Dienstag, 28. Juli 2015

[REZENSION] Ich weiß,was du gestern gedacht hast - Sarah Mlynowski (by Valli)


 http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Ich-weiss-was-du-gestern-gedacht-hast-Roman/Sarah-Mlynowski/e453442.rhd
Ich weiß,was du letzten Sommer getan hast, Sarah Mlynowski
Heyne, 2014
352 Seiten
Preis:8, 99 €
Taschenbuch, Broschur
ISBN:978- 3- 453-53463- 6

Du has(s)t Geheimnisse? Jetzt nicht mehr!
Eine Impfung hat Nebenwirkungen, ganz klar. Doch was Olivia und einigen ihrer Freunde nach der jährlichen Grippeimmunisierung an der New York City Highschool widerfährt, ist dann doch etwas unerwartet: Plötzlich können sie hören, was die Menschen, mit denen sie täglich zu tun haben, denken. Ihre Eltern, ihre Lehrer, ihre Mitschüler – keiner, der irgendetwas vor ihnen verbergen könnte. Nach dem ersten Schock freuen sie sich zunächst darüber, wie einfach das Leben auf einmal ist: Bei Prüfungen müssen sie nichts anderes tun, als sich neben den Klassenstreber zu setzen und seine klugen Gedanken aufzufangen. Sie können ihre jeweiligen Freunde und Freundinnen abservieren, ehe diese das tun. Und die geheimsten Wünsche und Sorgen der anderen zu kennen verleiht Macht. Doch wollen sie wirklich wissen, dass Tess schon lange in ihren besten Freund Teddy verliebt ist? Dass Mackenzie ihren Freund Cooper betrogen hat und nicht drüber hinwegkommt? Dass die Schulschwester früher als Stripperin arbeitete? Mehr und mehr wünschen sie sich ihre Ahnungslosigkeit zurück.

[REZENSION] Schau mir in die Augen, Audrey - Sophie Kinsella (by Nika)


Schau mir in die Augen, Audrey - Sophie Kinsella
Originaltitel: Finding Audrey
cbj, 2015
384 Seiten
Paperback, Klappbroschur
ISBN: 978-3-570-17148-6
€ 14,99
eBook
Preis: € 11,99
Hörbuch MP3 CD
4 Stunden, 12 Minuten
Preis: € 14,99





Klappentext:
Eine zauberhafte funkensprühende Familiengeschichte
Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...

Sonntag, 26. Juli 2015

[INTERVIEW] Olrig über Uschi Zietsch


Uschi Zietsch
Olrig ist ein Mann mit vielseitigen Talenten. Der gebürtige Kúpir aus dem Zwergenvolk ist als Feingeist und Poet auf die Welt gekommen, der jedoch nie so recht zu Ruhm und Ansehen bei seinem Volk kam. Das mochte daran liegen, dass er die Genüsse des Lebens sehr schätzte und im Mittelfeld einer zahlreichen Familie nie die gebührende Achtung erhielt. Er heiratete gern und oft, jedoch ging es jedes Mal schief. Um wieder einmal einer Frau zu entkommen, ließ er sich mehr aus Jux und wegen einer Wette zur Wahl des Kriegskönigs aufstellen – und wurde prompt gewählt. Erstaunlicherweise kann er nicht nur mit Worten, sondern auch mit der Axt hervorragend umgehen; und vor allem versteht er sich auf Diplomatie. Seine Zeit als Kriegskönig und sein Anteil am Krieg um das Tabernakel wird in den „Chroniken von Waldsee – die Trilogie“ ausführlich beschrieben.

Wir bitten darum, nicht zu filmen oder zu fotografieren und alle Handys auszuschalten. Diese Wunder der modernen Technik könnten unseren heutigen Gast aus der Fassung bringen, und das wollen wir ja nicht. Also, Olrig, dürfen wir dir eine Tasse Tee anbieten, bevor wir mit den Fragen beginnen?

TEE?! Seid ihr von Sinnen? Ein Fässchen kaltes, schäumendes Bier wäre angebracht, und dazu eine gegrillte Schweinshaxe, wenn’s recht ist. Tee! Also wirklich! Und das mir, einem gestandenen Zwerg. Wenn ich meine Axt dabei hätte, würde ich euch dafür fordern!

1. Stell uns Uschi Zietsch doch erst einmal kurz vor.
Was gibt’s da schon viel vorzustellen? Sie ist ein Mensch, vor über einem halben Jahrhundert in einem anderen Universum geboren, und hat sich der schreibenden Zunft angeschlossen. Sie lebt mit ihrem Gatten auf einem kleinen Hof mit Pferden, Hunden und was da sonst so kreucht und fleucht und dichtet in idyllischer Umgebung.

2. Was denkst du über Uschi, wie findest du sie? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihr findest, wofür du sie beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?
Lass uns kurz nach hinten gehen, dann werde ich dir ins Ohr flüstern, was ich nicht leiden kann an ihr. Haha! Nein, ernsthaft. Sie ist schon ganz in Ordnung. Sie kümmert sich um jeden, den sie in ihr Herz geschlossen hat, und es ist ihr wichtig, im bescheidenen Rahmen ein bisschen Glück und Gerechtigkeit zu verteilen, wozu sie auch ihre Bücher zählt. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten ist sie immer großzügig. Na gut, sie könnte manchmal weniger schulmeisterlich sein und sollte nicht immer gleich an die Decke gehen. Aber sie gibt sich Mühe.

3. Du verbringst doch viel Zeit mit ihr, was tut sie, wenn sie nicht schreibt?
Ich erlebe sie immer nur schreibend, was in der Natur der Sache liegt. Manchmal erzählt sie aber auch von den Dingen, die sie sonst so tut. Was die Arbeit betrifft, hat sie ja ein paar kleine Firmen zu versorgen, und sie kümmert sich um Haus und Hof. Abgesehen davon reist sie sehr gern, schaut sich leidenschaftlich bewegte Bilder an, liest, ist draußen mit dem Pferd unterwegs, und, was mir am besten gefällt, sie schätzt und genießt ein gutes Essen mit passenden Getränken. Am liebsten in Gesellschaft guter Freunde.

4. Hat sie ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben?
Es gibt einige – nicht wenige – Leute, die sie bewundert oder sogar verehrt, aber ein Vorbild ... nein, ich glaube nicht. Darüber hat sie nie gesprochen.
 
5. Gibt es besondere Gepflogenheiten, die Uschi beim Schreiben an den Tag legt? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas Bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss?
Essen und Trinken muss grundsätzlich immer in Reichweite sein, das steht außer Frage und halte ich persönlich für absolut wichtig, damit der Denkprozess aufrechterhalten werden kann. Musik hört sie meistens, wenn es gegen Ende zugeht, wenn das Schreibtempo sich mehr und mehr steigert und die Konzentration wächst. Dann ist sie auch nicht mehr ansprechbar. Ansonsten schreibt sie überall, hauptsächlich in ihrem Arbeitszimmer, und im Sommer draußen im Hof, mit und ohne Musik. Und an allen sonstigen Orten, wo sie sich halt gerade aufhält.

6. Wie hast du sie kennengelernt?
Als sie sich in die Welt Waldsee vertiefte, habe ich mich bemerkbar gemacht. Na schön, ich habe mich ein wenig vorgedrängelt, damit ich nicht übersehen werde. Schließlich habe ich zu der Geschichte gehörig beigetragen und dem jungen Rowarn auf die Sprünge geholfen. Ohne mich wäre er einige Male ganz schön aufgeschmissen gewesen.

7. Weißt du, ob es bei ihr immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen?
Es ist bei jedem anders. Manche lassen sich leicht finden, nach anderen muss sie erst sehr lange forschen und sie suchen, und so manche wiederum tauchen einfach mittendrin auf und lassen sich ums Verrecken nicht mehr abwimmeln, egal was sie unternimmt. So vielfältig die Charaktere, so vielfältig auch ihr Verhalten. Sie bemüht sich, sie darin nicht einzuschränken. Suum cuique, sagt sie manchmal dazu.

8. Einmal ganz direkt gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich für Uschi so besonders?
Na hallo, hast du mir nicht zugehört? Ich bin ein ZWERG! Das allein ist schon Grund genug! Und ich habe da so einige Eigenschaften, in denen sich Uschis Gatte wiederfindet. Mein Humor beispielsweise! Meine Freundlichkeit! Was auch immer – ich habe nun mal den besten Überblick und beobachte lieber, als dass ich mich selbst darstelle! So, und jetzt schenk Bier nach, aber dalli!

9. Werfen wir doch einen Blick in die Kristallkugel: Was hält die Zukunft für Uschi bereit? Wie sieht der momentane Stand ihrer Arbeit aus? Gibt es bald etwas Neues zu lesen?
So bald glaube ich nicht, dass es was zu lesen gibt, denn sie ist ja immer sehr beschäftigt und in vielen Universen unterwegs. Ich weiß aber, dass sie noch den Abschluss der Waldsee-Chroniken verfassen will und sich anschließend an die Hauptgeschichte des Träumenden Universums machen wird, wovon in der Trilogie ja schon einige Male die Rede war. Schließlich herrscht da draußen der Ewige Krieg, und es muss ein Weg gefunden werden, ihn zu beenden. Waldsees Geschichte befindet sich da lediglich mittendrin, es gibt noch so einiges vorher und nachher.

10. Ein herzliches Dankeschön an Olrig für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich der Autorin selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Olrig gesagt wurde.
Hat hier jemand Bier gesagt? Krieg ich auch eins?


Wer mehr über die Autorin erfahren möchte, kann sie auf ihrer Homepage, ihrer Facebookfanseite oder ihrem Blog besuchen. Oder ihr stattet dem Träumenden Universum einen Besuch ab. Die Chroniken von Waldsee erscheinen im Fabylon Verlag.


Samstag, 25. Juli 2015

[REZENSION] Nur Mut, kleiner Kater - Ulises Wensell, Paloma Wensell (by Nika)



Nur Mut, kleiner Kater - Ulises Wensell, Paloma Wensell
Ravensburger Verlag
24 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-473-44619-3
2,99 €

Der kleine Kater Moritz ist nachts ganz allein im Haus unterwegs. Was sind denn das für Schatten? Wohin führt der dunkle Tunnel in der Wand und welch seltsame Mäuse hängen auf dem Dachboden an der Decke? Ob Moritz mutig genug ist, es herauszufinden?


Donnerstag, 23. Juli 2015

[REZENSION] Die Hexe von Crumbach - Stefanie Bender (by Key)


Die Hexen von Crumbach, Stefanie Bender
O'Connell Press, 2015
128 Seiten
Preis:  HC: 9,90 €
ISBN: 978-3-945227-28-2

Klappentext:
1589: ein totes Mädchen wird am Ufer der Mümling aufgefunden. Die Leiche gibt Rätsel auf. Ihre Augen sind von schwarzen Punkten durchzogen. Ist das Dorf im Odenwald in den Bann von Dämonen geraten? Jonathan, Sohn des Gutsbesitzers Julius, begegnet am Fluss einer unheimlichen Gestalt, die für immer sein Leben verändern wird.
10 Jahre später, Jonathan ist inzwischen ein Junger Mann, versetzt ein grauenvolles Ritual die Menschen in Hoegst in Angst und Schrecken. Ausgesaugte Tierkadaver sind allerdings erst der Anfang. Als die erste Menschenleiche aufgefunden wird, verbreitet sich das Gerücht, dass Genefe, die Hexe von Crumbach, lebt und auf Rache sinnt.

Mittwoch, 22. Juli 2015

[HINWEIS] Buch-Ideen-Verfilmung „The 100“


Ihr fragt euch jetzt sicher, ob die Nika sich da nicht vertippt hat, was? Nein, hat sie nicht. Die Verfilmung von "The 100" hat nämlich einen für mich sehr interessanten Hintergrund, der mich letztes Jahr überhaupt dazu brachte, diese Serie bei US-Start genauer zu beobachten.

Romanverfilmungen gibt es immer wieder, dass diese nicht nur im Kino stattfinden, sondern gleich als Serie angelegt werden, ist auch nicht neu. Bei "The 100" lag der Fall aber so, dass die Filmrechte gekauft wurden, bevor das Buch überhaupt veröffentlicht war. Mehr noch, es war zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal fertig geschrieben! Kass Morgan hat in einem Interview mit The Daily Quirk erzählt, dass sie gerade ihre endgültige Fassung beendete, während die Drehbuchautoren bereits an der Pilotfolge schrieben.

So eine Neuigkeit macht das Nikalein ja dann doch neugierig. Es gibt sehr, sehr wenig Romanverfilmungen, die für mein Empfinden an die Vorlage auch nur heranreichen (unangefochtene Nr. 1 bleibt da nach wie vor die 95er Verfilmung des BBC zu "Stolz und Vorurteil"). Wie aber sieht es aus, wenn es noch keinen fertigen Roman gibt - geschweige denn die beiden Fortsetzungen - wenn der Dreh beginnt?

Die kurze Antwort: Es bleiben die Grundidee sowie die Namen und teilweise "Einteilung" einiger Hauptfiguren gleich. Ansonsten finden wir hier doch recht unterschiedliche Geschichten wieder. Den Inhalt der beiden werde ich nicht wiedergeben, aber ein paar Unterschiede ansprechen. Um die Spoilergefahr auf einem Minimum zu halten, wird alles, was über die auftauchenden Figuren hinausgeht, also tatsächlichen Plot betrifft, entsprechend versteckt, markiert einfach die farbigen Balken, wenn ihr mehr wissen wollt.

Wer gar nicht mehr wissen will, dem kann ich jetzt nur noch meine Meinung mit auf den Weg geben, die ich ganz kurz zusammenfassen will:
Die Buchtrilogie "The 100" war für mich ganz okay, mehr leider nicht (vielleicht war es ein "Fehler", erst die Serie zu schauen ...)
Die Serie ist um Längen besser!

Ich wünsche euch also auf jeden Fall schon einmal einen fantastischen Fernsehabend, vergesst Chips oder Popcorn nicht und schickt zu junge Zuschauer auf jeden Fall ins Bett! (Die englische Fassung der Serie ist auf Amazon ab 16 freigegeben und das aus gutem Grund ...)



Die Bücher
- Die Bewohner der Ark leben seit 300 Jahren im All.
- Das Buch wird aus Sicht von Clarke, Wells, Bellamy und Glass erzählt. Clarke, Wells und Bellamy befinden sich auf der Erde, während Glass auf der Ark zurückbleibt. Die Geschichte wird somit nur aus Sicht der Jugendlichen geschildert.
- Die Figuren Thalia, Asher, Glass, Luke und Graham tauchen ausschließlich in den Büchern auf.
- Wells hat Clarkes Eltern wegen wissenschaftlicher Experimente mit Strahlung an seinen Vater verraten, woraufhin beide zum Tode verurteilt wurden. Bei dieser Verhandlung wurde auch Clarke schuldig gesprochen, als Minderjährige jedoch nicht hingerichtet.
- Bellamy kümmert sich im Buch kaum um die Belange der anderen 100, ihn kümmert nur seine Schwester Octavia.
- Bellamy und Octavia sind bereits seit ihrer Kindheit im "Waisenhaus" aufgewachsen.
- Octavia ist drogenabhängig und wurde wegen Medikamentendiebstahls verhaftet.
- Lovestories: Clarke war mit Wells zusammen, ihr Loveinterest während der Trilogie ist Bellamy. Wells ist der einzige der Jugendlichen, der eine Beziehung mit einem Erdbewohner eingeht (allerdings erst im 2. Buch).
- Antagonisten: Die Erdbewohner (im Englischen Earthborn) tauchen im ersten Buch nicht auf. Es gibt auch nur eine Fraktion von ihnen. Sie sind nicht die Antagonisten der Reihe. Die Erdbewohner im Buch sind zudem andere, als die in der TV-Serie. Die Konflikte entstehen innerhalb der Ark-Bewohnergruppen.
 
Die Serie
(Auf dem Poster: oben: Kanzler Jaha, Abby, Marcus Kane
unten: Clarke, Finn, Bellamy, Octavia, Wells)
- Die Bewohner der Ark leben seit 97 Jahren im All.
- Die Serie erzählt die Geschichte sowohl aus Sicht der Jugendlichen Straftäter auf der Erde, als auch der Erwachsenen, die auf der Arche zurückblieben. Es gibt keinen jugendlichen Perspektivträger auf der Arche.
- Die Figuren Finn, Harper, Miller, Murphy, Jasper, Monty, Charlotte (alle auf der Erde), Raven, Wick, Abby [Clarkes Mutter] , and Kane (zunächst alle im All) tauchen nur in der Serie auf.
 - Wells hat Clarkes Vater nicht verraten; Clarkes Mutter hat ihn verraten, woraufhin er hingerichtet wurde. Clarke kam in Folge seiner Verhaftung/Hinrichtung in Haft.
- Bellamy reißt auf der Erde recht schnell die Kontrolle an sich. Gemeinsam mit Murphy übernimmt er in etwa den Buchpart von Graham.
- Octavia hat kein Verbrechen begangen. Sie ist auch nicht drogenabhängig. Sie ist in Haft, weil sie als zweites Kind geboren wurde und 16 Jahre von ihrer Mutter und ihrem Bruder versteckt wurde. Ihre Mutter wurde daraufhin hingerichtet, Bellamy verlor seine Ausbildung bei der Security.
- Lovestories: Wells ist offensichtlich in Clarke verliebt, sie an ihm aber nur als Freund interessiert. Die beiden waren nie ein Paar. Clarkes Loveinterest ist Finn, der nur in der Serie existiert. Octavia kommt während der 1. Staffel mit einem Grounder zusammen (Mädels, googlet einmal "Ricky Whittle <3) der nur in der Serie existiert. Jasper kommt in Staffel 2 mit einer Erdbewohnerin zusammen.
- Antagonisten: Dass es noch Erdbewohner (im Englischen Grounders) gibt, erfahren die 100 bereits in der Pilotfolge. In der zweiten Folge bekommen die Zuschauer bereits den ersten Grounder zu sehen. Zwischen den Groundern und den Jugendlichen kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen; die Grounder sind in der Erdhandlung die große Bedrohung in Staffel 1. Die Erdbewohner im Buch sind zudem andere, als die in der TV-Serie. Die Konflikte entstehen sowohl innerhalb der Ark-Bewohnergruppen, als auch mit den Erdbewohnern.


Nochmal zur Erinnerung, diese Figuren (um nicht zu viel vorweg zu nehmen sogar nur eine kleine Auswahl) gibt es nur in der Serie und ich würde jeden einzelnen (okay, eine find ich nervig und hoffe, sie kommt nie mehr wieder) von ihnen vermissen, wenn es sie nicht gäbe:
Finn, Jasper, Monty, Murphy, Raven

Abby, Marcus, Wick, Lincoln, Lexa, Anya

Oh, und einen Extrapunkt bekommt die Serie schon für die wohl beste Verwendung eines Liedes: Imagine Dragons "Radioactive" in der Pilotfolge: Der Moment, in dem diese Serie für mich auf der "Musst du gucken"-Liste ganz nach oben wanderte!

Achtung, Miniminispoiler (56 Sekunden der Pilotfolge):



Dienstag, 21. Juli 2015

[REZENSION] Bin mal kurz tot - Lance Rubin (by Nika)

Bin mal kurz tot - Lance Rubin
Originaltitel: Denton Little's Deathdate (Denton Little #1)
ivi, 2015
352 Seiten
Klappenbroschur
ISBN: 978-3-492-70334-5
€ 16,99
eBook
Preis: € 11,99
Hörbuch-Download 
9 Stunden, 24 Minuten (ungekürzt)
Preis: € 23,23





Klappentext:
 
Was ist besser - das Leben oder der Tod?

Was, wenn du das Datum deines Todes kennst?
Den Tag des eigenen Todes zu kennen - das ist für Denton ganz normal. Denn inzwischen kann die Wissenschaft anhand bestimmter Tests den Todeszeitpunkt aus dem eigenen Blut herauslesen. Bereits im Kindesalter wurde Denton bescheinigt, dass er im Alter von 17 Jahren an einem bestimmten Datum sterben wird - und dieser Tag ist morgen. Traditionell tun die Menschen in den Tagen vor ihrem Ableben, der sog. Death Week, alles, was sie schon immer tun wollten. Nun, Denton erwacht im Bett eines Mädchens, das aber defitiniv nicht seine Freundin ist. Eigentlich wollte er nicht unbedingt jetzt in Streit mit Taryn geraten - schließlich ist für den Nachmittag vorab seine Beerdigungszeremonie angesetzt, bei der sich Familie und Freunde von ihm verabschieden. Einzig auf welche Weise Denton den Tod finden wird, weiß er noch nicht. Und als er anynome Drohbriefe erhält ("Du wirst sterben" - nun ja, so eine Drohung einen Tag vor seinem Tod erschreckt ihn relativ wenig) und ein mysteriöser Fleck auf seiner Haut erscheint, findet er nach und nach heraus, dass etwas an seinem vorhergesagten Tod ganz und gar nicht stimmt. Doch hat er genug Zeit, herauszufinden, was?


Sonntag, 19. Juli 2015

[INTERVIEW] Stefan über Rena Larf



Rena Larf

Stefan spielt die wichtigste männliche Rolle in dem Roman „Bartstoppelküsse“.
Nach fünfzehn Jahren taucht er urplötzlich wieder im Leben von Scarlett auf und benimmt sich so, als sei er nie fort gewesen. Sie waren Studienkollegen und haben nicht nur den Hörsaal sondern auch das Bett oder manchmal auch den Rücksitz ihres alten VW Käfers geteilt. Aus irgendwelchen Gründen hat Stefan dieser verrückten, leidenschaftlichen Beziehung den Rücken gekehrt und ist nach dem Studium ins Ausland gegangen. Er hat in Amerika in der Werbebranche gearbeitet. Nachdem er erfolgreich war und sich dort ein Standbein aufgebaut hat, verliebt er sich in eine Amerikanerin aus dem Südwesten und heiratet. Seine Tochter aus dieser Ehe stirbt im Alter von acht Jahren bei einem Verkehrsfall. Etwas, was er nie verwunden hat und was aus dem launigen Liebhaber einen nachdenklichen und zynischen Mann gemacht hat. Stefan lässt sich scheiden wegen unüberbrückbarer Differenzen und geht zurück nach Deutschland. Heute arbeitet er als Berater für Qualitätsmanagement mittelständischer Unternehmen. Alles könnte gut werden. Wenn da nur nicht Scarlett wäre....

1. Stell uns Rena Larf doch erst einmal kurz vor.
Sie ist zwar Deutsche, aber wurde in den Niederlanden geboren. Dort hat man die Tatsache ihrer Geburt erst einmal in die Sterbeurkunde eingetragen, bevor dem holländischen Beamten der Irrtum auffiel. Deswegen kommt sie mir manchmal so vor, als wäre sie nicht von dieser Welt. Aber sie hat mich zum Leben erweckt und dafür bin ich ihr sehr dankbar.

2. Was denkst du über Rena Larf wie findest du sie? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihr findest, wofür du sie beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?
Ich stehe ja eher auf dunkelhaarige Frauen, aber so eine Blondine würde ich auch nicht von der Bettkante schubsen. Sie hat hübsche Augen, ein süßes Lächeln und noch ein paar andere weibliche Vorzüge, die sofort ins Auge springen. Ich beneide sie um ihre langjährige Beziehung zu einem Mann, den sie anscheinend liebt. Was ich gar nicht an ihr leiden kann, ist die Tatsache, dass sie manchmal genauso sarkastisch ist wie ich. Dann fliegen bei uns auch schon mal die Fetzen!

3. Du verbringst doch viel Zeit mit ihr, was tut sie, wenn sie nicht schreibt?
Wir waren schon zusammen im Kino. Sie liebt Actionfilme, genau wie ich. Da bin ich froh, dass ich nicht in so einen Romantikschinken mitkommen muss. Wir waren zusammen in „Shades of Grey“, obwohl wir da beide der Ansicht waren, dass dieser Film hätte besser gemacht werden können. Rena trinkt gerne trockenen Rotwein, was ich gut verstehen kann, denn auch ich teile diese Vorliebe. Rotwein kannst du dir immer unter den Arm klemmen, wenn du zu einem Date gehst. Ach, ja. Und essen geht sie gern. Wobei es ihr zwar auch um Kulinarik auf dem Teller geht, aber viel mehr um das Beisammensein und die intensiven Gespräche mit Menschen, die sie mag.

4. Hat sie ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben?
Wenn du ein Vorbild als etwas siehst, was du nachahmen möchtest, dann nein. Sie geht ihren Weg ohne Idol, und wenn sie mal eins braucht, dann nimmt sie mich.(grinst)

5. Gibt es Rituale, die Rena beim Schreiben anwendet? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas Bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss?
Musik? Nein, Sie braucht Ruhe. Mich nervt dann immer das Geklapper der Tastatur auf der sie häufig schon nachts rum haut. Sie isst gerne Fruchtgummi und Lakritz, besonders wenn es heikel wird und sie nicht weiterkommt. Na ja, ein paar Gramm mehr auf den Hüften hat mich an einer Frau noch nie gestört.

6. Wie hast du sie kennengelernt?
Oh, schon vor Jahren in einem kleinen Musikclub. Wir haben da beide den gleichen Geschmack und mögen eher die kleinen Clubkonzerte als die Riesenaufläufe in großen Hallen. Wir haben uns dann ein wenig aus den Augen verloren, aber keiner konnte den anderen vergessen. So einen gut aussehenden Kerl wie mich trifft man ja auch nicht alle Tage.

7. Weißt du, ob es bei ihr immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen ist?
Manche Figuren tauchen über Nacht bei ihr auf und lassen sie nicht mehr los. Mit anderen tut sie sich schwerer und grübelt viel, bevor sie die in ihr Leben lässt. Manchmal kickt sie die auch wieder raus.

8. Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich für Rena so besonders?
Ich bin ehrlich zu ihr. Sie sieht mich so, wie ich wirklich bin. So kennen mich nur wenige Frauen. Nicht einmal Scarlett. Ich trage zum Beispiel nur italienische Schuhe und das wird sich in diesem Leben auch nicht mehr ändern. Versuch zwecklos. Ist ´ne Macke! Ich mag meine Freiheit, lasse mich trotzdem manchmal gerne an die Leine nehmen, wenn die Richtige kommt. Ich bin ein ehrgeiziger Sportler, gelegentlich Macho. Ich trinke zu viel und esse zu wenig. Schlafe mit offenem Fenster, gelegentlich auch mit offenen Augen. Ich bin tiefgründig, manchmal abgründig, gelegentlich melancholisch, meistens jedoch ein zynisches Arschloch. Jetzt weißt du, was mich für Rena so besonders macht.

9. Werfen wir doch einen Blick in die Kristallkugel: Was hält die Zukunft für Rena bereit? Wie sieht der momentane Stand ihrer Arbeit aus? Gibt es bald etwas Neues zu lesen?
Keine Ahnung. Ich halte nichts von Wahrsagern und Kristallkugeln. Meistens kommt es im Leben sowieso ganz anders wie geplant. Ich bin das beste Beispiel dafür. Sie arbeitet jetzt für einen Verlag, soviel ich weiß. Da bleibt wohl nicht so viel Zeit zum schreiben. Alles was sie mir erzählt ist, dass sie kurz vor der Vollendung einer Biographie für einen Musiker steht und viel reisen will. Vielleicht nimmt sie mich ja mit und wir tüfteln gemeinsam ein paar Stellungen für einen neuen Liebesroman aus. (lacht)

10. Ein herzliches Dankeschön an Stefan für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich der Autorin selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Stefan gesagt wurde.
Mein Leben verlief ungestört, harmonisch und geradlinig. Bis ich Stefan getroffen habe.
Er hat alles durcheinander gewirbelt. Aber manchmal denke ich an ihn, wie an das letzte Einhorn und frage mich, wo er nur die letzten zwanzig Jahre gewesen ist. Aber aus uns kann ja nichts werden, und das ist auch besser so. Wir haben beide feste Partner.
Nur manchmal, dann treffen wir uns auf ein schönes Glas Rotwein und ein paar Antipasti und er zeigt mir seine schicken, neuen Italiener, die er aus Mailand mitgebracht hat.
Ist doch auch schon was, oder?



Wenn ihr mehr über die Autorin erfahren wollt, besucht sie doch einmal auf ihrer Homepage, ihrer Facebookfanseite oder ihrem Blog. Ihr könnt ihr auch auf Twitter folgen. Der Roman „Bartstoppelküsse“ ist im Oldigor Verlag erschienen.
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