Donnerstag, 30. April 2015

[REZENSION] Pay in Love (2) von Lina Roberts (by Nana)

http://www.bookshouse.de/buecher/Ein_Unfall_mit_bittersuessen_Folgen___Pay_in_Love_2/Pay in Love - Ein Unfall mit bittersüßen Folgen - Lina Roberts
Bookshouse, 2015
64 Seiten
Preis: 1,99 €
ISBN: 9789963528257

Klappentext:
Ein Kuss von Lewis und Caroline ist hin und weg. Weg, im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie flüchtet vor ihren Gefühlen nach Miami. Doch sie kann Lewis nicht vergessen und kehrt nach London zurück, um ihm zu gestehen, dass sie sich in ihn verliebt hat.
Die Sache hat bloß einen Haken - Lewis steht auf besondere Spielchen und Caroline will ihn auf keinen Fall teilen.





Dienstag, 28. April 2015

[REZENSION] Enshadowed - Kelly Creagh (by Key)

Enshadowed Kelly Creagh
Atheneum, 2012
448 Seiten
Preis:  7,20 US- Kindle
 8,99 US- Paperback
14,49 US- Hardcover
ISBN: 9781442402072

Klappentext:

"While Varen remains a prisoner in a perilous dream world where the terrifying stories of Edgar Allan Poe come to life, Isobel travels to Baltimore to confront the dark figure known throughout the world as the Poe Toaster. This man, the same man who once appeared to Isobel in her dreams and abandoned her in Varen’s nightmare world, holds the key to saving Varen.
But when Isobel discovers a way to return to this dream world, she finds herself swept up in a realm that not only holds remnants of Edgar Allan Poe’s presence, but has also now taken on the characteristics of Varen’s innermost self. It is a dark world of fear, terror, and anger.
When Isobel once more encounters Varen, she finds him changed. And now Isobel must face a new adversary—one who also happens to be her greatest love."


Sonntag, 26. April 2015

[INTERVIEW] Skye über Norma Feye


Norma Feye, Foto (c) M.Drewek
Skye ni'Gideons Heimat ist der Planet Cardea, auf dem sich menschliche Siedler niederließen, um der von Technologie beherrschten Gesellschaft auf der Erde zu entkommen. Durch ein Isotop im Wasser haben sich die Haare und Augen der Siedler verändert und leuchten nun in den buntesten Farben. Skyes lockige Mähne ist kobaltblau mit violetten und türkisen Strähnen, ihre Augen sind ebenfalls leuchtend blau. Darüber hinaus ist sie fast zwei Meter groß.
Den Cardo, Skyes Volk, wird nachgesagt, unmoralisch, unzuverlässig, respektlos und leicht reizbar zu sein. Skye allerdings ist eine freundliche, fröhliche und ausgeglichene Person, die nur in Notsituationen von ihren Nahkampfkünsten und ihrer Geheimdienstausbildung Gebrauch macht.

Unser heutiger Gast hat eine weite Reise durch Raum und Zeit auf sich genommen, um uns die Fragen über seinen Autor zu beantworten. Wenn sie etwas länger starrt, nehmt das bitte nicht böse, das alles hier kennt sie nur aus dem Geschichtsunterricht.

Ach, so schlimm ist das gar nicht. *lacht* Auf meiner Heimatwelt halten wir nicht viel von moderner Technik. Wann immer es geht, verzichten wir darauf, deswegen fühle ich mich hier eigentlich ganz wohl.
Aber nun zum Thema: mein Name ist Skye ni'Gideon. Das ist die gebräuchliche Kurzform, mein ganzer Name ist gleichzeitig ein Ahnenverzeichnis und deswegen ziemlich lang. Wer wissen will, was ich so treibe, sollte die Anthologie „O.R.I.O.N. - Funken der Unendlichkeit“ lesen, das ist der erste Band einer SciFi-Serie, die im Arunya-Verlag erscheint. Norma Feye erzählt in ihrem Beitrag „Papageienbande“ von mir. Papageien... *seufzt* wie ich das hasse. Aber wenn man von Natur aus dreifarbig-bunte Haare hat, muss man wohl mit solchen Spitznamen leben.
Aber jetzt mal los, reden wir von Norma.

1. Stell uns Norma Feye doch erst einmal kurz vor.
Norma ist eine liebenswerte Person, ziemlich klug und mit viel zu vielen Interessen, meiner Meinung nach. Ich bin ja auch schon verdammt vielseitig, aber selbst ich warte eigentlich nur darauf, dass ihr irgendwann der Kopf platzt, weil der Platz darin einfach nicht mehr ausreicht.
Gelegentlich ist sie etwas launisch, aber dafür hat sie dann auch einen Grund. Nicht, dass ihre Mitmenschen den immer verstehen würden, aber ja, sie hat einen.
Sie ist verheiratet und lebt an einem Fleckchen der Erde, das Ruhrgebiet heißt. Sie wird dieses Jahr vierzig. In eurer Zeit ist das, glaube ich, ungefähr Halbzeit im Leben, oder? Hmmm, dafür trägt sie's echt mit Fassung.
Könnte daran liegen, dass sie schon so einiges erlebt und gesehen hat, was den meisten Menschen zum Glück erspart bleibt, und sich deshalb nur selten von irgendetwas aus der Ruhe bringen lässt. Ist übrigens etwas, das wir gemeinsam haben.

2. Was denkst du über Norma, wie findest du sie? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihr findest, wofür du sie beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?
Inzwischen mag ich sie. Das war nicht immer so, am Anfang unserer Zusammenarbeit war ich skeptisch, ob sie die Richtige ist. Sie hat so eine Art an sich, bei der man nie genau weiß, ob sie etwas jetzt angemessen ernst nimmt oder nicht. Das hat mich anfangs schon ein bisschen genervt. Mittlerweile weiß ich, dass man sich voll auf sie verlassen kann, auch, wenn es gelegentlich nicht den Anschein hat. Ich bin dazu übergegangen, ihr da einfach zu vertrauen.
Sie ist zielstrebig und geduldig, das sind zwei Eigenschaften, die gut zu einander passen, und die ich sehr schätze. Wenn sie etwas will, dann erreicht sie das auch, egal, wie lange es dauert.
Weniger schön ist, dass ihre Geduld mit ihren Mitmenschen nicht so lange hält. Da knallt es dann auch gelegentlich mal, wenn ihr jemand auf den Geist geht. Obwohl, ich müsste wohl eher sagen, es knallt paradox. Wenn sie nämlich sauer ist, dann wird sie ganz leise und ruhig, und in ihrer Wortwahl sehr, sehr diplomatisch. Wer sie kennt weiß, dass das der passende Zeitpunkt zum Weglaufen wäre.
Sie hat einen ausgeprägten Familiensinn, das finde ich prima. Noch toller ist, dass sie unter „Familie“ auch ihre Freunde – also die richtigen, engen – versteht, und ihre Familie kann immer auf sie zählen. Da bin ich schon ein bisschen neidisch, ich habe zu meiner Familie seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr gehabt.

3. Du verbringst doch viel Zeit mit ihr, was tut sie, wenn sie nicht schreibt?
Sie ist auch jenseits des Schreibens sehr kreativ und dazu passend auch noch handwerklich begabt. Sie kann ganz passabel malen und zeichnen, spielt mehrere Instrumente, kann schreinern und nähen. Nähen, oh Mann... Sie hat eine Schwäche für edle Stoffe und historische Gewänder, und was sie da an ihrer Nähmaschine zaubert, kann sich echt sehen lassen.
Der Nachteil daran ist, dass sie das alles auch tatsächlich mehr oder weniger regelmäßig macht. Wenn sie zum Beispiel vor ihrer Nähmaschine sitzt oder sich einen Stapel Holz zum Basteln ins Haus holt, bleibt ihre Schreiberei auch mal eine ganze Weile liegen. Das finden wir, ihre Protas, dann nicht so toll, und wenn es dabei auch noch konkret um mich geht, bin ich wirklich genervt davon.
Cool finde ich allerdings ihren „Brotjob“, wie sie das nennt. Ständig in Action, damit es anderen gut geht.

4. Hat sie ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben?
Nein, sie versucht, ihr eigenes Ding zu machen. Sie bewundert zwar Leute, die das, was sie tun, besonders gut beherrschen, aber dann nimmt sie sich eher ein Beispiel an deren Können und Disziplin.

5. Gibt es Techniken, die Norma beim Schreiben anwendet? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas Bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss? Nutzt sie technische Hilfsmittel?
Sie ist eine Chaotin, soviel schon mal vorweg. *grinst* Professionelles Schreiben braucht Planung und Struktur, das weiß sie wohl, und das kriegt sie auch hin, aber es ist ihr ein Gräuel. Bei einer Idee einfach mal drauflos schreiben und schauen, was passiert, ist eindeutig mehr ihr Ding. Sie hat viel mehr Spaß am Schreiben, wenn wir Protas sie durch die Story führen, als wenn sie uns sagt, wo's lang geht. Das gefällt uns auch besser, deswegen gibt es gelegentlich einige Diskussionen, wenn sie ein bestimmtes Ziel erreichten will/muss. Sie lässt uns viel Freiraum, kann aber auch anders, aber hallo. Dann trotten wir ganz schnell ganz brav in die Richtung, die sie vorgibt. Wir alle, außer ihr Vampir Cedric. Der wickelt sie regelmäßig um den Finger und kriegt seinen Willen.
Sie schreibt gerne im Freien, wenn das Wetter mitspielt, der Balkon ist das zweite Arbeitszimmer. Drinnen passt sie das Ambiente ihrer Stimmung und den jeweiligen Szenen an: Rollläden rauf oder runter, Kerzen- oder Tageslicht, Gesäusel oder Heavy Metal, so was eben.
Übrigens hat sie die ungesunde Macke, während des Schreibens jedwede Nahrungsaufnahme einzustellen. Bei ein paar Stunden am Tag ist das ja nicht schlimm, aber wenn sie früh morgens anfängt und erst spät in der Nacht wieder aufhört, finde ich das schon bedenklich. Dafür schüttet sie literweise ein Zeug in sich rein, das Fassbrause heißt.

6. Wie hast du sie kennengelernt?
Darüber darf ich dir nicht viel sagen, sorry. Es gibt Dinge in meiner Vergangenheit, die niemals bekannt werden dürfen. Nur soviel: die Idee für mich stammt von einem Foto, dass jemand auf diesem lustigen, primitiven Medium Facebook gepostet hat. Wie wir es hingekriegt haben, dass dieses Foto genau dann dort war, als Norma eine Idee suchte und plötzlich mich im Kopf hatte... *zuckt vielsagend mit den Schultern*

7. Weißt du, ob es bei ihr immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen ist?
Oh, ich bin mit sehr sicher, dass es bei den anderen nicht so war. Sie hat zwar einige Protas mit einer dunklen Vergangenheit, aber die durften selbst bestimmen, wie sie sich Norma vorstellten und wie viel sie ihr erzählten.
Von Ian O'Riley, einem Charakter aus ihrem Roman Ghetto 7, weiß ich zum Beispiel, dass er nur gesagt hat „Hi, ich bin Ian, und ich bin ein Mörder. Mach was draus!“. Ich glaube, er hat selbst nicht damit gerechnet, dass daraus eine Story wird, in der er nicht der Protagonist sein würde. *kichert* Aber wir hatten ja schon darüber gesprochen, dass Norma eine Chaotin ist.
Cedric Fagan, ihr Vampir aus Nachtwanderer, hat das noch ganz anders gemacht. Er war einfach eines Tages in ihren Gedanken und hat gar nichts gesagt, nicht ein Sterbenswörtchen. Er stand tagelang nur da, hat düster und geheimnisvoll ausgesehen, und darauf gewartet, dass sie auf ihn zukommt.
Wenn die Geschichte vor den Protas da ist, macht sie einen Spaziergang durch ihre Fantasie und schaut, wen sie dort trifft. Bei Anthologiebeiträgen ist das zum Beispiel häufig so, und auch meine Freunde Vincent und Peeya, die der Leser in Normas nächstem O.R.I.O.N.-Band kennenlernt, sind so zu uns gestoßen.

8. Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich für Norma so besonders?
Meine bunten Haare! *macht eine Kunstpause* Nein, Quatsch, aber du hättest jetzt eben dein Gesicht sehen sollen.
Ich glaube, es reizt sie, meine Geschichte zu erzählen, weil sie im Voraus nie weiß, was und wie viel sie von mir preisgeben darf. Ich habe ihr alles erzählt, sie kennt meine ganze Geschichte, aber mindestens 90% davon unterliegen der Geheimhaltung. Über mich zu schreiben wird da zur Gratwanderung, und ich glaube, das macht ihr Spaß.

9. Werfen wir doch einen Blick in die interstellare Datenbank: Was tut Norma als Nächstes? Ich weiß, es ist verboten, über die Zukunft zu sprechen, aber mach doch eine Ausnahme: Welche galaktischen Neuigkeiten bereitet sie gerade vor? Was werden wir noch erfahren?
Ach, ein bisschen was kann ich bestimmt erzählen. Ihren nächsten O.R.I.O.N.-Band habe ich ja ohnehin schon erwähnt. An dem schreibt sie gerade, und ehrlich, da muss ich noch mal dringend mit ihr reden. Was sie sich da schon wieder für mich ausgedacht hat... Ich hatte echt die Hoffnung, auf der Eos mitzufliegen, würde mir endlich etwas Ruhe und Erholung bringen nach all dem Stress der letzten Jahre, aber nein, Norma hat da andere Pläne.
Sie bastelt außerdem an einigen Beiträgen zu Anthologien, und hat ein paar grobe Konzepte für zwei Dystopien, einen Thriller, eine Urban Fantasy-Geschichte und zwei Vampir-Stories.
Sie hat mir nicht verraten, in welcher Reihenfolge sie was machen will, wenn sie mit meinen Abenteuern fertig ist. Da muss ich mich genauso überraschen lassen wie alle anderen.

10. Ein herzliches Dankeschön an Skye ni'Gideon für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich der Autorin selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Skye gesagt wurde.
So, so, Skye, ich bin also eine Chaotin, ja? Kürzlich mal in den Spiegel geschaut? *lacht*
Nein, schon gut. Im Großen und Ganzen hat Skye tolle Antworten gegeben, ich hätte es selbst kaum anders gemacht. Vielleicht hätte ich die eine oder andere Frage nicht ganz so ausführlich beantwortet wie sie. Für eine Geheimagentin ist sie eine ziemliche Plaudertasche.



Mehr über die Autorin erfährt man auf ihrer Homepage oder auf ihrer Facebookfanseite. "Funken der Unendlichkeit" ist im Arunya-Verlag erschienen, wo auch die übrigen O.R.I.O.N.-Bände erscheinen werden, so auch Norma Feyes Roman "Sterbende Sonne" (Band 4). Die Romane "Ghetto 7" und "Nachtwanderer", von denen Skye bei der siebten Frage erzählte, sind im Oldigor Verlag erschienen.

Donnerstag, 23. April 2015

[HINWEIS] Großes Gewinnspiel auf LITERRA

Heute ist ja Welttag des Buches und an diesem findet auch Blogger schenken Lesefreude statt. Wie im letzten Jahr haben wir uns dagegen entschieden, nach unserer großen Ostereiersuche so kurzfristig erneut ein Gewinnspiel zu veranstalten. 

Wir wollen euch heute stattdessen auf das April-Gewinnspiel von LITERRA hinweisen, bei dem ihr (wenn wir uns nicht verzählt haben) 30 zum größten Teil signierte Bücher gewinnen könnt!



Hier gelangt ihr zur Übersicht aller Preise und zur Teilnahme am Gewinnspiel.



[REZENSION] Pay in Love (1) von Lina Roberts (by Nana)

http://www.bookshouse.de/buecher/Ein_Chef_fuer_gewisse_Stunden_______Pay_in_Love/
Pay in Love - Ein Chef für gewisse Stunden - Lina Roberts
Bookshouse, 2014
77 Seiten
Preis: 1,99 €
ISBN: 9789963526444

Klappentext:
Alexandra Woods kann ihr Glück kaum fassen, als ihr Chef, Cole Lowell, sie bittet, ihn auf eine Geschäftsreise nach Berlin zu begleiten. In der Hoffnung, endlich sein Herz zu gewinnen, lässt sie sich auf eine heiße Affäre mit ihm ein, nur um am nächsten Morgen in eine Katastrophe zu schlittern. Cole hat sie nur mitgenommen, damit sie seinem Kunden schöne Augen macht. Wird sich Alex auf das gefährliche Spiel einlassen, um Coles Herz zu gewinnen?




Dienstag, 21. April 2015

[REZENSION] Die geheimen Worte von Rebecca Martin (by Nika)

Die geheimen Worte - Rebecca Martin
Diana Verlag, 2015
432 Seiten
Taschenbuch

Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-453-35755-6
eBook
Preis: 8,99 €
ISBN: 978-3-641-14502-6
Hörbuch
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3-8371-2920-5
6 CDs/7 Std. 14 Min


Klappentext:
Bad Kreuznach 1850: In der aufstrebenden Kurstadt verlieben sich die Schwestern Anne und Sophie in den englischen Gast James Bennett. Es ist für beide der Beginn einer heimlichen Leidenschaft: Anne ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter, während die viel jüngere Sophie sich nicht traut, dem überaus charmanten jungen Mann ihre Gefühle zu offenbaren. Die Katastrophe ist unausweichlich, als James beide Schwestern zurückweist. Erst zwei Generationen später kommt ans Licht, was damals geschah …


Montag, 20. April 2015

[REZENSION] Stigmata - Nichts bleibt verborgen von Beatrix Gurian (by Nika)

Stigmata - Nichts bleibt verborgen -- Beatrix Gurian
Arena, 2014
384Seiten
Hardcover
Preis: 16,99 €
ISBN: 978-3-401-06999-9
eBook
Preis: 13,99 €

Klappentext:
Die Schatten der Vergangenheit, sie holen dich ein. Immer.

Nach dem rätselhaften Unfalltod ihrer Mutter ist Emma vor Trauer wie erstarrt. Bis zu dem Tag, an dem sie einen anonymen Brief erhält mit der Aufforderung: Finde die Mörder Deiner Mutter!
Doch warum hätte jemand Emmas sanfte Mutter umbringen sollen? Die Spur führt Emma zu einem Elite-Jugendcamp in einem düsteren Schloss in den Bergen. Dort stößt sie auf unheimliche Fotografien, die mit der Vergangenheit ihrer Mutter in Zusammenhang stehen müssen. Gleichzeitig häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle unter den Jugendlichen des Camps.
Jemand spielt ein böses Spiel mit Emma.
Kann sie die Zeichen richtig deuten - und ihr eigenes Leben retten?


Sonntag, 19. April 2015

[INTERVIEW] Lu Kranich über Henni-Liz Borßdorff



Henni-Liz Borßdorff

Hallo, ich bin Lu. Lu Kranich. Ich habe – nein – hatte, muss es heißen, zwei fette Probleme: Ich werde nicht braun – OK, das Problem hab ich immer noch. Aber jetzt zum zweiten Problem: Ich verliebe mich nicht – äh – ich dachte jedenfalls, ich würde mich niemals verlieben, aber das Problem ist seit Kurzem vom Tisch. Allerdings ist meine Beziehung verdammt kompliziert. Wahrscheinlich denkt ihr jetzt, dass Liebe nie so wirklich unkompliziert ist. Stimmt wahrscheinlich sogar – aber meine große Liebe ist wie nicht von dieser Welt. Es ist echt mega-kompliziert… Übrigens geht es Andrea, meiner Patentante, nicht viel besser. Komplizierte Liebesbeziehungen scheinen sich in unserer Familie wohl zu fühlen. Weder Andrea noch ich wissen, wie es weitergehen soll…

1. Stell uns Henni-Liz Borßdorff doch erst einmal kurz vor.
Henni ist so eine absolute Leib-und-Seelen-Autorin. Unter anderem Namen hat sie schon ziemlich viele Bücher produziert. Aber meine Geschichte ist an den Namen Henni gekoppelt. Übrigens lebt sie zurzeit in Aachen, tourt viel ins Ruhrgebiet und nach Norddeutschland. Überhaupt zieht sie der hohe Norden an. Das war schon immer so, weil sie als Kind nicht in die Sonne durfte, weil sie als Sahnetörtchen zur Welt gekommen ist. Wahrscheinlich bevorzugt sie deshalb den Winter. Wohl auch wegen ihrer zahlreichen Allergien ist sie am liebsten da, wo nichts blühen kann: Im tiefen Schnee... Sie meint allerdings, Helgoland wäre auch noch eine Option, weil da fast nix wächst.  

2. Was denkst du über Henni L.Borßdorff, wie findest du sie? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihr findest, wofür du sie beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?
Sie hat so eine unerbittliche Zähigkeit, was manchmal etwas anstrengend und über die Maßen verblüffend sein kann. Auf der anderen Seite ist sie im Sternzeichen eine dieser mega-verträumten Fische-Frauen. Aber man sollte sich da nicht täuschen lassen, denn ihr Aszendent ist Löwe. Ja, sie verkörpert eine ungewöhnliche Mischung aus Stärke, Engagement und Träumerei, sodass man genau hinsehen und- hören muss, was gerade bei ihr angesagt ist.

3. Du verbringst doch viel Zeit mit ihr, was tut sie, wenn sie nicht schreibt?
Sie war lange in einer Band die Quotenfrau am E-Bass. Jetzt spielt sie manchmal Klavier. Überhaupt ist die Musik nach dem Bücher-Schreiben ihre zweite Leidenschaft, gefolgt vom Skifahren. Wie gesagt: Sie liebt den Winter. Naja – ihre Kinder sind ihr Ein und Alles. Das hätte ich jetzt beinahe vergessen. Sie hat ja drei Töchter.

4. Hat sie ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben?
Im normalen Leben hat sie kein Vorbild. Überhaupt hat sie etwas gegen jede Art von Personenkult. Aber Heinrich Heine – den vergöttert sie fast. Außerdem liest sie gerne südamerikanische Literatur, mag also Isabell Allende und Gioconda Belli zum Beispiel.

5. Gibt es Rituale, die Henni beim Schreiben anwendet? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas Bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss?
Nö. Das einzige, das sie braucht, ist eine Türe, die sie hinter sich schließen kann. Musik hört sie zwar total gerne, aber niemals, wenn sie fabuliert.

6. Wie hast du sie kennengelernt?
Wir haben uns gesehen und wussten sofort, dass wir uns ähnlich sind, obwohl Henni ja deutlich älter ist als ich mit meinen 14 Jahren. Henni saß bei Schneegestöber in einer Berghütte in Österreich, die öfter völlig einschneit, und spielte mit handgefertigtem Holzspielzeug, das dort steht, damit sich die Leute während der Wartezeit auf besseres Wetter beschäftigen können. Ich saß zufällig auch in dieser einsamen Hütte mit so einem großen Bollerofen und in dieser obergemütlichen Atmosphäre  kamen wir ins Gespräch. Tja – irgendwann habe ich ihr meine Geschichte erzählt, weil es Nacht wurde und die Talabfahrt mit Skiern natürlich viel zu gefährlich war. Ich dachte, ich sehe sie ja ohnehin nie mehr wieder – und da bin ich über meinen Schatten gesprungen und – man kann sich vorstellen: Es wurde eine lange Nacht…

7. Weißt du, ob es bei ihr immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen ist?
Henni sagte mir, dass ihr die Geschichten nur so zufliegen. Alle Leute erzählen ihr alles. Ich glaube im Ernst, dass das an ihren Augen liegt, die immer so zufällig irgendwohin sehen, dass man denkt, sooo genau ist sie ja doch nicht bei der Sache – und schon hört man nicht mehr auf mit dem Erzählen, weil es einen unglaublich erleichtert, wenn man ungeniert loslegen kann und sich mal so richtig die Probleme von der Seele reden darf. Aber von wegen: Sie merkt sich jede Kleinigkeit – und deshalb geht ihr der Stoff niemals aus.

8. Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich für Henni so besonders?
Sie mag mich, weil ich so sehr auf der Suche bin und auch, weil ich echt was riskiere. Ich weiß, dass sie Leute spannend findet, die schräge Sachen machen – so wie ich. Ein bisschen beneidet sie mich wohl auch, weil ich schon mit 14 die ganz große Liebe erlebe. Die hat allerdings ihren Preis…

9. Werfen wir doch einen Blick in die Kristallkugel: Was hält die Zukunft für Henni bereit? Wie sieht der momentane Stand ihrer Arbeit aus? Gibt es bald etwas Neues zu lesen?
Nach „Winterjunge“ kommt – na? Genau: „Wintermädchen“. Klar – meine Geschichte ist ja noch längst nicht fertig. „Wintermädchen“ ist der zweite Band der Blizzard-Reihe. Das Manuskript steht bereits und wartet aufs Lektorat.

10. Ein herzliches Dankeschön an Lu Kranich für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich der Autorin selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Lu gesagt wurde.
Lu hat natürlich völlig recht: Der Winter – also richtiger Winter – ist meine Jahreszeit. Und was dichterische Vorbilder anbelangt, mag ich auch noch Hans Christian Andersen – am meisten Die Schneekönigin. Was mich natürlich sehr freut, ist, dass mir eine ganze Menge Leute, sowohl Jugendliche als auch Erwachsene, gesagt/gemailt haben, dass ihnen „Winterjunge“ so richtig gut gefallen hat. Das freut mich auch deshalb so  dolle, weil ich echt lange daran geschrieben habe. Klar – sonst wäre Lu jetzt wahrscheinlich sauer, wenn ihre Story an irgendeiner Stelle haken würde…


Mehr über die Autorin erfährt man auf ihrer Homepage oder ihrer Facebookfanseite. Der Roman "Blizzard - Winterjunge" ist im Oldigor Verlag erschienen.
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