Donnerstag, 26. Februar 2015

[REZENSION] Ewig und eine Stunde von Mirjam H. Hüberli (by Nana)

http://www.carlsen.de/epub/ewig-und-eine-stunde/65931
Ewig und eine Stunde - Mirjam H. Hüberli
Carlsen (bittersweet), 2015
75 Seiten
Preis: 1,49 €
ISBN: 978-3-646-60109-1

Klappentext:
Immerbald – Fremdbekannt – Lieblichkühl...
Es ist ihr drittes Jahr in Paris – der Stadt der Liebe, wenn auch nicht für Geneviève. Bis sie eines Tages anfängt Botschaften zu finden. Auf Kaffeebechern, Parkbänken und in den Augen eines jungen Mannes, den sie nie zuvor gesehen hat. Aber der sie zu kennen scheint.

Dienstag, 24. Februar 2015

[REZENSION] Friedhofsnacht - Ben B. Black (by Key)


http://www.textlustverlag.de/buecher/serien/book.php?id=svs04
Friedhofsnacht, Ben B. Black
TextLustVerlag, 2015
60 Seiten
Preis:  4,95 € , ebook: 2,99€
ISBN: 9783956850059

Klappentext:
Die Schrecken von Sahlburg, Band 4

Jans Leben verläuft nach seinem Abenteuer mit dem Stundendieb endlich wieder in normalen Bahnen, da scheint erneut Unheil heraufzuziehen: Jans Vater benimmt sich mit einem Mal immer merkwürdiger. Stecken wieder dämonische Mächte dahinter? In seiner Verzweiflung wendet sich Jan an Stefan, und zusammen mit Julia machen die beiden eine ebenso überraschende wie beängstigende Entdeckung.

Zur Serie:
In Sahlburg tauchen immer wieder alte, dämonische Artefakte auf, die arglosen Menschen zum Verhängnis werden. Die Schüler Anne, Sarah und Tom sowie Julia, Stefan und Jan versuchen, die Höllenwesen zu bekämpfen, doch für diesen Kampf braucht es mehr als Mathe und Latein.

Sonntag, 22. Februar 2015

[INTERVIEW] Caruso über Arne Kilian




Meinen Namen habe ich vergessen. Mit meiner Frau verbringe ich die Weihnachtstage in den Schweizer Alpen. Schon seit vielen Jahren beziehen wir hier in den Ferien einen ehemaligen Berghof. Es ist schon dunkel und um meiner Frau und mir die Zeit zu vertreiben, habe ich ein Grammophon auf den Tisch gestellt. Es spielt Carusos alten Welterfolg „O sole mio!“. Nenne mich daher doch einfach Caruso. Der Name gefällt mir und am liebsten würde ich mit meiner Frau tanzen, aber es geht ihr heute nicht gut. Genau genommen ... Nein. Darüber kann ich nicht sprechen – noch nicht. Ich hoffe nur, dass unser Sohn Paul bald zu uns findet. Dieser Schnee! Er drückt vor die Eingangstür und ... einen Moment. Ich habe draußen irgendetwas gehört. Leise! (spricht flüsternd weiter) Ein Schatten schleicht ums Haus – ob das Paul ist? Nein, er würde zumindest anklopfen. Ich muss draußen nachsehen, aber der Schnee sperrt mich ein! Mein Autor hat sich da durchaus einen passenden Titel für meine Geschichte ausgedacht: „Wintergrab“

1. Stell uns Arne Kilian doch erst einmal kurz vor.
Es ist für mich gar nicht so einfach über ihn zu sprechen. Er versteckt sich irgendwo in dem Tannenwald dort draußen. Ich glaube, dass er darauf wartet, wie lange ich es in den Bergen noch aushalte. Gerade habe ich den Kamin bestückt und eine Zeitung als Zunder zwischen das Holz gedrückt. Dort war ein Zeitungsbericht über ihn abgedruckt, aber den habe ich nicht ganz gelesen. Schließlich könnte Arne auch zu mir kommen und sich selbst genauer vorstellen!

Aber weil ich früher selbst Journalist war, werde ich dir helfen. In dem Artikel stand, dass mein Autor in einem Verlag gearbeitet hat. Danach folgte ein Studium der Germanistik und Philosophie. In der Zeit haben wir zwei uns auch scheinbar das erste Mal kennengelernt. Zumindest behauptet er das. Wie gesagt, einen Kaffee haben wir noch nicht miteinander getrunken. Das macht er wohl oft alleine am Schreibtisch, denn seine Frau mag lieber Tee und seine beiden Kinder sind noch zu klein dafür.

2. Was denkst du über Arne, wie findest du ihn? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihm findest, wofür du ihn beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?
Eigentlich mag ich ihn nicht. Ganz ehrlich! Jedes Jahr verbringe ich mit meiner Frau die Weihnachtstage hier in den Schweizer Alpen. Und ausgerechnet jetzt kommt Arne auf die Idee, mir ein seltsames Wesen auf den Hals zu hetzen! Ich habe es gerade ganz genau gesehen. Dort draußen ist etwas – eine alte Seele, die mich beobachtet. Aber gut. Ich komme von der Zeitung. Also bleibe ich sachlich. Als Journalist würde ich auf deine Fragen antworten, dass Arne das Kreative sucht. Er trägt ständig ein Notizbuch mit sich herum, um seine Ideen überall aufschreiben zu können. Und er besitzt sogar eine richtige Kreidetafel in seinem Arbeitszimmer. Darauf hat er auch entschieden, was mit mir hier oben geschehen soll – aber ich wollte ja professionell bleiben ...

3. Du verbringst doch viel Zeit mit ihm, was tut er, wenn er nicht schreibt?
Hörst du mir eigentlich zu? Der Kerl lässt sich hier nicht blicken! Ihm ist es wichtig, dass ich allein in der Hütte bin. Nur meine Frau und ich sollen die Zeit in den Bergen verbringen. Doch meine Frau spricht nicht mit mir, das kann sie auch nicht, sie ... Aber gut. Damit wollte ich ja aufhören. Einmal habe ich Arne gesehen. So, wie er auf mich wirkte, scheint er gerne Sport zu treiben. Wahrscheinlich ist das sein Ausgleich vom Alltag, damit er seine Ideen sortieren kann.

4. Hat er ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben?
Daran kann ich mich erinnern, denn er hat in der Zeitung Wolfgang Hohlbein erwähnt. Er muss Arne in seiner Jugendzeit als Autor sehr beeindruckt haben und das gilt wohl auch heute noch.

5. Gibt es Rituale, die Arne beim Schreiben anwendet? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas Bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss?
(c) TextLustVerlag
Auch dazu kann ich etwas sagen, denn Arne mag Musik sehr gerne. Er scheint im Tannenwald gerade an einem weiteren Buch zu schreiben, denn die Musik dringt immer wieder einmal mit dem Nordwind zu mir herüber.

6. Wie hast du ihn kennengelernt?
Das war während seines Studiums. Da hat Arne etwas über mich gelesen und daraus scheinbar eine eigene Geschichte geschrieben, denn ursprünglich kamen weder eine Berghütte noch dieses Wesen in meinem Leben vor. Er hat sehr viel hinzu erfunden.

7. Weißt du, ob es bei ihm immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen ist?
Oh. Woher soll ich das wissen? Doch anhand seines Geburtsdatums lässt sich feststellen, dass Arne ein Wassermann ist. Menschen mit diesem Sternzeichen sind oft kreativ, aber auch sprunghaft. Somit vermute ich, dass Arne keine feste Methode hat, um zu seinen Geschichten und Charakteren zu finden. Er sammelt sie eher zufällig mit seinem Notizbuch auf.

8. Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich für Arne so besonders?
An meinem Leben haftet ein Skandal. Und das weiß Arne. Es gab ein großes Medienecho um meine Person und das hat Arne inspiriert. Er wollte wissen, wie ein Mensch in meiner Situation damit umgeht, wenn ihm der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Allerdings weiß ich nicht, worauf das alles hinauslaufen wird. Die ganze Szenerie macht mir Angst. Und meine Frau, die mir sonst immer im Leben zur Seite stand, lässt mich allein. Sie ist bei mir und doch keine Hilfe für mich. Das Wesen ist noch immer dort draußen und Arne beobachtet mich ...

9. Werfen wir doch einen Blick in die Kristallkugel: Was hält die Zukunft für Arne bereit? Wie sieht der momentane Stand seiner Arbeit aus? Gibt es bald etwas Neues zu lesen?
In diesem Jahr werden zwei weitere Bücher von Arne veröffentlicht. Das stand in dem Pressetext. Dort wurde der Titel „Nebelstadt“ erwähnt, der im August bei Oldigor erscheint. Am besten siehst du selbst zwischendurch einmal bei Arne nach: http://www.arnekilian.de

10. Ein herzliches Dankeschön an Caruso für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich Arne selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Caruso gesagt wurde.
Das hat Caruso in seiner Situation doch gut hinbekommen! Tauschen möchte ich mit ihm wirklich nicht. Aber eine Sache füge ich gerne hinzu, denn Caruso hat den Artikel über mich nicht ganz zu Ende gelesen und inzwischen brennt das Feuer in seinem Kamin so sehr, dass die Zeitung längst zu Asche geworden ist.
Also: Ich habe eine wunderbare Agentin, der ich u. a. verdanke, dass dieses Jahr mein Jugendbuch „Nebelstadt“ erscheint. Und auch weitere Projekte hat sie mir vermittelt, zu denen ich aktuell aber noch nichts sagen möchte – man darf gespannt sein!
Somit bedanke ich mich an dieser Stelle sehr herzlich bei Alisha für die wunderbare Zusammenarbeit!

Mehr über den Autor erfahrt ihr auf seiner schon oben erwähnten Homepage und auf seiner Facebook-Fanseite.

Donnerstag, 19. Februar 2015

[REZENSION] Riveted - Meljean Brook (Key)


The Iron Seas #3- Riveted, Meljean Brook
penguin, 2014
384 Seiten
Preis:  $7.99
ISBN: 978-0425255056

Klappentext:
A century after a devastating volcanic eruption forced Iceland’s inhabitants to abandon its shores, the island has become enshrouded in legend. But the truth behind the legends is mechanical, not magical—and the mystery of the island a matter of life and death for a community of women who once spilled noble blood to secure their freedom.
Five years ago, Annika unwittingly endangered that secret, but her sister Källa took the blame and was exiled. Now Annika serves on an airship, searching for her sister and longing to return home. But that home is threatened when scientific expedition leader David Kentewess comes aboard, looking to expose Annika’s secrets. Then disaster strikes, leaving David and Annika stranded on a glacier and pursued by a madman, with their very survival depending on keeping the heat rising between them—and generating lots of steam…

Dienstag, 17. Februar 2015

[REZENSION] Shadow Guards - Die dunkelste Nacht (by Key)


Shadow Guards - Die dunkelste Nacht, Kim Lenox
LYX, 2013
336 Seiten
Preis:  8,99€ (E Book only)
ISBN: 978-3-8025-9340-6


Klappentext:
Gräfin Selene ist das einzige weibliche Mitglied der Schattenwächter. Sie opferte sich einst für die Bewohner Londons und ruht nun in einen magischen Schlaf versetzt im Tower. Doch dann erwacht sie überraschend und gerät mitten in einen Mordfall. Ihr einziger Verbündeter ist der attraktive Lord Avenage, der sich in die schöne Gräfin verliebt hat.

Sonntag, 15. Februar 2015

[INTERVIEW] Jonathan über Tanja Bern



Tanja Bern
Ich muss mich zuerst vorstellen, ist das richtig?

Ja, richtig, unsere Leser wollen ja wissen, wer unsere Fragen beantwortet. Nur ein paar Worte, tut auch bestimmt nicht weh.

Man nennt mich Sir Jonathan Grego… *lächelt verlegen* Ach, lassen wir die Förmlichkeiten, bitte nenn mich einfach John. Tanja hat meine Geschichte in dem Buch „Nah bei mir“ erzählt, oder besser gesagt, sie hat die Erlebnisse für mich aufgeschrieben. Wir kennen uns schon seit Ewigkeiten und ich glaube, wir sind immer noch etwas aufgeregt, wenn wir an die Veröffentlichung denken. Dass ich heute über sie erzählen darf, fühlt sich für mich sehr außergewöhnlich an, aber ich mache es natürlich gern.

Wir bitten darum, nicht zu filmen oder zu fotografieren und alle Handys auszuschalten. Diese Wunder der modernen Technik könnten unseren heutigen Gast aus der Fassung bringen, und das wollen wir ja nicht. Also John, dürfen wir dir eine Tasse Tee anbieten, bevor wir mit den Fragen beginnen?

Ja, sehr gerne, ich trinke ihn am liebsten mit etwas Milch, aber ohne Zucker. Diese technischen Dinge, wie ihr es nennt, kenne ich aber bereits. Ich schaue Tanja recht oft „über die Schulter“ und sie ist ja recht vertraut damit, obwohl die unterschiedlichen Funktionen wirklich ein Rätsel für mich sind.

1. Stell uns Tanja doch erst einmal kurz vor.
Tanja ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und fühlt sich dort sehr heimisch, obwohl ihre Liebe eher den nordischeren Ländern gehört. Irland, England, Schweden, Dänemark, das sind die Länder, von denen sie träumt, zu denen sie innerlich flüchtet, wenn sie Ruhe braucht. Doch ihre Heimat ist sehr wichtig für sie, da hier ihre Wurzeln sind. Ich kenne Tanja wirklich nur mit Geschichten und Ideen im Kopf. Sie wird ständig davon begleitet, steht mit einem Fuß immer in einem ihrer Bücher, ganz egal, ob diese bereits fertig sind oder nicht. Sie lebt ihre Figuren, leidet, liebt und lacht mit ihnen. Sehr wichtig ist die Familie für sie, dazu gehören auch ihre Stubentiger.  

2. Was denkst du über Tanja, wie findest du sie? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihr findest, wofür du sie beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?
Sie ist für mich eine besondere Seelenverwandte und wir beide fühlen uns tief verbunden. Das mag seltsam klingen, ich bin schließlich eine Buchfigur, nicht wahr? Aber wer kennt schon die Wahrheit dahinter? Ich bewundere sie für ihre Leidenschaft. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, geht sie zielstrebig, ja, sogar ehrgeizig vor, um zu erreichen, was sie sich wünscht. Sie ist mit vollem Herzen dabei, wenn ihr etwas wichtig ist. Aber noch viel mehr liebe ich die Toleranz, die sie gegenüber anderen zeigt, und ihre Hilfsbereitschaft. Mh … etwas, das ich gar nicht leiden kann? Da muss ich ernsthaft überlegen … Doch, da gibt es etwas. Sie ist stur! *lacht herzhaft* Wenn man, so wie ich, immer in ihrer Nähe ist, und durchaus mal Ratschläge geben möchte, kann das tatsächlich anstrengend sein.

3. Du verbringst doch viel Zeit mit ihr, was tut sie, wenn sie nicht schreibt?
Du meinst, es gibt tatsächlich Zeiten, in denen sie nicht schreibt? *zieht vergnügt eine Augenbraue hoch* Doch, tatsächlich, es gibt solche Phrasen. Und dann … nun ja … dann liest sie. Entweder Bücher, Comics oder Schriften auf diesen Bildschirmseiten. Wo wir wieder bei diesem technischen Kram wären. Sie arbeitet oft mit diesen großen und kleinen Bildschirmen. Beim Schreiben muss sie das natürlich, aber sie stöbert auch oft dort herum, wo sich andere treffen. Sie nennt das Facebook. Ich empfinde das als einen sehr … bunten Ort. Nicht wegen der Farben, sondern wegen der Leute, die wirklich bunt zusammengewürfelt sind. Aber sie geht auch gerne in die Natur. Dort fährt sie gerne mit dem Fahrrad oder sie spaziert auf Waldwegen. Mit der Familie spielt sie gerne Gesellschaftsspiele und sie mag auch diese besonderen Übungen, ich glaube, man nennt es Yoga. Zurzeit gibt es aber noch einen besonderen Ort, wo sie sich sehr wohlfühlt. Das ist der Reiterhof, an dem ihre Tochter reiten lernt. Sie liebt es, dort mit den Pferden zusammen zu sein. Dies ist wirklich ein wunderbarer Ort, der mich an Zuhause erinnert.

4. Hat sie ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben?
Ich glaube nicht, zumindest nicht im herkömmlichen Sinne. Es ist eher so, dass sie von verschiedenen Menschen und deren (guten) Taten inspiriert wird. Das wechselt aber täglich.

(c) Arunya-Verlag
5. Gibt es besondere Gepflogenheiten, die Tanja beim Schreiben an den Tag legt? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas Bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss?
Oh ja! Meist muss ganz bestimmte Musik zu ganz bestimmten Buchszenen gespielt werden. Am Feuer der Fahrenden wäre ihr bevorzugtes Instrument wohl die Gitarre und auch beim Schreiben bevorzugt sie instrumentale Musik, die sehr unverfälscht ist. Wichtig ist, dass sie von der Musik berührt wird. Ihr Laster ist Kaffee. Da kann ich schimpfen, wie ich will, sie trinkt ihn ständig. Glücklicherweise ist er nie stark aufgekocht. Ah ja, da sind noch die Eukalyptusbonbons. Es steht immer eine kleine Schale davon neben ihrer Tastatur und ihr glaubt nicht, wie schnell die immer leer ist. 

6. Wie hast du sie kennengelernt?
Sie war noch ein Kind und an diesem Tag fühlte sie sich sehr einsam. Irgendwie wünschte sie sich, dass dieses Gefühl endet, sie wollte jemanden, der immer bei ihr ist. Dann war ich da, einfach so. Vielleicht war ich das auch schon vorher, aber seit diesem Tag an spürt sie mich. Und irgendwann habe ich ihr auch meine Geschichte ins Ohr geflüstert. Oder hat sie mich daran erinnert? Das ist tatsächlich ein wenig verzwickt.

7. Weißt du, ob es bei ihr immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen ist?
Es läuft immer anders ab, das weiß ich, weil ich ja quasi von Anfang an dabei war. Lórian von den Sídhe traf sie in Irland. Elias und Keija fand sie teilweise an einem schwedischen See. Joshua tauchte einfach frech mit einem Kaffee in ihrer Küche auf und … Jake … ihn rief sie regelrecht zu sich, mitten auf der Autobahn, bei einer ziemlich schnellen Geschwindigkeit. Ich glaube, wir haben uns alle erschrocken, aber Tanja ist da unerbittlich. Ich sag ja, wenn sie sich etwas in den Kopf setzt …

8. Einmal ganz direkt gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich für Tanja so besonders?
Ich glaube, das habe ich schon angedeutet, oder? Ich bin wohl der Anfang von allem. Ich war immer bei ihr und werde es auch immer sein. Auch wenn das Buch nun geschrieben ist, sogar veröffentlicht, so stehe ich immer noch neben ihr und schaue ihr über die Schulter. *zwinkert verschwörerisch*

9. Werfen wir doch einen Blick in die Kristallkugel: Was hält die Zukunft für Tanja bereit? Wie sieht der momentane Stand ihrer Arbeit aus? Gibt es bald etwas Neues zu lesen?
Also ich weiß, dass ihr neuer Roman „Flüstern der Ewigkeit“ im Juli veröffentlicht wird. Darauf freue ich mich besonders, denn diese Vampirgeschichte ist genau nach meinem Geschmack. Zurzeit arbeitet sie an neuen Buchvorstellungen − ihr nennt das Exposé oder? − und sie schreibt an einem Zweiteiler, der romantisch und märchenhaft wird. Es geht dort um Wunschjuwelen. Danach kommt dann ein sehr mystischer Roman an der Reihe, der teils sogar etwas düster werden könnte: Im Zeichen der Rabenfeder. Diese Bücher kommen jetzt alle nacheinander heraus. Was dann sein wird, da bin ich selbst sehr gespannt.

10. Ein herzliches Dankeschön an John für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich der Autorin selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von John gesagt wurde.
John hat schon alles gesagt und ich brauche auch gar nichts zurechtrücken. Nur eines möchte ich noch erwähnen. Vielleicht habt ihr es auch schon herausgehört? Er mag ein Buchcharakter sein, aber er ist derjenige, der mich immer inspiriert. Denn er ist meine Muse. (Ja, ich habe eine männliche! *lach*)

Mehr über die Autorin erfährt man auf ihrer Homepage oder auf ihrer Facebookseite.

Donnerstag, 12. Februar 2015

[REZENSION] Liebe auf den ersten Stich von Tilly Walnes (by Nana)

http://www.emf-verlag.de/index.php?id=20&tx_ttproducts_pi1%5BbackPID%5D=17&tx_ttproducts_pi1%5Bproduct%5D=605&cHash=446a5f6503
Liebe auf den ersten Stich - Tilly Walnes
Edition Michael Fischer, 2014
192 Seiten
Preis: 22,99 €
ISBN: 978-3-86355-239-8

Klappentext:
In diese Modelle muss man sich einfach auf den ersten Stich verlieben! Die ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen und umfassenden Grundlagen begleiten Nähanfänger vom Einstellen der Stichlänge über das Zusammennähen erster Teile bis hin zur Anfertigung eines eleganten Cocktailkleids. Für geübte Näherinnen bietet das Buch klassisch-schlichte Grundmodelle, die sich bis zu 20-mal raffiniert variieren lassen. Diese bilden eine zeitlos elegante Garderobe aus Schals, Nachtwäsche, Röcken, Kleidern und Blusen. Und wie nebenbei lernt man alles über die Wahl des richtigen Stoffs, die verschiedenen Sticharten, Futter und Blenden und vieles vieles mehr. Verlieben auch Sie sich auf den ersten Stich und nähen Sie sich einfach perfekte Kleider!

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