Dienstag, 31. März 2015

[REZENSION] Im Sog des Todes von Stefanie Mühlsteph (by Nana)

http://midnight.ullstein.de/ebook/im-sog-des-todes/Im Sog des Todes - Stefanie Mühlsteph
Midnight (Ullstein), 2014
344 Seiten
Preis: 4,99 €
ISBN: 978-3-95819-012-2

Klappentext:
Ihre Arbeit ist so lukrativ wie gewissenlos und gefährlich: Auf Weisung der Mörderkaste Cazador beseitigt Megan in einer Parallelwelt Menschen, die das Missfallen einer gut zahlenden Klientel aus Politik und Wirtschaft erregt haben. Sie hofft, bei einem ihrer zahlreichen Aufträge den Mörder ihrer Eltern zu finden. Auch Abigail ist Auftragsmörderin in derselben Kaste wie Megan. Die beiden werden Freundinnen und bilden ein tödliches Duo, das keine Gnade kennt. Doch hinter Megans kaltherziger Fassade stecken Schmerz, Verlust und Sehnsucht nach Liebe – die von dem Bohemien und Politikersohn Leidon, den sie bei einem Auftrag kennenlernt, erhört wird. Er will mit Megan aus der Stadt flüchten und sie aus den Diensten der Cazador auslösen. Doch dabei vergisst er, dass der einzige Weg, aus der Kaste auszutreten, der Tod ist.

Sonntag, 29. März 2015

[INTERVIEW] Örselie über Tanya Carpenter




Tanya Carpenter

Örselie ist ein ganz besonderes Tier im Dunkelwald. Anfang haben sie alle für einen Wolf gehalten, dabei ist sie doch ein Örsel. Um genau zu sein, ein Örsel aus der Löfflerkiste. Aber ein bisschen schaut sie schon aus wie ein Wolf. Oder wie ein bunter Hund. Örselie ist weit weg von Zuhause, weil sie so gerne Abenteuer erlebt. Aber irgendwann wird sie auch wieder nach Hause zurückkehren. Bis dahin lebt sie in der Gästehöhle von Manni dem Decox und erlebt viele lustige und spannende Abenteuer in der Kinderbuchserie von Tanya Carpenter und Tanya Bern. Und mit Tanya hat Örselie eine ganz besondere Verbindung.

1. Hallo Örselie. Schön, dass du zu unserem Interview gekommen bist. Stell uns Tanya Carpenter doch erst einmal kurz vor.
Örselie: Das mache ich doch gerne. Tanya hat ein großes Herz. Vor allem für Tiere. Die sind ihr sehr wichtig. Wenn es nach ihr ginge, würde sicher ein halber Zoo bei ihr Zuhause leben. Außerdem ist sie manchmal ein bisschen verrückt. Ich glaube, da liegt daran, dass sie so viele Geschichten in ihrem Kopf hat. Das färbt ab und zu schonmal ins reale Leben ab. Sie spricht dann mit sich selbst, wenn sie ihre Szenen entwickelt. Im Auto, beim Saubermachen, sogar beim Zähneputzen manchmal. Das ist vielleicht lustig. Unter Leuten macht sie das natürlich nur im Kopf und wirkt dann sehr verträumt und manchmal auch ein bisschen abwesend. Für ihre Lieben nimmt sie sich immer Zeit und will, dass es ihnen gut geht. Darum macht sie sich oft auch viel zu viele Sorgen und grübelt über tausend Dinge nach. Sie ist in allem, was sie macht eine Perfektionistin. Für sich selbst nimmt sie sich dann zu wenig Zeit. Darum müssen ihre zwei Zauberwölfe Spike und Damon sie daran erinnern, dass sie auch mal eine Pause braucht.

2. Was denkst du über Tanya, wie findest du sie? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihr/ihm findest, wofür du sie/ihn beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?
Ich finde es toll, dass ihr Tiere und Natur so wichtig sind. Und sie hat da wirklich ein Händchen für.
Es tut ihr auch gut, wenn sie draußen unterwegs ist, das merkt sie selbst. Dann ist sie glücklich und kann später mit umso mehr Energie wieder durchstarten. Ich finde es gut, dass sie im Grunde ein sehr ernsthafter Mensch ist, der sich viele Gedanken macht. Gleichzeitig finde ich aber wie gesagt, dass sie manchmal zuviel grübelt und sich Sorgen macht, obwohl dazu noch gar kein Grund besteht. Sie will eben immer, dass alles gut ist und alle zufrieden sind.

3. Du verbringst doch viel Zeit mit ihr/ihm, was tut sie/er, wenn sie/er nicht schreibt?
Wenn Tanya nicht schreibt, aber Zuhause ist, liest sie gerne Bücher, hört Musik oder schaut Filme. Viel lieber ist sie aber draußen. Dann reitet sie aus oder geht mit den Hunden spazieren. Sie fotografiert auch total gerne. Na ja, und ganz viele Stunden am Tag muss sie ja auch arbeiten in einem Büro, wo ganz viele andere Menschen sind. Dann sind Spike und Damon immer ganz traurig. Und wir Bücher-Charaktere auch. Weil sie dann ja keine Zeit für uns hat.
 
Tanya & Damon
4. Hat sie/er ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben?
Ein echtes Vorbild hat sie nicht. Sie bewundert manche Menschen oder hat Respekt vor dem, was sie geleistet haben. Aber sie ist eher jemand, der immer versucht, das Beste aus dem eigenen Leben herauszuholen und sich nicht an anderen zu orientieren. Wenn man ein Vorbild nennen müsste, könnte man wohl am ehesten ihre Eltern nennen, denn zu denen blickt sie auf, auch wenn ihr Papa ja schon lange nicht mehr lebt.

5. Gibt es Rituale, die Tanya beim Schreiben anwendet? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas Bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss?
Tanya hört fast immer Musik beim Schreiben. Die Lieder stellt sie passend zur Geschichte zusammen. Manchmal läuft auch einfach der Fernseher nebenher. Sie trinkt gerne Tee oder grünen Kaffee beim Schreiben. Den Tee mag ich ja noch, der riecht nach Kräutern. Aber dieser grüne Kaffee, mit dem sie sich vor allem dann wachhält, wenn sie bis tief in die Nacht am Rechner sitzt und schreibt, den mag gar nicht. Spike und Damon liegen ganz oft bei ihr, wenn sie schreibt. Und in den kalten Monaten knistern ein Feuer im Kamin. Das ist sooooo schön kuschelig. 

6. Wie hast du sie/ihn kennengelernt?
Also eigentlich ist das eine traurige Geschichte. Denn sie beginnt damit, dass Tanyas Seelenhund Merlin über die Regenbogenbrücke gehen musste. Er hat ihr ganz doll gefehlt, darum hat sie sich auf die Suche nach einem neuen Gefährten gemacht und ist dabei in der Löfflerkiste gelandet. Dort haben wir uns das erste Mal gesehen. Ja, ja, mich gibt es auch in echt, ist das nicht cool? Tanya fand mich sofort toll. Und weil mein Frauchen auf ihrer Homepage zu jedem von uns Hunden eine Geschichte geschrieben hat und meine – wie ich zu meinem Namen kam – Tanya so gut gefallen hat, fragte sie mein Frauchen, ob sie mich für eine Weile in den Dunkelwald holen darf. Da hat mein Frauchen sofort ja gesagt, weil sie die Idee so süß fand, dass ich in einem Kinderbuch dabei sein darf. Eigentlich heiße ich nämlich Rosebud of Crana’s Heaven & Earth Miakoda. Miakoda heißt „Kraft des Mondes“. Das hat Tanya auch schon gut gefallen, weil sie selbst den Mond so liebt. Na ja, jedenfalls hat mich mein Frauchen Silke als Baby immer Örselie gerufen (abgeleitet von dem Earth in meinem Namen). Und weil ich das mochte, ist es dabei geblieben und ich wurde ein waschechtes Örsel.

7. Weißt du, ob es bei ihr/ihm immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen ist?
Nein, so wie bei mir ist das glaube ich selten. Meist gibt es die Charaktere ja in Wirklichkeit nicht. Die tauchen einfach irgendwann irgendwo auf und stellen sich Tanya vor. Das kann in den unmöglichsten Momenten sein, aber da ist Tanya dann einfach machtlos dagegen. Plötzlich kommt da jemand vorbei und sagt wie er heißt und fängt an, seine Geschichte zu erzählen. Oder zumindest einen Szene davon. Und dann lässt Tanya das nicht mehr los. Dann will sie alles wissen und den Charakter richtig kennenlernen. Mit allen guten und schlechten Seiten. Sie gibt nicht eher auf, als bis sie alles erfahren hat. Darum sind alle ihre Chars auf eine besondere Weise auch ihre Freunde. Die Helden aber auch die Bösewichte. Weil jeder seinen Platz im Gefüge hat, sagt Tanya immer. Aber ich mag die Guten lieber. Die Bösen finde ich doof.

8. Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich für Tanya so besonders?
*hihi* Soll ich das wirklich verraten? Na gut. Mich und Tanya verbindet etwas gaaaaanz Besonderes. Denn ihr Damon, das ist mein Sohn! Jawohl! Damon ist eines meiner Babies. Eigentlich hätte sie ja einen anderen Welpen bekommen sollen. Aber das Schicksal wollte es anders. Und dann war da Damon. Ein kleiner Red Merle Bub. Genau das, was Tanya immer haben wollte. Da hatte sie ja schon Spike. Der ist ein Blue Merle so wie ich. Darum war das die Erfüllung ihres Traumes. Damon passt auch ganz toll zu Spike. Die beiden sind ein Herz und eine Seele, die allerbesten Hundekumpels. So wie das sein muss. Durch Damon ist ein Teil von mir immer bei Tanya. Er und Spike passen gut auf sie auf.

9. Werfen wir doch einen Blick in die Kristallkugel: Was hält die Zukunft für Tanya bereit? Wie sieht der momentane Stand ihrer Arbeit aus? Gibt es bald etwas Neues zu lesen?
Da kommt eine ganze Menge auf euch zu. Gerade überarbeitet sie den ersten Band ihrer neuen Vampirserie. Danach wird bestimmt ihr erster Romance-Titel aus dem Lektorat kommen. An dem zweiten Decox-Band schreibt sie auch schon fleißig. Einige Anthologien stehen noch an. Ihre Ur-Serie „Ruf des Blutes“ soll neu aufgelegt werden. Ein paar Frauenromane voller Humor, Spannung und Liebe sind geplant. Und ein modernes Märchen für Erwachsene, auf das sie sich schon riesig freut, wie ich weiß. Also Langeweile ist jedenfalls nicht in Sicht.

10. Ein herzliches Dankeschön an Örselie für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich der Autorin/dem Autor selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Örselie gesagt wurde.
Ich finde, Örselie hat das ganz toll gemacht. Und Damon ist total stolz auf seine Mama. Ich habe ihr eigentlich nichts hinzuzufügen. Außer, dass sie im echten Leben ein ganz wundervoller Australian Shepherd ist und ich überglücklich bin, mit Spike und Damon zwei Hunde aus der Löfflerkiste bei mir zu haben. Örselie in den Dunkelwald zu holen ist eine Bereicherung und ich hoffe, sie erlebt mit den Decoxen noch ganz viele Abenteuer. 

Mehr zur Autorin erfährt man auf ihrer Homepage oder auf ihrer Facebookseite

Donnerstag, 26. März 2015

Aufruf erhalten!

Ist es wahr? - Ist es!


"Jérôme is calling out for all Theés and Vrykólakas.
All over the world: Come and stand together against OLYMPUS!"
"Seid ihr dabei?"
"Jetzt?!"










 "JA!!! WIR SIND DABEI!"

So hat Jérôme das zwar nicht formuliert im Anschreiben, welches dieser Post beilag, aber der Inhalt sprach eben doch Bände. Anhand unserer Lesekatzen-Rezis zu Annika Dicks: "Nike" könnt ihr erfahren wie es uns gefallen hat. Und das Buch endete schließlich damit, dass die Hoffnung besteht, die Bluttrinker männlichen Geschlechts: Vrykólakas sowie deren weibliche Version 2.0: Theés aus den Gen-Projekten OLYMPUS zu vereinen.
Rezi Nana
Rezi Key

Und die Welt hält den Atem an, denn was sich da in Griechenland, dem Schauplatz des Romans "Nike" zusammenbraut verheißt eine Menge Spannung. Wer sitzt am Ende am längeren Hebel und wer an den richtigen Knöpfen?

Und deswegen melden sich hiermit Nana und Key zum Dienst an der Front!
Wir wollen nicht länger gegen unsere Brüder und Schwestern kämpfen! Wir wollen die Wurzel des Übels ausmerzen! Deswegen haben sich diese beiden Theés, welche inkognito als harmlose rezensierende Lesekatzen getarnt sind, bereit erklärt sich zu melden!
Theá Aphrodite und Theá Thalia melden sich freiwillig und machen sich auf den Weg sich der Widerstandsgruppe rund um: Nike, Thanos & Richard und den anderen anzuschließen!

Wenn IHR eine Theá oder ein Vrykólakas sein könntet, wie würdet ihr euch nennen?
Wer im griechisch-mythologisch-olympischen Kontext würde euch Pate stehen? So wie für die Protagonistin die Siegesgöttin?
(Vergeben sind bereits: Aphrodite, Artemis, Athene, Eos, Gaia, Ilias, Nike, Nyx, Pandora, Persephone, Thalia, Thanos (Thanatos)

[REZENSION] Schwarze Jagd - Chris Wooding (by Key)

Schwarze Jagd, Chris Wooding
Heyne, 2012
704 Seiten
Preis:  9,99 €
ISBN: 978-3-641-08834-7

Klappentext:
Die Geschäfte laufen schlecht für Captain Darian Frey: Seine Crew steht kurz vor der Meuterei, sein Raumschiff kurz vor dem Absturz und selbst die einfachsten Überfälle gehen ihm nicht mehr so leicht von der Hand wie früher. Das Blatt scheint sich zu wenden, als er von einem zerstörten Raumschiff voll unberührter Schätze einer längst vergangenen Zivilisation hört. Frey ist begeistert, nur: Das Schiffswrack befindet sich auf einer abgelegenen Insel, die von riesigen Bestien und übermenschlichen Kreaturen bevölkert ist. Doch nichts und niemand stellt sich zwischen Captain Darian Frey und seinen Schatz!

Mittwoch, 25. März 2015

[GEWINNER] Leipziger Buchmesse 2015 - Ich war daheim ...


Wir präsentieren euch ohne Umschweife das Gewinnerbild, das uns von Petra zugeschickt wurde.



Jetzt nehmen wir den armen Teddy erst einmal in den Arm und sagen "Herzlichen Glückwunsch und nicht mehr traurig sein, da macht sich bald ein großes Paket auf den Weg zu dir!"

Dienstag, 24. März 2015

[REZENSION] Piratenmond - Chris Wooding (by Key)

Piratenmond, Chris Wooding
Heyne, 2011
576 Seiten
Preis:  9,99 €
ISBN: 978-3-453-52746-1

Klappentext:
Intrigen, Kopfgeldjäger und Schätze
Darian Frey ist stolzer Besitzer und Kapitän der Ketty Jay und seines Zeichens Luftschiffer und Kaperer – zugegeben, Luftpirat wäre angemessener. Sein nächster Auftrag: Er soll die Ace of Skulls abfangen und sie um ihre wertvolle Ladung erleichtern. Doch als das Schiff vor seinen Augen explodiert und Frey erfährt, dass der Sohn des Erzherzogs an Bord war, weiß er, dass er sich gerade um Kopf und Kragen gebracht hat. Zusammen mit seiner Crew schlittert Frey in ein unglaubliches Abenteuer …

Sonntag, 22. März 2015

[INTERVIEW] Trudi über Tanja Bern

Tanja Bern


Aaaalso ich bin Trudi, eine kleine Maus. Ich wohne im Dunkelwald und Tanja mag mich gern, weil ich so süß bin. Ich komme in den Geschichten über die Decoxe vor, weil das meine Freunde sind, vor allem Manni Decox. Ich finde das totaaal lustig über Tanja zu erzählen, die ist immer so lieb zu mir.

1. Stell uns Tanja doch erst einmal kurz vor. Gibt sie dir genug zu essen? Lässt sie dich regelmäßig nach draußen?
Ja, sie kauft immer extra Mäusefutter für mich. Manchmal besuche ich auch die Mäusefamilie in ihrer Laube, die kennen mich schon. Ich darf eigentlich raus und rein, wie ich möchte. Ich muss nur bisschen aufpassen wegen Tanjas Katzen. Aber die wissen, dass sie mich nicht fressen dürfen. Sicherheitshalber bin ich aber am liebsten auf Tanjas Schulter, da kann mir dann gar nix passieren.

2. Was denkst du über Tanja, wie findest du sie? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihr/ihm findest, wofür du sie beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?
Sie hat immer Geschichten im Kopf, manchmal macht sie irgendwelche Dinge − putzen oder so − und ist gar nicht richtig da, weil sie herumträumt. Das finde ich immer sehr lustig. Aber sie kümmert sich immer ganz lieb um mich. Sie hat sogar mal ein Mäusebaby versucht aufzuziehen. Das hatte seine Mama verloren. Aber Emily Pieps ist leider dann doch über die Regenbogenbrücke gegangen. Da waren wir alle sehr traurig. Na ja, wie oben schon gesagt, muss ich immer ein bisschen wegen Tanjas Katzen aufpassen. Das mag ich gar nicht so, weil man denen nie trauen kann. Sie tun ganz lieb und dann … haps. Das kennt man ja schon von Fila Wildkatze, aber die hält sich meist an die Regeln im Dunkelwald. Zum Glück.

3. Du verbringst doch viel Zeit mit ihr, was tut sie, wenn sie nicht schreibt?
(c) Arunya-Verlag
Sie schmust mit ihren Katzen *bäh*, denkt sich neue Geschichten aus, meist liest sie auch ganz viel, oder sie macht Blödsinn mit ihrer Tochter. Draußen ist sie auch gern, dann geht sie spazieren oder so.

4. Hat sie ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben?
Also das weiß ich nicht. Vielleicht ist ja Manni Decox ihr Vorbild? Der ist ein richtiger Held.*seufzt leise*

5. Gibt es Rituale, die Tanja beim Schreiben anwendet? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas Bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss?
Sie trinkt immer dieses komische braune Zeug. Also ich mag das nicht, das riecht so komisch. Aber diese Bonbons, die sie immer futtert, daran schnuppere ich gerne, die erinnern mich an einen Kräutergarten. Lutschen würde ich die aber nicht.


6. Wie hast du sie kennengelernt?
Sie schrieb gerade an einer Decoxgeschichte und schwupps, da war ich und schielte sie ganz niedlich an. So süß kann wirklich nur ich gucken und Tanja konnte gar nicht anders, als mich in die Geschichte zu nehmen.

7. Weißt du, ob es bei ihr immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen?
Nee, das ist immer anders. Manchmal kommen die Buchfiguren zwar schon beim schreiben, so wie ich, aber eigentlich tauchen sie einfach mal so auf, im Wohnzimmer, in der Küche oder sonst wo. Das ist dann immer lustig, weil das oft gar nicht in ihre Pläne passt.


8. Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich so besonders?
Tanja findet mich am allersüßesten! Das ist doch wohl klar, oder?

9. Werfen wir doch einen Blick in die Kristallkugel: Was hält die Zukunft für Tanja bereit? Wie sieht der momentane Stand ihrer Arbeit aus? Gibt es bald etwas Neues zu lesen?
Also von den anderen Projekten weiß ich jetzt nicht so viel. Da sind Vampire, vor denen ich bischen Angst hab, die kommen wohl als nächstes. Aber sie schreibt ja immer irgendwas. Aber ihre Geschichten zu unserem zweiten Decoxband, die sind schon fertig! Das weiß ich! Das wird gaaaanz abenteuerhaft und richtig märchenlich. Ich glaube, das kommt dann im Herbst oder im Winter zu euch.

(c) Arunya-Verlag
10. Ein herzliches Dankeschön an Trudi für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich der Autorin selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Trudi gesagt wurde.
Auf jeden Fall hat Trudi recht, sie ist wirklich die Süßeste. Ihr Blick lässt jeden Eisberg schmelzen. Und ich kann sie auch beruhigen. Zumindest mein Kater spielt nur mit Mäusen. Dadurch kenne ich auch fast jede Maus aus dem Garten, denn die bringt er mir immer, damit ich sie kennenlerne. Aber auf meiner Schulter kann dir ja nix passieren, Trudi, da kann ich dich dann auch am Hals kraulen, das magst du doch so gerne, oder?

Trudi: Jaah!







Mehr über die Autorin erfährt man auf ihrer Homepage oder auf ihrer Facebookseite.


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