Dienstag, 29. September 2015

[REZENSION] Ada - Im Anfang war die Finsternis - Angela Mohr (by Nika)

Ada - Im Anfang war die Finsternis- Angela Mohr
Arena Verlag, 2015
360 Seiten
Hardcover 14,99 €
ISBN: 978-3-401-60112-0
eBook 11,99 €

Klappentext
Ohne das Dorf gibt es kein Überleben. Draußen lauert das Verderben, und nur im Dorf bist du sicher. Das ist es, woran Ada glaubt - bis Lucaauftaucht und alles in Frage stellt. Von ihm erfährt Ada: Ihr totgeglaubter Bruder Kassian lebt! Zusammen mit Luca bricht sie jede Regel, die das Dorf jemals aufgestellt hat. Schließlich geht Ada bis zum Äußersten:Sie flieht aus der Gemeinschaft. Sie will ihren Bruder finden. Doch erträgt sie die Wahrheit, die sie jenseits des Dorfes erwartet?


Sonntag, 27. September 2015

[INTERVIEW] Robert Krauss über Sören Prescher



Sören Prescher

Robert Krauss ist Ende zwanzig und ein aufstrebender Schriftsteller. Vier Phantastik-Romane hat er bereits veröffentlicht, für den fünften hat er die Korrekturen an den Verlag zurückgeschickt. Da die vergangenen Wochen deswegen recht stressig waren, freut er sich darauf, bei seinem Freund Daniel in Nürnberg auszuspannen. Wozu es leider nicht kommt. Wie man in meinem eBook-Krimi „Verhängnisvolle Freundschaft“ nachlesen kann, gibt es buchstäblich mörderische Verwicklungen.
Kennengelernt habe ich Robert während einer gemeinsamen Lesung. Er ist ein recht sympathischer Bursche und scheint ein ziemlicher Feinschmecker zu sein. Für ihn ist das Beste gerademal gut genug. Dass er in diesem Interview den Spieß umdrehen und über mich erzählen kann, gefällt ihm zweifellos gut. Ich will lieber gar nicht wissen, was er alles für Sachen ausplaudert …

Die Luft ist stickig in dem kleinen Raum. Die einsame Arbeitsleuchte auf dem glatten Tisch strahlt direkt in ihr/sein Gesicht. 



1. Was können Sie uns zu Sören Prescher sagen - los, was müssen wir wissen?
Kommt darauf an, wonach genau Sie suchen. Ich weiß, dass er Schriftsteller ist, mit Frau und Kindern in Nürnberg lebt und ein leidenschaftlicher Film- und Musikfan ist, was mit seiner spärlichen Freizeit aber nicht immer gut zu vereinen ist. In der Regel ist er ein recht friedliebender Bursche. Außer wenn ihm jemand bei einer Lesung die Gummibärchen klaut. Aber wer würde so was schon tun … hehe …

2. Aha, Sie beneiden Sören Prescher also um etwas? Oder schlimmer, es gibt etwas, was Sie gar nicht leiden können? Wir haben also ein Motiv?
 Beneiden wäre zu viel gesagt. Sören ist voll der Familienmensch, ich hingegen bin eher der Abenteurer. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Ich bin viel auf Reisen, er unternimmt viel mit seiner Frau und den vier Kindern. Wann immer wir uns sehen, ist es fast schon familiär. In seinem Haus herrscht allerdings immer Trubel. Vor allem die Kinder halten ihn ordentlich auf Trab.
Was ich nicht an ihm mag? Hmmh … Manchmal kann er ein kleiner Klugscheißer sein. Ich zieh ihn manchmal damit auf. Wenn man weiß, wie, kann das ziemlich amüsant sein. 

3. Das hört sich so an, als würde Sören Prescher nicht ununterbrochen schreiben - was macht er/sie denn in dieser Zeit?
Die wenigsten Schriftsteller können allein von der Schreiberei arbeiten. Ich arbeite halbtags in einem Werbebüro, er hingegen macht irgendwas Kaufmännisches. Verkauft Sachen quer über den ganzen Globus, hat mit Exportvorschriften und Versandbedingungen zu tun. Das ist nicht ganz so meins. Wenn wir uns sehen, reden wir eher über Bücher, Filme und gutes Essen.

4. Ein Trittbrettfahrer? Welchem Vorbild eifert er/sie nach? Ist das nur schriftstellerisch so, oder auch im »normalen« Leben?
Es gibt einige Autoren, die er bewundert. Stephen King, Andreas Eschbach und F. Paul Wilson zum Beispiel. Außerdem Klassiker wie H.P. Lovecraft, Sir Arthur Conan Doyle und Mark Twain. Im Grunde genommen sind es die üblichen Verdächtigen, an denen kaum ein Autor ganz vorbeikommt. Ich kann das sehr gut nachempfinden.
Er hat mir mal verraten, dass er als Kind auch die alten Karl-May-Geschichten toll fand. Vor allem, dass May so detailliert über Regionen schreiben konnte, die er zuvor nie besucht hat. Ich glaube, das hat ihn schon etwas beeindruckt.

5. Gibt es Rituale, die Sören Prescher beim Schreiben anwendet? Hängt er/sie bestimmter ritualistischer Musik an, oder gibt es irgendwelche berauschende Nahrungsmittel, die stets griffbereit liegen müssen?
Berauschende Nahrungsmittel? Haha, der war gut. Sören trinkt nicht mal Wein. Wenn du ihm eine Schüssel voll Weingummis oder Haselnüsse hinstellst, kannst du dir sicher sein, dass sie in kürzester Zeit leer ist. In der Regel legt er sich beim Schreiben aber bloß eine Musik auf – manchmal Filmmusik, manchmal Rockalben. Alles, was von der Stimmung her passt – und wo nicht Deutsch gesungen wird. Das würde ihn zu sehr aus dem Konzept bringen. Was ich ebenfalls gut nachvollziehen kann.

6. Wie kam Sören Prescher auf Ihre Spur?
Wir kennen die gleichen Leute (will meinen: andere Autoren) und liefen uns bei Conventions und Lesungen immer wieder über den Weg. Da sind wir natürlich zwangsweise ins Gespräch gekommen und haben uns ziemlich schnell angefreundet.
Als ich bei meinem letzten Nürnberg-Besuch auf einmal in eine verzwickte Mordermittlung stolperte und nicht mehr weiter wusste, stand er mir mit Rat und Tat zur Seite. Daran sieht man, dass selbst eine „Verhängnisvolle Freundschaft“ seine positiven Seiten haben kann.
Vor kurzem hat mich Sören auf einer Lesereise durch die Region um Bautzen, Görlitz und Zittau begleitet und über meine Erlebnisse ein Buch geschrieben. „Wer mordet schon in der Oberlausitz?“, heißt es. Sollten Sie sich unbedingt mal anschauen.

7. Wissen Sie, ob er sich Ihre Opfer immer auf diese Weise aussucht, entstehen seine Geschichten immer so?
Wie seine Geschichten entstehen, ist eine gute Frage. Mal inspiriert ihn ein Satz in einem Buch oder Film, mitunter ist es eine Unterhaltung. Ich habe es sogar schon erlebt, dass er mitten in einem Gespräch Zettel und Stift gezückt und sich was notiert hat. Für mich ist so was normal, aber andere Anwesende, die keine Schriftsteller im Freundeskreis haben, kann das schon irritieren. Faszinierend finde ich, dass sich Sören vom Genre her überhaupt nicht festlegt. Er schreibt Krimis genauso wie Horrorgeschichten. Selbst einen Liebesroman hat er verfasst. Das kann nicht jeder.

8. Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Verhör mit Ihnen, was macht Sie so besonders für den Autor?
Weil ich zuerst davon erfahren und mich vorgedrängt habe. Hehe … Wie oft bekommt man denn schon die Chance, hemmungslos über einen Kollegen herziehen zu können. Ich könnte Ihnen da noch Sachen verraten … Oh Mann …

9. Schauen wir uns doch einmal die Beweise an: Was wird er als Nächstes tun? Woran arbeitet er wohl gerade? Heckt er einen Plan zur Ergreifung der Weltherrschaft aus? Wann werden wir neue Hinweise erhalten?
Sie kennen doch Sören. Er hat immer irgendwas in Arbeit. Meist mehrere Projekte gleichzeitig. Welche genau und wie weit sie fortgeschritten sind, verrät er nicht. Er erzählt mir auch immer erst davon, wenn die Geschichten fertig sind.
Als nächstes werden von ihm auf jeden Fall der zweite Teil seines Mysterythrillers „Marty“ erscheinen, außerdem ein zweiteiliger Horror-Roman namens „Die Wurzeln des Bösen“, den er mit Tobias Bachmann geschrieben hat. Ebenfalls ein Autor, den wir beide kennen. Manchmal ist die Welt echt ein Dorf …

Knipst die Lampe aus und lehnt sich zurück ...



10. Ein herzliches Dankeschön an Robert Krauss für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich Sören Prescher selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Robert Krauss gesagt wurde.
Ich habe ja heimlich vom Nebenraum zugehört. Viel hinzuzufügen habe ich nicht. Robert hat das alles recht gut gemacht und entgegen seiner Androhung nicht zu viel aus dem Nähkästchen geplaudert. Da passt so.
Hinzufügen möchte ich nur, dass ich das „Wer mordet schon in der Oberlausitz?“-Buch, genau wie den Vorgänger „Wer mordet schon zwischen Alb und Donau?“ zusammen mit Silke Porath geschrieben habe. Und Anfang nächsten Jahres erscheint ein gemeinsamer Klosterkrimi mit ihr. Aber darüber zu gegebener Zeit mehr.
Vielen Dank für die Interview-Gelegenheit.




Wer mehr über den Autoren erfahren möchte, sollte ihn eimal auf seiner Homepage oder seiner Facebookseite besuchen. Der Roman "Momentaufnahme" ist im Oldigor Verlag erschienen. Die Dilogien "Marty" und "Die Wurzeln des Bösen" erscheinen im rouven-finn Verlag.


Donnerstag, 24. September 2015

[REZENSION] Nah bei mir von Tanja Bern (by Nana)

http://wordart.arunya-verlag.de/index.php/nahbeimirNah bei mir - Tanja Bern
Arunya-Verlag, 2015
318 Seiten
Preis: 18,90 €
ISBN: 978-3-95810-005-3

Klappentext: 
Seit ihrer Kindheit träumt Katelyn von einem Mann, der in den Ruinen eines Hauses auf sie zu warten scheint. Als sie bei ihrer Großmutter ein 250 Jahre altes Medaillon mit dem Porträt dieses Mannes findet, kann sie kaum fassen, dass sie ihn plötzlich vor sich sieht. Ihre Großmutter erzählt ihr, dass auf dem Bild der Adlige John McKay abgebildet ist, und vertraut Katelyn seine Geschichte an, die in handgeschriebener Form seit Generationen in Familienbesitz ist.




Dienstag, 22. September 2015

[REZENSION] Euer Hass hat kein Gesicht- Mein leben im Schatten des Cyber - Mobbing (by Valli)

Euer Hass hat kein Gesicht, Jessica Gehres
2015, Arena Verlag
160 Seiten
Preis: 9,99 € 
Taschenbuch ab 12 Jahre
ISBN: 978-3-401-60115-1

Inhalt: 
„Du bist dumm. Du bist fett. Du bist hässlich.“ Jessica war zwölf Jahre alt, als die Beschimpfungen anfingen. Nur weil Jessica sich schützend vor ein anderes Mädchen gestellt hatte. Jahrelang war sie den Anfeindungen ihrer Mitschüler ausgesetzt. Viele Schüler machten mit, aber durch die Anonymität des Internet blieben einige der Täter unentdeckt. Jessica schämte sich, glaubte die Lügen irgendwann selbst. Erst als Jessica die Schule wechselt, haben die Demütigungen ein Ende. 

Sonntag, 20. September 2015

[INTERVIEW] Bernhard Lengenricht über Thomas Neumeier



Thomas Neumeier

Unser Interviewpartner ist Bernhard Lengenricht, Journalist und hochrangiger Funktionär eines neokeltischen Druidenzirkels. Letzteres posaunt er üblicherweise nicht in die Welt hinaus, aber uns gegenüber war er so offen. Was wir natürlich zu schätzen wissen.

Bernhard Lengenricht: Och, weißt du, dazu kann ich an dieser Stelle guten Gewissens stehen. Eure Leser würden ohnehin nicht glauben, was innerhalb unserer Maueren so vor sich geht, deshalb ist das Risiko kalkulierbar. Außerdem wissen wir, mit allzu neugierigen Zeitgenossen umzugehen.

1. Ach, tatsächlich? Na gut, das wollen wir mal so hinnehmen. Jetzt aber zur Sache: Wir kennen Thomas Neumeier ja schon ein wenig durch unser Gespräch mit RupertSauerland. Würdest du ihn auch so beschreiben? Oder siehst du Thomas ganz anders?
B. L.: Ich respektiere Herrn Sauerlands Meinung, teile sie aber nicht. Neumeier ist kein Esel. Ich denke, hinter seiner manchmal linkischen Art steckt System. Er tarnt und täuscht. Wahrscheinlich hat er es mindestens so faustdick hinter den Ohren wie ich. Wie sonst könnte er einen Stoff wie MONDLÜSTERN schreiben?

2. Verrate uns doch mal, was sich seit unserem Interview mit Rupert bei Thomas so getan hat. Gibt es da etwas Neues, von dem wir unbedingt wissen sollten?
B. L.: Es gibt da draußen wenig, das man unbedingt wissen sollte. So manches erfährt man sogar besser nie. Ich weiß, wovon ich rede, bitte glaub mir. Was Neumeier angeht, nun, damit er MONDLÜSTERN schreiben konnte, hat ihn mein Zirkel ein Stück weit an unseren Geheimlehren teilhaben lassen. Inwieweit er nun neuheidnischen Rituale und Beschwörungen auch ohne uns fortführt, entzieht sich meiner Kenntnisnahme. Ich glaube, eine gewisse Faszination bei ihm gespürt zu haben. Wir haben ihn selbstverständlich nicht tief genug in die Materie eintauchen lassen, als dass er mit dem erworbenen Wissen Schaden anrichten könnte, doch es gibt noch andere Wege, die zur Weisheit führen. Mich würde nicht wundern, wenn er nun Kontakt zu anderen Druiden oder einem Hexen-Coven sucht.

3. Wir plaudern hier ja so ganz gemütlich im stillen Kämmerlein, aber sag mal, wie verhält sich Thomas denn außerhalb so? Ist er nett zu seinen Lesern? Sucht er das Scheinwerferlicht und strahlt in jede Kamera? Oder ist er eher schüchtern und bekommt vor öffentlichen Auftritten Herzrasen und Schweißausbrüche?
B. L.: Ich habe ihn nie dabei beobachtet. Während unserer Zusammenarbeit bekam ich den Eindruck, es mit einem geduldigen und zurückhaltenden Menschen zu tun zu haben. Eigenschaften, die unser Zirkel schätzt. Kameras und Scheinwerferlichtern scheint Neumeier eher zu entfliehen als sie zu suchen. Die intensive Art und Weise, wie er mit seinen Lesern korrespondiert, finde ich anerkennenswert. Vielleicht sollte ich selber mal entspannt eins seiner Werke lesen, also eins, in dem ich nicht selber mitwirken muss.

Das klingt ja spannend. Können wir uns davon auch selbst überzeugen? Wo kann man Thomas denn demnächst mal live erleben?
B. L.: In jüngster Zeit in mehreren Biergärten und an Baggerseen. Im September steht anscheinend noch eine besondere Lesung unter den Ingolstädter Naturisten an.

4. Wir wissen ja schon, was Thomas so neben dem Schreiben treibt und wie er beim Schreiben vorgeht. Aber wie ist es bei dir? Was tust du so den ganzen Tag, das dazu führte, dass Thomas über dich schreiben musste?
B. L.: Nun, was ich neben meiner journalistischen Arbeit für unseren Zirkel tue, pardon, dieser Sachverhalt muss aus guten Gründen geschützt bleiben. Lass es mich so formulieren: Ich begünstige gewünschte Entwicklungen, ich stelle Weichen, ich korrigiere Fehler und ich beseitige Probleme. Autoren brauchen Figuren wie mich, weil von uns eine dunkle Faszination ausgeht. Gleichwohl werden wir von den handelnden Protagonisten respektiert und gefürchtet und sind somit auf vielerlei Weise einsetzbar. Ein Geschenk für jeden Autor.

5. Wenn du Thomas mal etwas Gutes tun könntest, was wäre das?
B. L.: Würde ich mich veranlasst sehen, ihm etwas Gutes zu tun, würde ich ihm mal anständige Klamotten zukommen lassen. Baumwoll-Hemden, Leinenhosen, Pareos, Jeans und Iron-Maiden-Shirts, das ist doch kein Stil. Daran sollte er arbeiten.

6. Gibt es einen Ort, den er unbedingt einmal sehen sollte?
B. L.: Schottland. Nicht nur, weil viele unserer Geheimlehren dort ihre Wurzeln haben, auch weil ihn eine Freundin dahinlocken möchte. Ihm etwas Gutes zu tun, wäre somit wohl auch, ihm einen Arschtritt in diese Richtung zu verpassen.

7. Der Film zum Roman! Na komm, lass uns ein wenig träumen (oder auch nicht). Wie sähe deine ideale Verfilmung deiner Geschichte aus? Wer müsste dich spielen? Wer sollte Regie führen? Dürfte Thomas das Drehbuch schreiben und einen Cameoauftritt haben oder besser nicht? Wer macht die Filmmusik? Und – natürlich ganz wichtig: Wer begleitet Thomas zur Oscarverleihung?
B. L.: Wer mich spielt, ist unwichtig. Mein Gesicht ist Rauch im Wind und nicht immer dasselbe. Es ist ein stilles Wässer, das je nach Sonneneinfallswinkel seine Erscheinung ändert und bei Dunkelheit komplett eins mit der Nacht wird. Manche Stoffe sollte man ohnehin nicht verfilmen, um nicht bestimmte Leute auf bestimmte Ideen zu bringen. Sollten wir an einer Verfilmung nicht vorbeikommen, würde ich Regisseur Paul Verhoeven den Teppich ausrollen. Der ist kompromisslos und hat Stil. In Sachen Musik würde ich für Angelo Badalamenti werben. Neumeiers Cameo-Rolle sollte dann einer der Bewohner der Pentagrammhütte sein. Am besten der schräge Safari-Typ, der fatalerweise die Tür aufmacht, als ... ach halt nein, das verrate ich jetzt lieber nicht. Zur Oscarverleihung sollte ihn Gillian Anderson begleiten. Das fände ich angesichts der okkulten Ausschweifungen recht trefflich.

8. Lass uns mal einen Blick in Thomas Schlafzimmer werfen ... Was liegt auf dem Nachttisch? Welche Kollegen liest er selbst gern?
B. L.: Diesen langweiligen Schweden mit seinen Orks und Elben. Nicht weiter erwähnenswert.

9. Bevor du uns wieder verlässt, kannst du uns noch schnell ein paar anstehende Neuigkeiten verraten? Wann können wir mehr von Thomas lesen?
B. L.: Sein Alpenkrimi TATZELWURM ist gerade bei Emons erschienen. Darüber hinaus ist bald das romatisch urlaubsreife ZUCKERMEER bei Oldigor zu erwarten. Zwei weitere Krimis, nochmal bei Emons und Oldigor, sind für Frühjahr 2016 angekündigt. Fleißiges Kerlchen, mein Autor, das muss ich zugeben. Da bin ich glatt geneigt, über seine eigenwillige Garderobe hinweg zu sehen.

10. Ein herzliches Dankeschön an Bernhard Lengenricht für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchten wir auch diesesmal dem Autor selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Bernhard gesagt wurde.
Thomas: Hey, nichts gegen meine Leinenhosen und Maiden-Shirts!



Wenn ihr mehr über Thomas Neumeier erfahren wollt, besucht ihn auf seiner Facebookseite oder bei Literra. Der Roman "Mondlüstern" ist bei O'Connel Press erschienen. Der Roman "Tatzelwurm" wird bei Emons, der Roman "Zuckermeer" bei Oldigor erscheinen.


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