Donnerstag, 28. August 2014

[REZENSION] Höllenjob für einen Seraph - Helen B. Kraft (by Key)

http://www.amazon.de/H%C3%B6llenjob-einen-Seraph-Helen-Kraft/dp/393972744X/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1400411808&sr=1-1&keywords=h%C3%B6llenjob+f%C3%BCr+einen+seraph
Höllenjob für einen Seraph - Helen B. Kraft
Machandel Verlag, 2014
340 Seiten
Preis: 12,90€
Preis eBook: 2,99 €
ISBN: 978-3939727446

Klappentext:
Sie heißt Lilith. Sie ist verdammt sexy. Und ihr folgt das Chaos auf Schritt und Tritt– sogar bis in den Himmel. Denn genau dorthin ist die rothaarige Dämonin zur Strafe verbannt worden. Keusch und züchtig soll sie die Harfe spielen. Ausgerechnet! Lilith würde durchdrehen, wäre da nicht ihr Wächter, der attraktive Engel Ravael. Aber noch bevor sie ihn verführen kann, werden beide abrupt auf göttlichen Befehl auf die Erde geschickt. Und dort hat Lilith andere Sorgen als ihren Sex-Appeal. Versagen Ravael und sie bei ihrer Mission, droht ihr die vollständige Vernichtung und ihm der Fall aus dem Himmel. Dass dabei noch die Menscheit mit draufgehen könnte, stört Lilith weniger als das komische Gefühl,das der Engel in ihr geweckt hat. Wenn sie bloß wüsste, was es ist und wie sie es wieder loswerden kann...

[REZENSION] Höllenjob für einen Dämon - Helen B. Kraft (by Key)



Höllenjob für einen Dämon
Helen B. Kraft
Machandel Verlag, 2012
363 Seiten
Broschiert 12,80 €

eBook 2,95 €
ISBN 10: 3939727202

Klappentext:
Die Hölle ist ungemütlich, selbst für Dämonen. Shatan kann ein Lied davon singen. Sein Verhältnis zur Höllenfürstin Luzifer ist nicht gerade das Beste. Aus purer Schikane dreht Luzifer ihm den denkbar schlimmsten Job an. Shatan soll ihre Tochter in die Hölle holen. Lebendig und unberührt.
Doch die Sache hat einen Haken. Oder auch mehrere. Die reizende Evangelina ist in einem katholischen Waisenhaus aufgewachsen und ahnt nichts von ihrer Herkunft. Deshalb kann sie nicht einfach in die Hölle zwangsverfrachtet werden. Shatan muss sie dazu bringen, ihm freiwillig zu folgen. Nur - wer geht schon freiwillig in die Hölle?
Als wäre das nicht genug, hat auch der Himmel schon spitzgekriegt, was unten auf der Erde läuft, und Erzengel Gabriel geschickt, um die junge Dame vor der Hölle zu retten. Gabriel, ganz Krieger, denkt pragmatisch: Wenn er Evangelina tötet, kommt sie sofort in den Himmel. Shatan muss sie also vor seinem himmlischen Kollegen schützen. Und vor sich selbst, denn Evangelina ist zum Anknabbern schön.
Ein wahrhaft höllischer Job für einen Dämon!




Meine Meinung:
Dante und Goethe machen einen drauf

Hier wird ja alles auf den Kopf gestellt. 
Unten ist oben und hässlich ist schön- wir sind die Ledermäuse!“- uuups falsches Buch- *Walter Moers ins Regal zurück scheuch. *
Erst einmal kann ich nur unzähligen anderen Rezensionen Recht geben: Das ist eine gelungene Geschichte. 
Ich fürchte nur die Autorin kommt dafür ganz bestimmt in die Hölle. So von wegen: ‚Du sollst kein Bild von mir machen‘- ‚Du sollst meinen Namen nich in den Dreck ziehen.‘ und so. Allerdings nehme ich an, das das nicht schlimm is- ist die Hölle doch ein wunderschönes Örtchen.
Ich würde gern meinen Leseeindruck in drei Bereiche gliedern. 
Den Anfang, Kapitel 15 und das Ende.
Mir fällt es immer noch schwer EBooks zu lesen, irgendwie komm ich da mit dem Markieren nicht so klar. Bin mir aber ziemlich sicher, das es Kapitel 15 war. Warum ich da so darauf herum reite? Weil Lilith auch gerne auf Shantans Schoß geritten ist- nein Spaß. 

Die ersten Kapitel haben mich schlichtweg umgehauen.  Zufällig lief im Hintergrund der ein oder andere OST (zB ‚battle with the forces of evil‘ von George Bruns (Sleeping Beauty- Disney)- das muss ich erwähnen, weil ich eine Playlist von komplett unterschiedlichen Interpreten höre und ich ausgerechnet bei dem Lied im Zusammenhang mit dem Buch so richtig weggetreten bin.) Im positiven Sinn, denn der Anfang kommt schon mal daher wie das kleine animierte Video zu einem Lied (den Titel könntet ihr aufgrund der überdeckenden Zensiersternchen eh nicht sehen, also fragt mich zur Not) von Tenacious D. welches eher weniger jugendfrei ist wie dieses Buch. Ich gebe es gern zu, ja, explizite Szenen hätten mich nicht gestört. Runter, runter, immer weiter runter, rot, roter, immer heißer, schwefliger, qualmiger- nur um Shatan bei seinen heiß geliebten Kesseln anzutreffen um ihn dann in den Thronsaal zu begleiten und buckeln zu sehen. Kurz drauf ein Tiramisu mit Adam und wir lernen die Protagonistin kennen. Während Shatan sich später fragen wird, wieso zur Hölle, die Menschen ihre Kinder Adam nennen, frage ich mich zeitgleich: und wieso nennen sie sie Eva-ngelina? Das soll wohl ein Witz sein. Gehört aber wohl dazu- noch lustiger wäre es natürlich gewesen, wenn es ein ganz und gar unchristlicher Name gewesen wäre. Oder einer dessen Urbedeutung: Heide/ Heidin ist. Und Shatan später einen 'Prinzessin Lillifee'- Regenschirm in die Hand zu drücken hätte auch seinen Charme gehabt. (Für Komik war hier und da noch ein bisschen Platz nach Oben, will ich damit sagen.)

Ersteinmal aber findet sich in der Einleitung zu Lina schon mal mein persönliches erstes Highlight: Der THW- und für dieses Detail ein herzliches Dankeschön. Ich war zwar selbst nie THW’lerin, kenn aber ein paar und finde das super, das sie mal beachtet wurden! Schnell wurde dann auch klar, das sich hier jemand viele Gedanken gemacht hat und wahrscheinlich jeder einzelne Name in dem großen Ganzen Sinn macht. Der Humor war furchtbar… GUT! „Engel sind nicht böse. Nein. Sie sind tödlich.“ (Seite 47). 
An dieser Stelle war ich mir ziemlich sicher, das hier jemand nicht nur etwas über Engel und Dämonen schreiben wollte, sondern ein Vorbild hatte. Seitdem spreche ich von: ‚Höllenjob für einen Dämon‘- ‚eine göttliche Komödie‘. Schnell wird klar das hier aber auch noch ein weiterer Untertitel zugefügt werden muss: ‚Höllenjob für einen Dämon‘- ‚Der göttlichen Komödie- erster Teil‘. Denn der Wettlauf um die Gunst entbrennt heftig zwischen den beiden Fronten Himmel und Hölle. Daran störte mich nur der Umstand, dass Lina von Anfang an einen wirklich verpatzten Eindruck vom Himmelsboten hatte und sich deswegen nur um so genüßlicher der infernalischen Seite zuwandte. Das hätte Er gleich wissen müssen, das Gavarel das Mädel zu sehr einschüchtert, wenn er den Dämon angespitzt in den Asphalt rammt. 

Das war mein zweites Highlight, denn ich neige dazu mir manche Dinge sehr bildlich vorzustellen und diese Szene hat mich sehr zum Lachen gebracht- wieso hat davon noch keiner ein FanArt gezeichnet und wenn doch- dann seid doch bitte so gut und schickt mir einen Link, denn für das mürrisch erschöpfte Murren von unterhalb der Straßendecke und einer Punkerin in Lack und Leder mit Piercings die an den Füßen zieht, dafür würd ich nen Quastenschwanz fressen. Um mein Lob mal direkt wieder zu mildern: Quastenschwanz… mit diesem Wort werd ich mich nie anfreunden und es wurde mir persönlich zu oft betont, das es ein Quastenschwanz ist- übrigens das ist ein Schwanz der aussieht wie eine Peitsche mit einer Quaste daran. Auf jeden Fall aber ein sehr faszinierendes Anhängsel welches der elegante selbstbewusste Dämon von heute locker über seinen Unterarm hängen kann, schwingend und pendelnd wie eine Taschenuhr an einer verdammt langen Kette. (Hm… ich höre Stimmen… ich glaub Ravael meinte grad: Nicht fluchen.- Nun, ich hoffe es ist die olle Löwenmähne, weil son Gelichter wie den Metatron kann ich zusätzlich zu all den anderen Stimmen nicht auch noch in meinem Kopf gebrauchen.) Wieso hat der Eumel eigentlich KEINEN Spitznamen abbekommen? Alle haben einen! Josh, Lil, Lina, Shati, Nika,… Vorschlag: Metti- oder Möti?

Der Verlauf der Geschichte ist vollkommen in Ordnung. Lina lässt sich erstaunlich schnell überreden mit einem Wildfremden der einen Schwanz hat und nen Stück Holz vor’m ehm im Kopf, einen lustigen Abstecher in die Hölle zu machen. Na ja irgendwie muss die ja ‚Ja‘ sagen und auch wenn mich das ein bisschen Zähne knirschen lässt, gebe ich gern zu, ich hätt doch auch unter den gegebenen Umständen zugesagt. Es geht ja dann auch so einiges kaputt auf dem Weg. Finde ich gut und richtig. Es gibt dann nur hin und wieder kleine Momente in denen ich mich frage: Warum muss das jetzt sein? Zum Beispiel als Metatron herum sirrt und unbedingt etwas sagen möchte. Lina wird ja später noch merken, das sie den ollen Kerl wieder haben will- höchst freiwillig- aber an der Stelle im Parkhaus mit dem Wachtmeister… warum genau sagt sie erst: Ja, dann komm halt wieder her- und dann will der Polizist auf einmal den Irrwisch aufnehmen? DAS der Beamte die Stimme aufnimmt war mir sofort klar- Shatan kann nicht, Lina will nicht… der hatte einfach das kürzeste Streichholz! Nur hätte Lina nicht vorher resigniert zustimmen müssen.

Denn kommen wir zu Kapitel 15. 
Dieses hat mich nämlich enttäuscht. Wohlgemerkt als einziges der gesamten 26 (plus Pro- und Epilog). Um den Finger darauf zu legen, was mir nicht gepasst hat: Indisch. Und ich meine die Sprache in dem Fall. Shatan… war seit ner ganzen Weile nicht auf der Oberfläche- weiß aber das durch den Fernseher gewisse Sünden gefördert werden. Er holt die Seelen immerhin persönlich aus dem Kessel. Was er aber nicht weiß ist was ein TV Gerät ist. Damit kann ich leben- schien für mich einigermaßen plausibel- wenn dir von Sündern nur gequältes Kauderwelsch an den Kopf geworfen wird, liefert er sicher keine technischen Daten oder erklärt dir den Unterschied zwischen Röhre und Plasma. Jedenfalls hat der Dämon auch keinen Automobilführerschein und hält sich brav dran anderen das Steuer zu überlassen! Alles soweit so gut. Aber dann- dann kommt es zu der Szene mit dem Inder. Und auf einmal behauptet dieser Dämon doch glatt er könne Indisch.

Und das reicht ja nicht- nein er sei ja ein Dämon, er könne ALLE Sprachen. Was? Warum denn? Ist das überhaupt nötig? Ich denke nicht. Sein Dasein hat viele Einschränkungen seitdem er kein Seraph mehr ist- aber Sprachen können, das geht? Wohlgemerkt menschliche Sprachen, die sich immerhin auch über die Jahre verändern. Das war mir nicht geheuer und war absolut nicht nötig. Der Inder an sich war merkwürdig grenzdebil. Außerdem hab ich das mit dem ‚wahren Namen‘ nicht verstanden, da das nirgendwo sonst auftauchte- außer bei Josh, Jehova und Lil (allerdings hatte ich dort eine klare Vorstellung davon was ihre wahre Namen bedeuten). Und als letztes Manko weiß kurz drauf Lina auch noch, das sie in Gegenwart des Inders lieber nicht die Hölle erwähnen sollte. Hm- woher jetzt genau- während sie sich gegenseitig darüber mokieren das jeder einen weiteren ‚Freund‘ mit ins Spiel gebracht hat? Und kurz vorher… warum fahren die jetzt alle zu Josh? Wenn es doch Shatis größte Sorge ist zurück zu Lina zu kommen, nach der höchst unfreiwilligen Trennung voneinander, wieso geht er dann als erstes zu Lil und Josh? Das hatte für mich keinen schlüssige Herleitung.

Kommen wir also zum weit erfreulicheren Teil- der zweiten Hälfte. 
Meiner Meinung nach hervorragend gelungen und über diesen Teil gibt es jetzt auch gar nicht zu viel zu verraten, außer das ich mir habe sagen lassen, das Gott nun wirklich nicht immer lieb war. Ich finde so heuchlerisch ist das alles gar nicht, bedenkt man das Opfern des Erstgeborenen, Seuchen, Plagen und Fluten, diverse Rauswürfe aus dem Paradies und noch allerhand andere angebliche Eingriffe. Mich hat es nicht wirklich erstaunt, den Allmächtigen mal nicht als milden Opi zu sehen, sondern als das was er ist- er hat die Macht und er nutzt die Macht- macht doch auch Sinn! ALLMACHT nicht: ich tu damit aber nur Gutes. Tatsächlich hat es mich sogar soweit gebracht das ich ihn beschimpft hab'. Und dafür geh' ich auch am Sonntag wohl lieber in den Beichtstuhl obwohl ich evangelisch bin (wir haben hier nur eine katholische kleine Kirche im Dorf gelassen). Denn ich habe mich definitiv dazu hinreißen lassen mit zu schimpfen. 

Es ist übrigens sehr schwer, wenn ein Dämon kein Herz hat, Beschreibungen wie: ‚aus tiefstem Herzen‘- ‚aus vollstem Herzen - ‚aus ganzem Herzen‘ zu umgehen, wenn man nicht jedes Mal unnötigerweise darauf hinweisen möchte, das da nur ein kaltes Loch ist. Erst konnte ich mich mit dem Gedanken nicht anfreunden, wenn jemand kein Herz hat, dann hat er auch kein Ehrgefühl, keine Zurückhaltung, keine Höflichkeit, keine Freundlichkeit… er kann doch nicht lieben! Aber ich habe mir das zu Herzen genommen und gebe der Autorin Recht: Es ist ja vielleicht nicht das Herz, vielleicht reicht die Seele um all das zu halten, was einen weiter machen lässt. 

Weitermachen… ja… es gab eine ‚Geschichte‘ in der Geschichte die mich auch sehr berührt hat, die vergewaltigte Mutter die beim Unfall ihre Familie verliert und in der Hölle landet. Das war hart. Und dennoch zeichnet sich in diesem Roman ein völlig verdrehtes Bild. Sich das Leben seines Kindes wünschen: schlecht. Oralverkehr: in Ordnung. Es gibt Dinge über die habe ich bis ich dieses Buch gelesen habe, nie nachgedacht. Aber ich halte es für einen gelungen Kniff den All-mächtigen nicht all-ein zu lassen, sondern ihm eine Familie unterzujubeln. Ja Streckenweise kam er mir sogar vor wie gewisse andere Götterväter. Vor allem aber eines: verletzlich! Und das bringt mich dazu ihm zu vergeben, ja ich vergebe ihm diese ganze Chose von wegen Luzifer und Lina. Und ich finde es echt toll das die Charaktere nicht nach Schema F agieren, sondern in der Lage sind aus ihren Wegen auszubrechen. Ich glaube nur kein Stück, das Er Shatan unterschätzt hat oder nicht auf der Rechnung hatte. 
Das Geplänkel am Ende war allerdings unnötig. Shatan heult mir da ein wenig zu viel unnötigerweise rum und warum das auf einmal einen Ortswechsel nach Irland brauchte, erschließt sich mir auch gar nicht. Davon war vorher nie die Rede!


Fazit: 
Da ich nicht sehr tief gläubig bin, stimme ich dennoch der allgemeinen Annahme zu: Er hat nen Plan- irgendwer muss ja einen Plan haben. Und wenn man bestimmten Schwingungen lauscht, dann besteht der einzig und allein darin, das das Wichtigste die Nächstenliebe ist und ich ziehe für mich eine Lehre aus dieser Höllenfahrt: Leute die mit sich selbst reden werden gefälligst mit entsprechendem Respekt behandelt!- Es könnte ja sein, das Metatron drin sitzt. (Selbiges gilt auch für Ziegen.) Und Leute die mit einer Schachspielfigur in der Stirn rumlaufen, kommen einem zu Hilfe, während man von Vogelmännern tunlichst Reißaus nehmen sollte.

Die Strafe Gottes für das ganze Hickhack finde ich super- es erinnert mich an die Sage in der das Mädchen auch die Hälfte des Jahres zu ihrem Gemahl in die Unterwelt musste.- Ein GUTES Ende- geteiltes Sorgerecht- modern aber wirksam. Ich will jetzt jedenfalls auch nicht mehr ins hoch gelobte Paradies- voll öde da- und ich finde es nicht gut, das man da mit Punkern nichts anfangen kann und keine Haarnadeln tragen darf! Wenn doch da alles perfekt und wattig tuffig easy- going ist, wovor hat man dann da oben Angst wenn es um Waffen geht? Heißt das ich darf da dann auch nur noch mit einem Löffel essen? Heißt das ich bekomme da kein Steak? Das wäre nicht gerade paradiesisch. Kommt zur dunklen Seite- wir haben… es wenigstens warm. Der Garten Eden wirkt dagegen wie eine klinisch reine Bühnenkulisse mit umklappbaren Pappbäumen.
Und da wir grad bei der Klinik sind. Das war eine echt miese Aktion- das tat beim lesen mehr als weh! Mach das nie wieder! Wirklich, an der Stelle hat sich mir der Magen umgedreht und ich hab spontan meine Menses bekommen, nur um kollegial mitzuleiden. 

Ein 'Haifischgrinsen'- Urteil: sehr gelungen.


Titel in dieser Serie:
Höllenjob für einen Dämon

Dienstag, 26. August 2014

[REZENSION] So oder So von Brinx/Kömmerling (by Valli)


http://www.beltz.de/de/kinder-jugendbuch/beltz-gelberg/titel/so-oder-so.html

So oder So, Brinx/Kömmerling
Gulliver, 2014
232 Seiten
Preis: 12,95 €
ISBN: 978-3407744838

Inhalt:

Ein Roman – zwei Storys! Zwei Storys mitten aus dem Leben, ungewöhnlich und unvorhersehbar. Denn die Wahl des Frühstücksbrotes entscheidet darüber, was Jella erlebt ... Ob sie mit ihren Freunden mit dem Zug zu “Rock am Ring” fährt und dort mit Goran am Lagerfeuer flirtet. Von dem sie eigentlich gar nichts will ... Oder ob Jella sich mit ihrer kleinen Nerv-Schwester im Schlepptau per Anhalter zum Festival durchschlägt. Und schließlich überglücklich in den Armen der hübschen Soleil landet ... Zwei erfrischend lebhafte Storys, miteinander verbunden in einem außergewöhnlichen Doppel-Roman! Spannend und nachdenklich, humorvoll und tiefgründig und vor allem immer Jella. So oder so.


Sonntag, 24. August 2014

[INTERVIEW] Dagny und Dhelia über Annika Dick

www.annikadick.netHeute im Interview die Zwillinge Dagny und Dhelia, die über ihre Autorin Annika Dick plaudern.


Dagny und Dhelia sind Zwillinge, 17 Jahre alt und etwas ganz Besonderes: Die beiden Schwestern sind die Verkörperung von Licht und Schatten und halten durch ihre Existenz die drei Welten (unsere Erde, Coti – die Welt des Lichts und Aparadha – die Welt der Schatten) im Gleichgewicht. Ihre Geschichte könnt ihr in „Träume der Finsternis“, welches im August bei Carlsen Impress erschienen ist, nachlesen.


1. Stellt uns Annika Dick doch erst einmal kurz vor.
*Die Zwillinge werfen sich einen kurzen Blick zu, dann ergreift Dagny das Wort.*
Dagny: Also, Annika ist alt, 30! Boah, wenn ich mir das vorstelle, das sind noch über 12 Jahre, bis wir einmal so alt sind. Dabei kennen wir sie schon, seit sie 26 ist … gut, das ist jetzt nicht viel besser … Ach ja, vorstellen. Gut, also, sie schreibt viel. Viel zu viel, wenn ihr mich fragt. Dadurch vernachlässigt sie zum Beispiel den Sport. Als wir uns kennenlernten ging sie jeden Morgen ganz vorbildlich eine Stunde walken, bevor sie auf die Arbeit fuhr, jetzt schreibt sie diese Stunde lieber abends und schläft dafür morgens länger. Das erinnert mich an jemanden. *wirft Dhelia einen Seitenblick zu*
Und ihre Freunde trifft sie meist nur noch online.
Dhelia: Komm, das liegt auch daran, dass die in allen Ecken Deutschlands – und bald auch noch bis nach Irland – verstreut sitzen. Da könntest selbst du nicht mal einfach so einen Mädelsabend organisieren.
Dagny: Doch, doch, ich bin mir sicher, ich könnte das. Aber gut, sie ist schon recht verpeilt, da ist das Organisieren wohl nicht soo einfach.


2. Was denkt ihr über Annika, wie findet ihr sie? Gibt es etwas, was ihr besonders toll an ihr findet, wofür ihr sie beneidet? Oder etwas, was ihr so gar nicht leiden könnt?
Dagny: Wie gesagt, sie sollte wieder mehr Sport machen! Und mehr kochen! Und mehr Zeit mit ihren Freunden verbringen!
Dhelia: Und mehr lesen! Aber eigentlich ist sie ja schon in Ordnung. Immerhin hat sie unsere Geschichte aufgeschrieben. Und sie lässt mir meine Ruhe, wenn ich sie brauche.
Dagny: Was ziemlich oft ist. *wirft Dhelia einen besorgten Blick zu*
Dhelia: Beneiden … na ja, sie ist normal, darum beneide ich sie wirklich. Sie muss sich keine Sorgen darüber machen, ob sie der Antichrist oder so etwas in der Art ist.
Dagny: Du bist kein Antichrist!
Dhelia: Ich sagte ja auch oder so etwas in der Art …
Dagny: Das bist du auch nicht!

Äh … Mädels … Interview?

Dagny: Ach ja, also, nein, ich beneide sie nicht. Na ja, höchstens dafür, dass sie schon volljährig ist und tun und lassen kann, was sie will. Wobei, das bin ich in ein paar Wochen ja auch.


3. Ihr verbringt doch viel Zeit mit ihr, was tut sie, wenn sie nicht schreibt?
*Die Zwillinge schauen sich kurz an.*
Beide: Schlafen?
Dhelia: Ich kann sie da ganz gut verstehen, wenn einen die Muse küsst, braucht man sonst nicht viel, man vergisst das Essen, die Zeit, bis man irgendwann mit dem Kopf auf dem Schreibtisch landet und der Bildschirm vor einem verschwimmt.
Dagny: Ich sag ja, sie müsste weniger schreiben und mehr andere Dinge tun! Aber hört jemand auf mich? Nein, natürlich nicht.


4. Hat sie ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben?
Dagny: Also, sie hat jede Menge Bücher im Regal stehen, die sie nie und nimmer hergeben würde, zählt das? Aber wenn ich euch die Namen alle aufzählen muss, sind wir noch morgen hier. Wenigstens liest sie auch moderne Sachen. Dhelia zum Beispiel muss regelrecht dazu genötigt werden, irgendetwas zu lesen, das weniger als 100 Jahre alt ist …
Dhelia: Gar nicht wahr. *versteckt einen Charles Dickens-Roman hinter dem Rücken*


5. Gibt es Rituale, die Annika beim Schreiben anwendet? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas Bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss?
Dagny schließt für einen Augenblick die Augen und atmet tief durch.
Dhelia grinst breit.
Dhelia: Sie dreht die Musik ganz laut auf oder hört sie über Kopfhörer, um alles um sich herum abzuschotten. Und das meiste, was sie hört, ist richtig gut.
Dagny: Einiges, von dem, was sie hört, ist okay. Das meiste ist einfach nur Krach. So wie das, was du hörst, Dhelia.
Dhelia grinst nur weiter.


6. Wie habt ihr sie kennengelernt?
Dagny: Ich habe sie auf dem Friedhof getroffen. Was ich da sollte, habe ich bis heute nicht wirklich verstanden. Aber darauf hatte ich keinen Einfluss. Wobei, Annika wohl auch nicht, wenn ich mich so recht daran erinnere. Sie hat zumindest sehr viel an dem Bild von mir auf dem Friedhof am offenen Grab gestört und sie hat so lange Änderungen daran vorgenommen, bis sie mir Dhelia zur Seite stellte und die Szene am Friedhof nicht mehr ganz so unpassend wirkte. 
 

7. Wisst ihr, ob es bei ihr immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen ist?
Dhelia: Da geht es ihr ähnlich wie mir, wenn mich die Inspiration packt: Es ist jedes Mal anders. Ich glaube, wir waren auch die einzigen, bei denen sie das ursprüngliche Bild von Dagny unverändert ließ, aber alles um sie herum so veränderte, bis es ihr gefiel. Bei anderen gefällt ihr entweder, was sie sieht, oder sie verändert es so sehr, bis es keine Ähnlichkeit mehr mit der ursprünglichen Idee hat, die sie überfallen hat.


8. Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Interview mit euch? Was macht euch für Annika so besonders?
*Die Zwillinge sehen sich einen Moment lang an*
Dagny: Sind wir nicht.
Dhelia: Und irgendwie doch.
Dagny: Also, für sie sind wir in erster Linie eben nichts Besonderes, sondern ganz normale Teenager. Was mal ganz nett ist, von jemandem so behandelt zu werden, der weiß, welche Bürde wir schultern.
Dhelia: Ja, das schon, aber für sie persönlich sind wir auf andere Weise was besonderes.
Dagny: Wir haben sie zum Schreiben zurückgebracht. *grinst*
Dhelia nickt heftig. Dhelia: Sie hat unsere Geschichte ausgedacht und einfach so, mir nichts dir nichts für fast ein Jahr mit dem Schreiben aufgehört. Aber wir haben nicht locker gelassen.
Dagny: Ich bin auch besonders gut im Nichtlockerlassen.
Dhelia rollt mit den Augen und murmelt: Oh ja, darin bist du leider ganz groß.
Dhelia räuspert sich. Dhelia, wieder lauter: Wir kamen wieder und ließen sie nicht in Ruhe, sie musste unsere Geschichte einfach schreiben und seither hat sie auch nie wieder eine so lange Zeit gehabt, in der sie nichts geschrieben hätte.
Dagny: Eigentlich schreibt sie mittlerweile andauernd. Da könnte sie sich direkt mit Dhelia auf dem Dach aussperren.
Dhelia: Danke, aber ich bleib da oben lieber allein!


9. Werfen wir doch einen Blick in die Kristallkugel: Was hält die Zukunft für Annika bereit? Wie sieht der momentane Stand ihrer Arbeit aus? Gibt es bald etwas Neues zu lesen?
Dagnys Blick verfinstert sich. Dagny: Hör mir bloß mit Kristallkugeln oder in die Zukunft sehen auf! Davon hab ich erst einmal gehörig die Nase voll! Wer glaubt schon an so einen Blödsinn? Und was soll das überhaupt bringen? Und überhaupt, woher sollen wir denn wissen, was in Annikas Zukunft liegt? Wollen wir das überhaupt?
Dagny verschränkt die Arme vor der Brust und wendet sich ab.
Dhelia: Dagny … sie meint das bestimmt nicht wörtlich. Also, was wir wissen, ist, dass als nächstes ein historischer Liebesroman ansteht. Spielt 1604 in Nordengland und was ich so bisher lesen durfte, klingt das nach etwas für mich. *bekommt einen leicht verträumten Blick* Und dann … ja, dann widmet sie sich auch wieder ihrer HEX HEX-Reihe, ich glaub, die trifft Dagnys Humor ganz besonders.
Dagny wirft einen kurzen Blick über ihre Schulter und seufzt. Dagny: Na gut, na gut. Also, das nächste Jahr wird es wieder einiges von ihr zu lesen geben. Da steht ein historischer Liebesroman im 19. Jahrhundert auf dem Plan: „Bezaubernde Herzen“, klingt ganz nett, aber eher was für Dhelia. Genauso, wie der Steampunk-Roman „Das Erbe des Erfinders“, wobei, ich glaub ich werde mal einen Blick reinwerfen und mir anschauen, wie unsere technisch untalentierte Autorin so mit den Erfindungen zurechtkommt … Die Dark Romance „Sieben“ ist da schon eher was für mich, New Orleans klingt nach einem tollen Schauplatz und Voodoo … wird interessant, denke ich. Ich versteh ja nicht, was man am Tod als Love Interest so toll finden kann …
Dhelia: Denk nur an Hades … *noch verträumteren Blick aufsetz*
Dagny: … aber lesen kann ich es ja mal. Aber als allernächstes gibt es jetzt erst einmal zwei eBooks, die man sich ab ganz bald ins Regal stellen kann: Distelmond kommt im September als Hardcover und Codename Nike als Taschenbuch. Ich hab bei Dhelia schon zwei freie Plätze gesehen und glaub, sie will sie sich direkt zulegen.
Dhelia tippt auf ihrem Laptop herum.
Dhelia: Die sind schon längst vorbestellt.

10. Ein herzliches Dankeschön an Dagny und Dhelia für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich der Autorin selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Dagny und Dhelia gesagt wurde.
Also, erst einmal: Ich bin nicht alt! Auch wenn man das mit 17 anders sehen mag, liebe Dagny. Und ich weiß ja auch, dass ich wieder mehr Sport machen müsste und mir auch mal wieder mehr Zeit zum Kochen und Backen nehmen müsste, und ich würde unheimlich gern mehr Gelegenheiten haben, meine Freunde öfter zu treffen, aber letzteres ist tatsächlich ein Ortsproblem. Und ich finde gar nicht, dass ich zu viel schreibe. :p

http://www.carlsen.de/epub/traume-der-finsternis/60963#Inhalt

Träume der Finsternis

Carlsen Impress
221 Seiten
Preis: 3,99€
ISBN: 978-3-646-60076-6 






Donnerstag, 21. August 2014

[REZENSION] Blutopfer von Britt Reißmann (by Nana)

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Blutopfer-Thriller/Britt-Reissmann/e437067.rhd?sdi=trueBlutopfer - Britt Reißmann
Diana Verlag, 2014
400 Seiten
Preis: 8,99 €
ISBN: 978-3-453-35772-3

Klappentext:
Wenn Mut zum Verhängnis wird
Eine Clique Jugendlicher praktiziert gefährliche Mutproben in einem Waldstück bei Stuttgart und findet dabei einen grausam zugerichteten Leichnam. Die Spuren führen die Mordkommission zur Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas sowie in die Sado-Maso-Szene. Doch auch die Tochter von Hauptkommissarin Verena Sander ist unter den negativen Einfluss der Clique geraten. Aus Sorge um ihre Tochter macht Verena Fehler, die ihr beruflich wie persönlich beinahe zum Verhängnis werden.


Mittwoch, 20. August 2014

[INTERVIEW] Eli über Kristina Günak

Heute haben wir eine Hexe zu Gast,
weil Hexen und Katzen hervorragend zusammen passen.


Willkommen Eli, *küsschen küsschen* nimm Platz, bitte bedien dich doch an den Keksen und der Milch (garantiert nicht sauer und brockig). Und wenn wir fertig sind, zeige ich dir meine Schuhsammlung – wenn das kein Anreiz ist?

"Großartige Idee, liebe Lesekatzen. Darauf, den Spieß mal umzudrehen, ist bis jetzt noch niemand gekommen. Ich bin Elionore Brevent, Maklerin und Erdhexe und die Hauptfigur der Serie "Eine Hexe zum Verlieben"."

  1. Stell uns Kristina Günak doch erst einmal kurz vor.

Kristina Günak kommt aus dem Norden von Deutschland. Sie ist durchaus nett, häufig anstrengend, manchmal ein wenig lästig. Bisher fragte sie nämlich jedes Mal, während sie eines meiner Hexenbücher geschrieben hat: „Eli! Wie fühlst du dich dabei?“
Ja, Kristina, wie soll ich mich dabei fühlen, dass die Welt droht unterzugehen und du mich immer losschickst um sie zu retten? Sie liebt Konflikte jeglicher Art. Deswegen arbeitet sie manchmal auch noch als systemischer Coach und Mediatorin. Und ich muss ihre Leidenschaft dann ausbaden.

Und Schuhe? Liebt sie Schuhe?

Nicht so sehr wie ich. Sie hat zum Beispiel vor einiger Zeit geschworen niemals mehr Sitzschuhe zu kaufen. Also Schuhe, die irgendwo drücken aber so exorbitant gut aussehen, dass frau sie trotzdem dringend braucht. Meine Meinung zu diesem Thema ist durchaus anders.

  1. Was denkst du über Kristina, wie findest du sie? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihr findest, wofür du sie beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?

Sie ist mir in vielen Bereichen sehr ähnlich. Wir neigen beide zum Chaos. Jeden Abend sagt sie: „So! Jetzt räume ich meinen Schreibtisch auf, damit morgen alles schön ist!“, und dann beantwortet sie noch drei Mails und ihr Schreibtisch sieht am nächsten Morgen immer noch so aus, als ob eine Horde Kobolde Kegeln gespielt hätte.

  1. Du verbringst doch viel Zeit mit ihr, was tut sie, wenn sie nicht schreibt? Bekommt sie genug Schlaf?

Wieso fragst du Kristina nach ihrem Schlafpensum? Frag mich! Die Antwort lautet nämlich definitiv: Nein, ich bekomme nie genug Schlaf!
Wenn sie nicht schreibt, hockt sie im Beet und streichelt ihre Stauden. Oder läuft mit Herrn Hund durch den Wald. Oder sie liest. Aber meistens schreibt sie. Und ich gebe zu, dass auch sie wenig schläft. Aber das macht nichts. Schlafen wird eh überbewertet.

  1. Hat sie ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben? Und wie sieht es mit dem Kleiderschrank aus, ist er ordentlich?

Ihr Kleiderschrank ist meistens eine Katastrophe. Wobei es bei mir durch Vincents Anwesenheit besser geworden ist. Er neigt zur penetranten Ordnung. Ob sie Vorbilder hat, weiß ich gar nicht. Ich würde da noch mal nachforschen. Loreley Gilmore gilt wohl nicht als Vorbild, was?

  1. Gibt es Rituale, die Kristina beim Schreiben anwendet? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss?

Kaffee und Ruhe. Da sind wir uns sehr ähnlich. Bei manchem Szenen hört sie dann auch mal Musik, allerdings darf das nur in homöopathischen Dosen stattfinden und niemals nie Philip Poisel. Der bringt sie in sonderbare Stimmung und am Ende heulen alle im Kapitel. Oompfh! geht. Danko Jones und Ed Sheeran auch. Philip nicht.

  1. Wie hast du sie kennengelernt? Details, wir brauchen Details...


Da hatte ich einen Geistesblitz. Ich habe ihr noch vor dem ersten Kaffee befohlen, meine Geschichte aufzuschreiben. Nach dem Kaffee hätte sie sich vielleicht zur Wehr gesetzt, aber so lag ihr Hirn noch im Tiefschlaf und sie hatte mir nichts entgegenzusetzen. „Sie werden es nicht glauben, aber ich bin eine Hexe!“, war der erste Satz, den sie aufgeschrieben hat und den Rest kann man in demnächst vier Bänden nachlesen.

  1. Weißt du, ob es bei ihr immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen ist?

Ne, ist immer das Gleiche. Jedes Mal erzählt sie vorher großspurig, dass sie diesmal die Geschichte und die Protas planen würden. Sie berichtet begeistert, dass sie diesmal total strukturiert an die Sache herangehen wird. Und spätestens nach dem achten Kapitel hat sie nicht mehr viel zu melden.

  1. Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich für Kristina so besonders?

Ich glaube, dass in uns allen ein Funken Magie schlummert. Vielleicht vermögen meine Geschichten diesen Funken zu
entzünden, weil ich euch zeige, wie es sein könnte? Denn letztendlich ist meine Welt gar nicht so abwegig.
Wenn Kristina meine Geschichten schreibt erkenne ich glasklar: das macht ihr richtig Freude.
Also um es auf den Punkt zu bringen: Sie liebt mich und meine Welt. *grins*


  1. Werfen wir doch einen Blick in die Kristallkugel: Was hält die Zukunft für Kristina bereit? Wie sieht der momentane Stand ihrer Arbeit aus? Gibt es bald etwas Neues zu lesen?

Sie hat vor fünf Tagen ENDE unter den vierten Band meiner Geschichte gesetzt. Und sie hat Wort gehalten: Diesmal keine Weltrettung. Zu der ich, unter uns, eh nicht angetreten wäre. Vorher hätte ich dringend in den Urlaub gemusst.

Dann schreibt sie gerade am neuen Roman für den Diana Verlag. Sie hat ja eine anerkannte gespaltene Persönlichkeit und schreibt auch unter dem Namen Kristina Steffan. Der Roman wird im Herbst 2015 erscheint und da ist gestern ein ausgesprochen süßer Typ aufgetaucht. Und ein angriffslustiger Ganter. Was jetzt nicht so zusammenpasst. Aber das wird noch, ich bin mir sicher.

Und es gibt noch eine Neuigkeit, die sie allerdings bis jetzt für sich behalten hat. Warum weiß ich auch nicht, sie ist sonst gar nicht so verschwiegen. Vermutlich ist sie einfach aufgeregt. Meine Geschichten gibt es ab Dezember im neuen Gewand und komplett überarbeitet. Mit diversen Bonusgeschichten im Gepäck.
Seit Tagen brütet sie über dem Cover. Ich sage ja immer: Frag deine Leserinnen!, aber sie brütet immer weiter.
Also jetzt wisst ihr es.



  1. Ein herzliches Dankeschön an Elionore Brevent für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich der Autorin selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Eli gesagt wurde.

Ach, ich darf auch was sagen? Also ich stehe überhaupt nicht auf Konflikte. Um das mal richtig zu stellen. Und ich bin weder penetrant noch lästig. Aber meine Figuren, dazu zählst auch die liebe Eli, müssen schon authentisch handeln. Und dafür muss ich ziemlich genau wissen, was sie fühlen und warum. Das ist mein Beruf. Außerdem plane ich meine Geschichten! Ich habe immer den Überblick. Also meistens. *räusper* Sagen wir: häufig.
Ich nehme mir dann auch mal einen Keks und gehe wieder zu meinem neuen Roman und dem Cover.

Rezension von Key  zum Auftakt der Elionore Brevent Romane: Eine Hexe zum Verlieben!

[REZENSION] Eine Hexe zum Verlieben - Kristina Günak (by Key)

Eine Hexe zum Verlieben,  Kristina Günak
UBooks, 2014
336 Seiten
Preis:  12,59 €
ISBN: 978-3-939239-02-4

Klappentext:
Elionore Brevent, Immobilienmaklerin und Hexe, hat ihr Leben perfekt im Griff. Selbst dass ihr neuer Klient, der charmante Nicolas Deauville, sich ausgerechnet als Vampir entpuppt, kann sie nicht erschüttern. Die Elfen im Garten seiner verfallenen Villa entwickeln sich hingegen schnell zu einem echten Problem. Die eigentlich schon lange aus Deutschland verschwundenen Wesen erklären nämlich, dass Eli ihre prophezeite Heilsbringerin sei und ein magisches Artefakt für sie wiederbeschaffen müsse. Als sich dann auch noch auf leisen Pfoten der mysteriöse Wegjaguar Vincent in ihr Haus schleicht, gerät Elis wohlgeordnete Welt endgültig aus den Fugen …

Dienstag, 19. August 2014

[REZENSION] Monsieur Blake und der Zauber der Liebe von Gilles Legardinier (by Valli)

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Monsieur-Blake-und-der-Zauber-der-Liebe-Roman/Gilles-Legardinier/e436355.rhd
Monsieur Blake und der Zauber der Liebe, Gilles Legardinier
Goldmann, 2014
416 Seiten
Preis: 8,99 €
ISBN: 978-3-442-48076-0


Inhalt:
Andrew Blake, erfolgreicher Geschäftsmann aus London, hat den Tod seiner geliebten Frau Diane nicht überwunden. Er braucht dringend eine Veränderung. Und so lässt er sein altes Leben hinter sich und nimmt in einem Herrenhaus in Frankreich inkognito eine Stelle als Butler an. Dort arbeiten mit ihm: die feldwebelhafte Köchin Odile, der exzentrische Gärtner Phillipe und das junge Hausmädchen Manon. Bald schon bringt Andrew die entfremdeten Bewohner des Hauses durch seine weise, humorvolle Art einander näher. Und wer weiß, vielleicht erlebt auch er selbst noch einmal den Zauber der Liebe?

Sonntag, 17. August 2014

[INTERVIEW] Faris Fedon über Antje Ippensen



Heute machen wir uns auf eine Zeitreise in die Zukunft, um unseren Interviewpartner zu treffen. Auf diese bitten wir nur unsere erwachsenen Leser mitzukommen, denn die Bücher, aus denen Faris Fedon stammt, sind definitiv nichts für Kinder ...

Faris Fedon ist der männliche Protagonist in der Dornen-Trilogie, von der bereits Teil 1, ROSENFLAMMEN, als E-Book im Arunya-Verlag erschienen ist: ein Mann mit einer schwer zu beschreibenden Aura, einem besonderen Geruchssinn und rätselhaften Gedächtnislücken. Was ihn vor allem durch die Wildnislande treibt, ist das deutliche Gefühl, auf der Suche zu sein. Aber nach wem? Die zerrissene Reste-Welt um ihn herum pfeift auf dem letzten Loch, selbst der Mond hat sich unheilvoll verändert, und Faris‘ Volk hat etwas damit zu tun. Es dauert eine Weile, bis sich die Nebel in seinem Hirn lichten.

Wie er das findet, wenn ein Chara den Autor beschreibt anstatt umgekehrt? Ausgezeichnet. Faris ist ohnehin der Meinung, dass literarische Figuren viel mehr Rechte haben müssten und ihre eigenen Armeen mitsamt Magietechnikern zu ihrer Verteidigung und zur Durchsetzung ihrer Ansprüche nutzen dürften. Ach nein, fällt ihm ein, in der sogenannten realen Welt gäbe es das so in der Form ja nicht, also müsse er etwas nennen wie Bürgerinitiative, Lobby oder Partei? ‚Wählervereinigung erfundener Phantasiegestalten‘, das wäre doch spannend. Nun, ein solches Interview hält Faris Fedon jedenfalls für einen guten Anfang.

Anmerkung: Dieses Interview führt der Faris aus dem ersten Teil der Trilogie, aus ROSENFLAMMEN also, während er noch mit seiner Amnesie kämpft.

1. Stell uns Antje Ippensen doch erst einmal kurz vor.
Sie besitzt telepathische Kräfte und verfügt auch über die Gabe des Sehens, sie hat Visionen – ich glaube, in eurer Welt nennt ihr das Phantasie oder Vorstellungskraft. In gewisser Weise ist sie mir sehr nahe und immer wieder zeigt sie mir, wie perfekt sie in düstere Seelenwelten eintauchen kann. Ich glaube, das Schreiben bedeutet ihr viel. Obwohl ich nicht allzu oft mit ihr zusammenkomme – Hauptfigur in der Trilogie bin ich nun einmal nicht – spüre ich eine große Nähe zwischen uns. Viel mehr kann ich nicht sagen … ich müsste ein wenig länger nachdenken. Antje ist arbeitsam und vielseitig und ein wenig geheimnisvoll. Ja, sie hat Geheimnisse. So wie ich.

2. Was denkst du über Antje, wie findest du sie? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihr findest, wofür du sie beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?
Ich bewundere ihre ‚Besessenheit‘, was das Weben und Verflechten von Bildern und Handlungssträngen angeht, mache mir aber manchmal Sorgen, sie könnte sich selbst verlieren im Irrgarten der Geschichten. Von mir als Romanfigur fordert sie sehr viel, ich komme kaum zum Genießen, und ich bin überzeugt davon, dass sie noch viel mit mir vorhat.

3. Du verbringst doch viel Zeit mit ihr, was tut sie, wenn sie nicht schreibt?
Sie träumt … sie geht mit ihrem schwarzen Hund spazieren … sie unterhält sich sehr viel mit ihrer Freundin und Kollegin. Ich selbst bin eher schweigsam, ich wundere mich, wie zwei Menschen sich so ausdauernd im Gespräch austauschen können … in meiner Welt ist das anders, auch unter Frauen. Nicht, dass wir nicht reden würden, aber so intensiv tun wir es in der Regel nicht, wir haben den Kampf, die Jagd und andere Probleme, die uns beschäftigen. Hier in dieser Welt scheint Kommunikation ein wichtiger Bestandteil des Handelns zu sein, so kommt mir das vor.
  
4. Hat sie ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben?
Im normalen Leben? Davon kriege ich zu wenig mit, nur so am Rand, wenn sie sich gedanklich unserer Dornen-Welt nähert, also dazu kann ich nichts sagen. Ansonsten spüre/höre/erkenne ich die Namen, die sie manchmal vor sich hinmurmelte, oder ich erhasche einen Blick auf ihren Kindle. Sie liebt Klassiker wie Shakespeare, ernsthafte Literaten verflossener Epochen wie den blumigen, pathetischen, menschenfreundlichen Stefan Zweig, die Brontё-Schwestern mit ihren leidenschaftlichen Romanen, und relativ neu hinzugekommen sind Autorinnen und Autoren wie Jacqueline Carey – sie schildert in ihrem „Kushiel-Epos“ eine Alternativwelt der Renaissance, in der zartharte Liebe und Schmerzerotik eine große Rolle spielen – Myra Çakan, deren „Downtown Blues“ sie ebenso schätzt wie „When the music’s over“ sowie (superneue Entdeckung) Gerwalt und dessen mittelalterliche SM-Trilogie „Weidenrute und Schwert“. 

Ich glaube, es gäbe noch mehr zu nennen, viele, viele Textschaffende beeindrucken Antje und sie lässt sich von ihnen inspirieren, sie ist voller Bilder, die größtenteils aus der Lektüre stammen, von ihr umgewandelt und neu geschliffen werden und so ihre eigene Phantasie zum Blühen bringen – ja, das ist stimmig, denke ich.

5. Gibt es Rituale, die Antje beim Schreiben anwendet? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas Bestimmtes zu essen, das in Reichweite stehen muss? 
Es muss nicht sein, aber sie legt sich gern vorher auf die Massageliege, das habe ich mitbekommen, zur Tiefenentspannung, und sie trinkt gern Kräutertee beim Schreiben, in Mengen. Welche Sorten? Ich habe Fenchel-Anis-Kümmel erschnuppert sowie Ingwer-Honig.
  
6. Wie hast du sie kennengelernt?
Oh, mein Gedächtnis … ich weiß es nicht mehr genau. Es könnte in einer Vollmondnacht gewesen sein, oder auch am hellen Mittag – in meiner Erinnerung, die in etwa so zuverlässig ist wie das löchrige Gift-Eis unserer winterlichen Küsten, war sie auf einmal da und ich auch. Urplötzlich. Es war ein rauschhafter Moment.
  
7. Weißt du, ob es bei ihr immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen ist?
Ich vermute, dass es häufig ähnlich abläuft. Geschichten überfallen sie, und/oder sie gibt sich ihren Figuren leidenschaftlich hin. Manchmal ZU leidenschaftlich. Einmal habe ich gehört oder telepathisch erfasst, wie sie flüsterte, dass das Schreiben ihr Lebenselixier sei. Ich denke, es ist noch mehr als das: Es ist wie eine Droge für sie.

8. Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich für Antje so besonders?
Sie würde es vielleicht anders formulieren, aber sie hat gewisse Schwierigkeiten mit männlichen Hauptfiguren, wenn diese in ihren Romanen eine positive Rolle spielen sollen. Mit facettenreichen Schurken gibt es kein Problem, auch nicht mit bösen weiblichen Charakteren, übrigens, nur generell lassen sich in den Geschichten sehr viele Heldinnen finden. Hingegen Helden, die auf der Seite des Guten stehen? Da bin ich der erste, und das macht mich zu etwas Besonderem.

9. Werfen wir doch einen Blick in die Kristallkugel: Was hält die Zukunft für Antje Ippensen bereit? Wie sieht der momentane Stand ihrer Arbeit aus? Gibt es bald etwas Neues zu lesen?
Um mit dem letzten Teil der Frage zu beginnen: auf jeden Fall. Daran kann es gar keinen Zweifel geben. So lange sie atmet, schreibt sie und bringt neue Texte heraus. 

Mit der Fertigstellung von ROSENGLUT, abschließender Teil der DORNEN-Trilogie, ist sie ein wenig im Rückstand, weil die Geschichte schwer zu „jagen“ ist und das Alltags-Leben oftmals Tribute fordert, aber ich spüre, dass sie alles im Kopf hat und bin schon sehr gespannt, was aus mir wird. 

Außerdem plant sie einen weiteren Violent Earth Roman (Zombie-Reihe der Edition Bärenklau), Band 8 stammte schon aus ihrer Feder, vermutlich wird sie an Band 9 zumindest teilweise mitarbeiten. Ebenfalls dort erscheint „Armageddon Zone, die Endzeit-Serie“, hier sind wir inzwischen am Erarbeiten von Band 7, „Wahnsinns Land“, und Antje ist federführend. 
Um weiter im Bereich Dystopie zu bleiben: Da ist noch die leicht cyberpunkige Social Fiction Trilogie „An den Rändern der Zeit“, Teil 3 ist kurz davor, aus dem Ei zu schlüpfen. Dies letztere wird ein E-Book in ihrer eigenen Edition Redensart sein. 

In der Edition Nocturno, Autorengemeinschaft, die aus Inka Mareila, Markus Kastenholz und Antje besteht, glühen zurzeit die Tasten, weil eine kleine Horror-Antho mit schwarzem Humor geplant ist, Arbeitstitel: „Untote Aliens“. Soll im Herbst diesen Jahres herauskommen.
Und bestimmt gibt es noch die eine oder andere Überraschung …

10. Ein herzliches Dankeschön an Faris Fedon für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich der Autorin selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Faris gesagt wurde.
Liebes Lesekatzen-Team, ich finde, dass Faris seine Sache recht gut gemacht hat – das lag bestimmt auch an Eurer einfühlsamen Art und Weise, in der Ihr diese vielen klugen Fragen gestellt habt. Und dafür, dass er sich als eher schweigsam oder einsilbig bezeichnet, ist er doch schön aufgetaut, hat also offenbar Vertrauen gefasst.

Richtigstellen möchte ich nur eins: „Ich glaube, das Schreiben bedeutet ihr viel“ ist die Untertreibung des Jahres. Auch „Droge“ oder „Lebenselixier“ streift die Wahrheit nur.

Schreiben ist für mich die Wildnis-Dimension, das anarchische Abenteuerland. Schreiben ist Alles in Einem. Schreiben ist All You Can Eat, Amour Fou, Hastalavista, Baby. Ich mag alles daran, auch wenn ich über das eine oder andere oftmals fluche (überarbeiten, mit widerspenstigen Charakteren umgehen, vollenden, kürzen, sagte ich schon: überarbeiten?). Wenn ich schreibe, ist es paradiesische Hölle und Eisglut. Wenn mich eine Idee in die Stratosphäre der Phantasie katapultiert, atme ich etwas anderes als gewöhnliche Luft.

Abschließend bemerkt ist auch mein „normales Leben“ eher nicht so recht in der „Norm“. Ich lebe und arbeite schon seit 14 Jahren mit der Künstlerin Louise von Stein zusammen, wir leiten unser Atelier-Redensart in Mannheim (Modellieren mit Ton als Selbstausdruck) und geben Louise von Steins Lebensgeschichte LICHT AN … als E-Book heraus. Um nur einen winzigen Teil unserer Projekte zu erwähnen.

Sie und ich sind ein Dream Team. Mitsamt unserer Mischlingshündin Una!

Wenn ihr mehr über die Autorin erfahren wollt, besucht sie doch einmal auf ihrer Homepage oder ihrer Facebookfanpage.



Antje Ippensen - Rosenflammen
Dornen-Trilogie Teil 1
Arunya-Verlag, 2014
200 Seiten
eBook 3,99 €
ASIN: B00JORLXXI

Klappentext:


Eine geheime Mission in den Niederungen der Demut und des süßen Schmerzes.

Der 4. Weltkrieg hinterlässt pures Chaos und die gefolterte Erde sehnt sich nach Heilung. Mit ihrer kleinen eigenartigen Familie, bestehend aus Mensch und Tier, sucht Sigyn Schutz im Kloster Sainte Isabelle, doch sie gerät in ein Intrigendickicht. Mit allen Sinnen versinkt sie im Reich süßer Schmerzlust und Demütigung, aber es geht um sehr viel mehr.

Eine geheime Mission, die im Kloster zur gefählichen Last wird. Und einen Feind, dessen Heimtücke ohne gleichen ist. Werden ihre Freunde rechtzeitig zur Stelle sein, um ihr beizustehen? Oder soll es ihr Schicksal sein, von der „Höhle der Löwin“ mit Haut und Haaren verschlungen zu werden? 


Antje Ippensen - Rosenasche
Dornen-Trilogie Teil 2

Arunya-Verlag, 2014
200 Seiten
eBook 3,99 €
ASIN:
Erscheint Herbst/Winter 2014

Klappentext:
Sigyn ist vieles: Heilkundige, Kriegerin, Heidin, Masochistin, Liebende, “Schläferin“; ­ so voller Widersprüche, dass sie Funken sprüht. Im Kloster Sainte Isabelle warten weitere schmerzerotische Bewährungsproben auf sie und obwohl sich die Lage zusehends zuspitzt, darf sie die alten Mauern noch nicht verlassen!

Denn hier ruht ein sagenhaftes Artefakt, mit dessen Hilfe man die Welt entweder heilen oder unterjochen kann. Als kostbare Geheimnisse brutal aufgedeckt werden, bleibt dem Wolfsmann Faris nur noch ein einziger Ausweg, der seine ganze Herzenskraft erfordert.

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