallkugel: Was hält die Zukunft für Margret Schwekendiek bereit? Wie sieht der momentane Stand ihrer Arbeit aus? Gibt es bald etwas Neues zu lesen?
Margret ist gerade fleißig bei der Arbeit, wie eigentlich immer (das will ich ihr auch geraten haben). Sie schreibt augenblicklich an Vampir Gothic und Rex Corda, lässt sich im Hinterkopf von mir neue Abenteuer berichten, was sie wirklich eifrig notiert, und sie wird in Zusammenarbeit mit ihrer Kollegin Antje Ippensen unter dem Namen Tessla an Orion mitarbeiten. Da hat sie bereits eine ganz ordentliche originelle Idee entwickelt, mit der sie einsteigt. Du siehst, ich lasse nicht zu, dass sie Langeweile bekommt. Wenn sie schon dumme Ideen hat, dann soll sie die gefälligst in meinen Geschichten ausbreiten. – So, nun ist auch die Milch alle. Beim nächstenmal hätte ich gern heißen Kakao, aber davon abgesehen ist es bei dir ganz nett. Wer ist das eigentlich, der dauernd bei dir anruft, und wieso gehst du nicht ans Telefon? Ich wüsste zu gern noch ein paar von deinen Geheimnissen. Nein, sag jetzt nicht, das geht mich nichts an, ich will es wissen, ich will, ich will – oje, Seine Unheiligkeit. Ich habe zu tun, danke für die Gastfreundschaft, lass dich nicht von Teufel einschüchtern, bin schon weg…

10.    Ein herzliches Dankeschön an Samatra für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich der Autorin selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Samatra gesagt wurde.

Ich fürchte, ich muss mich erst mal für die Unhöflichkeit meiner Protagonistin entschuldigen. Sie bringt aus der Hölle regelmäßig schlechte Manieren mit. Ich gestehe, ich hätte einiges nicht so gesagt, und ich finde es interessant und erschreckend, wie sie mich charakterisiert. Aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich, so sagt man doch, oder? Und des Teufels Assistentin Wille ist demnach ihr Höllenreich. Ich freue mich sehr, dass ein so interessantes ungewöhnliches Interview geführt wurde und hoffe nur, dass Sam mich nicht in aller Öffentlichkeit –

Samtara taucht aus dem Nichts auf:  Du sollst mich nicht Sam nennen! Und ich habe auch nicht vergessen, dass ich noch eine Schuhsammlung ansehen darf!

- mich nicht in aller Öffentlichkeit völlig unmöglich gemacht hat. Ich danke dir für die Souveränität, mit der du Samtara ertragen hast. Bis hoffentlich bald einmal wieder. Viele Grüße an alle Leser.
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