Mittwoch, 26. Oktober 2016

[UNBOXING] My Bookish Crate Oktober "Dark Retelling"

Nachdem der September vollkommen Buchboxenlos war, gibt es im Oktober drei Stück, die ich mir bestellt hatte. Die dritte wandert gerade durch den Zoll, die zweite seht ihr hier ... na ja, ihr seht hier das, was die Post mit ihren "hübschen" Aufklebern übrig gelassen hat:


Ernsthaft, was ist es mit der Post und Aufklebern AUF dem Logo solch einer Box?


Sonntag, 23. Oktober 2016

[INTERVIEW] Miro über Lia Haycraft



Lia Haycraft

Hi, ich bin Miro und nein, ich bin nicht der Künstler, das ist mein Vorname. Einen Nachnamen habe ich gar nicht und wer braucht den schon? Es gibt mich schon eine Weile, geboren wurde ich als Mensch, aber mit neunzehn bin ich in eine ganz unglaubliche Welt geraten, also geholt worden eigentlich. Und so kam ich nach Axikon, der Welt des ewigen Mondes und wurde zur Sonnenschwinge. Keine schlechte Sache, meine Haut hat einen richtig coolen goldenen Ton angenommen und mir wuchsen riesige goldene Schwingen, daher auch der Name. Ja, und Sonnenschwinge eben, weil ich mehr mit der Sonne verwandt bin als mit dem Mond, wie die Mondschwinge, meine Kollegin. Na, frühere Kollegin, aber dazu darf ich noch nichts sagen. Jedenfalls hat mir Lia eine Rolle in ihrem neuen Buch zugedacht, die hätte ich mir zwar etwas anders vorgestellt, aber später hatte ich doch meinen Spaß und London ist einfach eine coole Stadt. Lia mag ich irgendwie, sie ist ja genauso ein Fan von London wie ich, da hatten wir immer viel zu besprechen und ich hab ihr beim Schreiben immer gern über die Schulter geguckt. Über mich lesen könnt ihr jedenfalls in ihrem aktuellen Roman „Die Nacht der Elemente 3: Sonnenschwinge“, der natürlich nach mir benannt wurde. *wirft sich stolz in die Brust und lacht dann *

1. Stell uns Lia Haycraft doch erst einmal kurz vor.
Puh, ja, also Lia ist Mitte dreißig, ein riesiger Englandfan und Büchernarr. Sie hat wirklich viele und davon beinahe hundert noch nicht gelesen, weil sie sich ständig neue kauft. Vermutlich steckt sie damit einen Großteil ihrer Romanfiguren an, da haben einige eine ähnlich große Büchersammlung. Ich bin allerdings mehr der Draußenmensch, lesen ist nicht so mein Ding. Jedenfalls schreibt sie viel, hat aber meistens ein offenes Wort für mich und wir lachen auch viel zusammen.

2. Was denkst du über Lia, wie findest du sie? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihr findest, wofür du sie beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?
Hab ich ja eigentlich schon beantwortet, doch, ich mag sie gerne. Ihre gute Laune, wenn sie denn welche hat, ist ansteckend. Nein, beneiden tue ich sie nicht, sie hat oft zu wenig Zeit raus an die Sonne zu gehen, während ich manchmal komplette Tage draußen verbringen kann. Hmm, also ihr Musikgeschmack ist manchmal etwas merkwürdig, aber wenn mich das stört, schaffe ich es meistens ihr doch irgendeine CD unterzujubeln, die ich auch gerne hören würde.

3. Du verbringst doch viel Zeit mit ihr, was tut sie, wenn sie nicht schreibt?
Wenn sie Zeit hat, geht sie gerne spazieren. Ansonsten so normale Dinge, die wohl jeder irgendwie macht: einkaufen, mit Freunden treffen, arbeiten, autofahren, spazierengehen. Und sie verreist gerne, manchmal darf ich sogar mit. An manchen Tagen macht sie gerne Yoga für ihren Rücken, weil sie ja ständig am PC sitzen muss, im Büro und zuhause auch noch. Ich könnte ihr das Jonglieren beibringen, das wäre auch gut für ihre Rückenmuskeln, könnte ich ihr mal vorschlagen.
 
4. Hat sie ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben?
Davon weiß ich nichts. Ich weiß, dass sie ziemlich viele Autoren gerne mag und einige Musiker oder Schauspieler toll findet und natürlich auch viele ihrer Romanfiguren, aber so ein richtiges Vorbild, glaube ich nicht.

5. Gibt es Rituale, die Lia beim Schreiben anwendet? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas Bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss?
Musik, meistens hört sie etwas instrumentales, aber es kommt drauf an, wie ihre Laune ist und was sie gerade schreibt. Bei einem Liebesroman, der in England spielt z.B. hört sie auch schon mal Musik mit Texten. Es gibt einige Sachen, die hört sie immer sehr gerne, andere nur ganz selten. Manches ist eher deprimierend, wenn man mich fragt, so richtige Friedhofsmusik und manches ist auch schön fröhlich oder hat einen keltischen Einschlag. Das mag ich auch ganz gerne.

6. Wie hast du sie kennengelernt?
Ich habe sie einfach zum Ende von ihrem Roman „Mondschwinge“ überrascht. Wir sind uns einfach über den Weg gelaufen und mochten uns sofort, deswegen kam ich natürlich auch in ihrem nächsten Roman vor. Vielleicht hat sie ja mal Lust etwas mehr über mich zu schreiben, in einem anderen Roman. Ich würde mich jedenfalls freuen.

7. Weißt du, ob es bei ihr immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen ist?
Das ist meistens recht ähnlich. Die meisten meiner Kollegen und Kolleginnen begegnen ihr eher zufällig. Aber bei Lucija war es anders, die Mondtochter aus dem ersten Band der Nacht der Elemente Reihe hat sich ein wenig aufgedrängt. Da hat Lia sogar bei der Kindheit angefangen und die ersten 100 Seiten, die später gar nicht mehr im Roman drin waren, haben ganz viel von Lucijas Leben erzählt.

8. Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich für Lia so besonders?
Sie hat in die Runde gefragt und ich hab mich sofort angeboten, mir macht sowas Spaß. Da meine Szenen schon geschrieben sind und sie schon längst am nächsten Buch sitzt, hatte ich gerade gut Zeit. Und natürlich mag sie mich auch gerne.

9. Werfen wir doch einen Blick in die Kristallkugel: Was hält die Zukunft für Lia Haycraft bereit? Wie sieht der momentane Stand ihrer Arbeit aus? Gibt es bald etwas Neues zu lesen?
Kristallkugel? Da habe ich keinen Zugang, aber ich kann ja mal raten, ich weiß zumindest, dass nächstes Jahr im Sommer der vierte Band ihrer Reihe „Die Nacht der Elemente“ erscheinen wird, darin geht es um Aidan und Nayara. Wobei mir einfällt, Aidan hat sich ewig nicht mehr gemeldet, was er wohl macht? Irgendwie spurlos verschwunden seit der Sache mit Rubens merkwürdigen Abgang, aber … ach so, ich schweife ab, sorry. Genau, es gibt also nächstes Jahr den vierten und letzten Teil der Reihe zu lesen: Sonnentochter.
Ansonsten verkriecht sie sich schon wieder öfter am Schreibtisch, obwohl die beiden Bücher ja längst geschrieben sind. Jetzt arbeitet sie an einem Liebesroman, der zwar auch in England spielt, der aber komplett ohne Fantasy auskommen muss, dafür gibt’s einige Windhunde, ein Herrenhaus und haufenweise skurrile Londoner. Ja, und manchmal schreibt sie auch an ihrem Geisterroman, der in Köln spielt, der kommt wohl danach dran. Langweilig wird es mit Lia jedenfalls nie. ;-)

10. Ein herzliches Dankeschön an Miro für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich der Autorin selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Miro gesagt wurde.
Danke, das ist lieb, aber eigentlich passt das alles schon ganz gut. Miro kennt mich eben recht gut. Vielen Dank, dass ihr Miro all diese Fragen gestellt habt und einen Riesendank auch an alle Leser, die meine Bücher bisher gelesen haben! Ihr seid toll, es ist für mich immer wieder spannend zu sehen, wie meine Geschichten ankommen, deswegen freue ich mich auch immer wahnsinnig über Rezensionen.



Der Roman "Sonnenschwinge" ist im Bookshouse Verlag erschienen. Wer mehr über die Autorin erfahren möchte, kann sie auf ihrer Homepage, Facebook, Instagram, Youtube oder DELIA besuchen.

Freitag, 21. Oktober 2016

[UNBOXING] FairyLoot Oktober "Steampunk Rebellion"

Nachdem ich total verpeilt hatte, dass mein FairyLoot Abo im August ausgelaufen war und mir die Septemberbox dadurch durch die Lappen ging *schnief*, hatte ich bei der Oktoberbox das Glück, dass ich am 1.10. noch eine der wenigen übrigen Boxen ergattern konnte. Da ich gerade zu wenig Zeit für ein Unboxing-Video habe, gibt es auch diesen Monat nur die schriftlich/bildliche Variante, ich hoffe, sie gefällt euch trotzdem. :)




Donnerstag, 13. Oktober 2016

[Rezension] Heliosphere 2265 - Die alte Macht (by Key)

Heliosphere 2265 - Band 25 - Die alte Macht Andreas Suchanek
Greenlight Press, 2015

Preis: 2,49€
EBook: 120 Seiten
ASIN: B00RVI1QCK

Der letzte Kampf gegen Richard Meridian ist vorüber und hat zahlreiche Opfer gefordert. Die sechs Überlebenden an Bord der Schlüsselstation sitzen in der Falle, da die HYPERION schweigt. Was geschieht auf dem ersten Interlink-Kreuzer der Menschheit?
Unterdessen befindet sich eine der Hauptfiguren auf einer Reise in den Schlund, wo sie nach Aussage der Kriegshand den Untergang der Galaxis einleiten soll.

Sonntag, 9. Oktober 2016

[INTERVIEW] Daisy Lancaster über Ladina Bordoli

Ladina Bordoli
 Daisy Lancaster, die einzige weibliche Heldin des SteamPunk-Romans «Die Lazarus Verschwörung», hat sich bereit erklärt, dieses Interview zu führen. Daisy landete durch einen unglücklichen Zufall, wie sie es selbst beschreiben würde, in einem Kloster in London. Dort fristete sie nun ein für ihren Begriff eher tristes und uninspiriertes Dasein. Aus demselben Grund, aus dem sie sich auch für die Teilnahme an dem verruchten und legendären «Lazarus-Rennen» entschied, willigte sie nun zu diesem Interview ein: Abenteuerlust! Daisy kann es – neugierig wie sie ist – außerdem kaum erwarten, endlich einmal den Spieß umzudrehen und ihrer Schöpferin und Autorin, Ladina Bordoli, Löcher in den Bauch zu fragen. Dies tut sie meistens ohne große Umschweife und gepfeffert mit eigenwilligen Kommentaren …

Wir bitten darum, nicht zu filmen oder zu fotografieren und alle Handys auszuschalten. Diese Wunder der modernen Technik könnten unseren heutigen Gast aus der Fassung bringen, und das wollen wir ja nicht. Also, Miss Daisy Lancaster, dürfen wir dir eine Tasse Tee anbieten, bevor wir mit den Fragen beginnen?
Jetzt fängt das schon wieder an – das mit dem Tee. Wie ich schon dem alten Samuel bei unserem ersten Treffen in London sagte, verstehe ich nicht, warum man jemanden herbestellt und ihn dann mit aromatisiertem Wasser vertröstet, wo es doch Wichtigeres zu tun gäbe! Ich würde sagen, legen wir los, denn in ungefähr einer Stunde ist Zeit fürs Abendessen und das will ich nicht verpassen.

1. Stell uns Ladina Bordoli doch erst einmal kurz vor.
Fangen wir mit den langweiligen Dingen an: Ladina wurde in einem kleinen Tal in den Schweizer Alpen geboren und lebt noch heute dort – dennoch hat sie wenigstens eine rudimentäre Vorstellung davon, wie es in London, wo ich herkomme, aussieht. Mehr Fragen habe ich ihr zu ihrer «klassischen Biographie» nicht gestellt, denn die kann jeder halbwegs vernünftige Mensch auf ihrer Website (was auch immer das ist) nachlesen. Mich – und euch vermutlich auch – interessieren eher jene Dinge, die sie nicht jedem erzählt. Es kostete mich zugegebenermaßen auch einiges an geheuchelter Höflichkeit, um die Informationen, die ich haben wollte, aus ihr herauszuquetschen. Was ich bis jetzt über sie sagen kann:

Nun, gewisse Gemeinsamkeiten mit mir sind gottlob vorhanden. Wie ich, ist Ladina eigensinnig (und damit meine ich nicht stur, denn das beherrscht sie im Gegensatz zu mir nicht). Wir sind beide Wanderer auf der Suche nach Wissen, wobei eine gewisse Faszination für die Mystik nicht von der Hand zu weisen ist. Allerdings – und da sind wir uns auch einig – hat die Realität im Notfall Vorrang. Bei meinem Kollegen Alaric Moore, dem Troubadour, sieht man ja, wo das hinführt, wenn man die Ewigkeit erblickt und dann nicht mehr zurück auf den Boden der Tatsachen findet. Das ist übrigens ein Punkt, in dem Ladina und ich uns unterscheiden, was zeitweise zu hitzigen Diskussionen führt. Meine Geduld mit Alaric ist rasch erschöpft, v.a. wenn er durch seine schusselige Art die gesamte Mission gefährdet. Ladina … nun, sie hat irgendwie ein Herz für Versager, wie mir scheint (sie würde mir nicht einmal erlauben, das Wort «Versager» zu verwenden). In ihren Augen ist der «sensible Künstler», wie sie Alaric nennt, ein Wesen, das aufgrund seiner «Herzensweisheit» das Potential zum Helden in sich trägt. Sie scheint ihn sehr zu mögen. Ich muss wohl nicht zusätzlich erwähnen, dass ich das schwachsinnig finde. Womit wir beim nächsten Thema angelangt wären: Hin und wieder würde es Ladina gut tun, wenn sie mal mit einem imaginären Regenschirm – oder ich könnte ihr selbstverständlich auch meinen, die «Kobra», ausleihen – um sich schlagen und einige Schmarotzer aufspießen würde. In der heutigen Zeit soll man für solche «Zwischenfälle» ja nicht mehr ins Kloster gesteckt werden. Sie würde dieses Ansinnen natürlich nicht gutheißen, denn neuerdings übt sie sich in Geduld und Gelassenheit, wie sie mir sagte. Was noch? Nun, sie isst andauernd – wie ich. Das ist absolut essentiell – wie will man denn einen klaren Gedanken fassen, wenn der Magen so laut grummelt, dass man seine eigenen Worte im Kopf nicht mehr hört? Aus Erfahrung rate ich euch einfach: Lasst euch nicht von ihr bekochen – ich bin sicher, dass das in unseren Breitengraden niemand schlechter hinkriegt als sie. Mit Maschinen hat sie es ja auch nicht so besonders. Ich bin dankbar, dass nicht sie die «Chimaira» gesteuert hat. Sie fährt so ein futuristisch anmutendes Automobil … und das ohne jegliches Talent. Cliff, unser Erfinder, wäre bestürzt, könnte er sie sehen. Rette sich wer kann!

2. Was denkst du über Ladina Bordoli, wie findest du sie? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihr findest, wofür du sie beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?
Nun, einiges habe ich ja schon erwähnt. Aber wenn du mich jetzt gerade so direkt fragst … ? (Kann ich wenigstens einen von den Keksen haben, wenn ich den Tee schon nicht trinken mag? Danke!)
*Kauend*: Ich denke, dass wir uns grundsätzlich gut verstehen. Wenn es draufankommt, kann man sich auf Ladina verlassen und auf ihre Mithilfe zählen. Sie ist jemand, der sein Wort hält und sich für eine Sache, ohne die Konsequenzen zu scheuen, einsetzt. Müsste ich nochmals an einem «Lazarus-Rennen» teilnehmen, würde ich sie auf jeden Fall mitnehmen – wie gesagt nicht, um die «Chimaira» zu steuern, das können andere machen. Beneiden tue ich sie um nichts, das ist weder ihre noch meine Art. Menschen wie wir haben so viele Leidenschaften, die uns auf Trab halten, dass keine Zeit bleibt, andere für ihre Errungenschaften zu beneiden – wir empfinden für die Leistungen des jeweils anderen eher Respekt. Dennoch gibt es natürlich Dinge, die ich an Ladina nicht ausstehen kann. Von ihrer Nachsicht gegenüber meinem Kollegen Alaric habe ich ja schon berichtet – eine Schwäche, die eine Frau ihres Schlags eigentlich gar nicht haben dürfte. Manchmal macht sie sich endlos viele Gedanken – zum Mond und zurück, über fast alles. Da muss ich dann hin und wieder ein Machtwort sprechen und das Rumoren in ihrem Hirn zum Stillstand bringen. Sie macht mich sonst noch komplett irre mit ihren hunderttausend möglichen Perspektiven und Varianten. Was ich ihr allerdings definitiv austreiben muss – zur Not auch mit Gewalt, ich erinnere an meinen Regenschirm, die «Kobra» –, ist Folgendes: Sie muss lernen, Nein zu sagen. Nicht «Jein» oder «ich überlege es mir noch», einfach ein unbarmherziges, kompromissloses Nein. Ab und zu ist das Balsam für die Seele. Daran arbeiten wir noch.

3. Du verbringst doch viel Zeit mit ihr, was tut sie, wenn sie nicht schreibt?
Oh das (lacht) … dann liest sie wie eine Bekloppte Bücher. Das hingegen ist eine Leidenschaft, die wir teilen, weshalb ich sie an dieser Stelle nicht rügen darf. Im Sommer verbringt sie die meisten Wochenenden in Italien, in ihrer Ferienwohnung am Comersee. Da starrt sie stilldenkend ins Leere und schmunzelt hin und wieder, wenn sie in den Wolkenformationen irgendwelche irrwitzigen Figuren ausmachen kann. Ja, sowas Idiotisches tut sie manchmal, wenn sie sich von mir unbeobachtet fühlt …
Natürlich genießt sie auch hin und wieder die Gesellschaft ihrer Freunde und ihrer Familie. Im Kern ihres Wesens mag sie ein Einzelgänger sein, aber sie liebt die Menschen und ihre Geschichten. Etwas, das ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen kann …

4. Hat sie ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben?
Nein, sie hat kein Vorbild. Das ist ein Zug, den ich an ihr sehr mag. Wie ich hat sie sich dem Rebellentum verschrieben und solche Menschen folgen niemandem. Sie honorieren und respektieren die Leistungen anderer; niemals aber machen sie die «Leistungsträger» zu Götzen. Sie sagte mir einmal: «Ich jage nach Essenzen, nach Fragmenten von Menschen, die mich persönlich berühren. Diese Splitter klebe ich dann zusammen. Es sind vor allem ethisch-moralische Dinge wie Großzügigkeit, Ehrlichkeit, Leidenschaft, Gelassenheit und Nachsicht gegenüber sich selbst und andern, die mich beeindrucken.»
*Hustet gekünstelt*: Gut, ich möchte mich da eigentlich eines Kommentars enthalten. Aber auf jeden Fall klingt diese Aussage, als könnte sie von meinem Kollegen Alaric stammen und wie ich dazu stehe, wisst ihr ja bereits.

5. Gibt es besondere Gepflogenheiten, die Ladina beim Schreiben an den Tag legt? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas Bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss?
Wenn ich sie so beobachte, habe ich manchmal den Eindruck, dass sie selbst nicht genau weiß, was sie will – eine Charakterschwäche, die ich von mir selbst nicht kenne. Manchmal braucht sie Musik, dann wieder nicht. Einmal sollte sie herzerweichend sein wie das Saitenspiel unseres Troubadour-Freundes, dann wieder rockig. Meistens jedoch bevorzugst sie Stille – ich habe ja bereits erwähnt, wie zahlreich und wirr ihre Gedanken sind; da kann man sich von Musik leicht aus dem Konzept bringen lassen. Wenn sie ihre Stille-Anfälle hat, darf ich nicht mal Fragen stellen, sonst schnappt sie gleich nach mir – obwohl dieser Zug an ihr grundsätzlich sehr liebeswert ist *lächelt versonnen*.
Snack und Kaffee muss immer in Reichweite stehen, sonst erlahmen ihre Finger auf der Tastatur viel zu rasch. Neuerdings hat sie eine Schwäche für Duftkerzen, die ihr Denkvermögen anregen sollen – als ob das noch nötig wäre. Aufgrund dieser jüngsten, wenig erfreulichen Entwicklung, befürchte ich manchmal, sie könnte verweichlichen …

6. Wie hast du sie kennengelernt?
Eine Daisy Lancaster lernt man nicht kennen. Ich wähle die Würdigen aus und spreche bei den Glückspilzen vor. So läuft das. Daher bin ich in Ladinas SteamPunk-Roman «Die Lazarus Verschwörung» auch die erste Person, die dem Leser vorgestellt wird. Alaric hätte sich ja am liebsten verkrochen, damit man ihn weder sieht noch hört. Cliff und Ben waren wie immer in einen wissenschaftlichen Streit verwickelt, sodass sie gar nicht gemerkt haben, dass sie beobachtet wurden. Wie ich vermute, will man den Leser ja auch bei Laune halten. Es wäre taktisch also sehr unklug gewesen, eine andere Person an den Anfang des Buches zu stellen.
Ausschlaggebend dafür, dass ich die Rolle in Ladinas Roman angenommen habe, war jedoch die Tatsache, dass sie mir nicht schon zu Beginn unseres Gesprächs einen Tee angeboten hat. Sie kam gleich zur Sache, wollte wissen, wer ich bin und was mir schon alles widerfahren ist.

7. Weißt du, ob es bei ihr immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen?
Ich glaube, es kommt oft vor, dass sich ihr die Figuren vorstellen. Einige sollen sich sogar erdreisten, ihr im Traum zu erscheinen. So ein Verhalten wäre mir jedoch nie in den Sinn gekommen, weil ich es als respektlos empfinde, einer Dame ihren Schönheitsschlaf zu rauben. Müssen wohl mehrheitlich Herren gewesen sein, die sowas gemacht haben. Mangels Verständnis. Auch sollen sich manche Charaktere mitten beim Essen oder während Gesprächen in ihr – ohnehin schon überbeschäftigtes – Hirn drängen. Eine absolute Frechheit, wie ich finde.

8. Einmal ganz direkt gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich für Ladina so besonders?
Habe ich das nicht eben versucht, zu erklären? Ich bin die erste Person im Buch und außerdem die einzige Frau, die einen Fuß in die «Chimaira» gesetzt hat. Dazu kommt noch, dass Alaric bei der Erwähnung eines Interviews so bleich geworden ist, dass wir fürchten mussten, er werde auf der Stelle ohnmächtig. Cliff und Ben hatten aufgrund ihrer neusten (geheimen) Projekte keine Zeit. Aber auch wenn sie welche gehabt hätten, vermute ich, dass ich ausgewählt worden wäre. Ich bin schließlich die Einzige in diesem Lazarus-Zirkus, die sich getraut, die Wahrheit zu sagen. So ist das.

9. Werfen wir doch einen Blick in die Kristallkugel: Was hält die Zukunft für Ladina bereit? Wie sieht der momentane Stand ihrer Arbeit aus? Gibt es bald etwas Neues zu lesen?
Ja natürlich. Sie hatte ja kaum Zeit, sich meinen Fragen zu stellen, so beschäftigt war sie! Es sind bereits zwei weitere Romane im Niemandsland zwischen Abgabe und Veröffentlichung – ein Young-Adult-Romance-Projekt und ein Romance-Vampir-Roman. Dasselbe gilt für zahlreiche Anthologie-Projekte, die aufgeregt darauf warten, das Licht der Öffentlichkeit zu erblicken. Aktuell schreibt sie an einem Frauenroman mit einem Familiengeheimnis und einer Liebesgeschichte. Der Roman soll in ihrer Heimat, dem Prättigau spielen.

10. Ein herzliches Dankeschön an Miss Daisy Lancaster für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich der Autorin selbst Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Daisy gesagt wurde.
Besten Dank für diese Gelegenheit. Ich finde, Daisy hat die Fragen in ihrer gewohnt kühnen, schnörkellosen Art beantwortet und damit den Nagel auf den Kopf getroffen. Ihre schonungslose Ehrlichkeit ist immer wieder verblüffend, bzw. erfrischend. Leider kann ich ihr nirgends widersprechen, auch wenn ich hin und wieder eine etwas moderatere Darstellung der Tatsachen bevorzugt hätte … Damit ich etwas besser dastehe. *Zwinkert*

Aus Daisys Kommentaren möchte man schließen, dass sie eine tiefsitzende Abneigung gegen ihren feinfühligen Kollegen Alaric hat. Ich als Schöpferin der Geschichte weiß jedoch, dass das nicht die ganze Wahrheit ist. Daisy verbirgt unter ihrem Harnisch durchaus einen weichen Kern, aber das würde sie niemals zugeben – schon gar nicht in einem Interview.

Wie für Daisy und ihre Schicksalsgenossen, war «Die Lazarus Verschwörung» für mich ein riesengroßes Abenteuer! Wenn auch ihr Lust habt, euch auf eine heldenhafte Reise ins London des ausgehenden 19. Jahrhunderts zu begeben, dürft ihr euch vertrauensvoll an Daisy Lancaster wenden – sie wird mit ihrem umfunktionierten Regenschirm «Kobra» dafür sorgen, dass euch kein Leid widerfährt!



Der Roman "Die Lazarus Verschwörung" ist im Fabylon-Verlag erschienen. Wer mehr über die Autorin erfahren möchte, kann sie auf ihrer Homepage, bei Facebook, Google+ oder Instagram besuchen.

Freitag, 7. Oktober 2016

[Rezension] Das Erbe der Macht, Andreas Suchanek (by Key)

Das Erbe der Macht - Band 1: Aurafeuer, Andreas Suchanek
Greenlight Press, 2016

Preis: 2,49€
EBook: 120 Seiten
ASIN: B01K5J6LEE

Die Welt, wie du sie kennst, ist eine Lüge!
Seit über einem Jahrhundert verbirgt der Wall die magische Gesellschaft vor Menschenaugen, garantiert Friede und Gleichheit zwischen Menschen und Magiern. Doch in den Schatten tobt ein Krieg um die Vorherrschaft.
Jenifer Danvers ist eine Lichtkämpferin. Als ihr Freund und Kampfgefährte stirbt, erwacht mit Alexander Kent ein neuer Erbe der Macht, der von ihr in die Welt der Magie eingeführt werden muss.
Keiner von beiden ahnt, dass das Gleichgewicht der Kräfte außer Kontrolle geraten ist. Das Böse holt zum großen Schlag aus, um den Wall endgültig zu zerschmettern.

Machtvolle Zauber, gefährliche Artefakte, uralte Katakomben und geheime Archive: Erlebe mit an, wie sich die Lichtkämpfer und der Rat des Lichts – Johanna von Orleans, Leonardo da Vinci, und weitere Größen der Menschheitsgeschichte – gegen die Macht des Bösen stellen.

Sonntag, 2. Oktober 2016

[INTERVIEW] Dr. John Watson über Sophie Oliver



Sophie Oliver

Mein Name ist Watson. Doktor John Watson. Die geschätzten Leser kennen mich wahrscheinlich als langjährigen Weggefährten und Chronisten des unerreichten Meisterdetektivs Sherlock Holmes. Mein Kollege ist derzeit so intensiv mit unserem neuesten Fall beschäftigt, dass er ganz und gar unabkömmlich ist. Ich hoffe, in Kürze über unseren Erfolg berichten zu dürfen.
Allerdings freut es mich besonders, hier einmal ohne Holmes´ Einmischung zu Wort zu kommen. Ich stehe sehr gerne für dieses Gespräch zur Verfügung. Zumal wir ja über Sophie Oliver reden wollen, die unseren Fall „Sherlock Holmes und das Geheimnis der Narrenkappe“ zu Papier brachte und mir dabei die Feder aus der Hand nahm. In dieser Geschichte sollen wir einen kleinwüchsigen Gentleman vor seiner Ermordung bewahren. Hätte mir beinahe eine Erkältung geholt, auf seinem zugigen Landsitz.


Die Luft ist stickig in dem kleinen Raum. Die einsame Arbeitsleuchte auf dem glatten Tisch strahlt direkt in sein Gesicht.

Grundgütiger! Ist das die neumodische Art, ein Interview zu führen? Ich dachte, wir plaudern ein wenig. Gibt es keinen Tee? Blickt sich um. Nein?

1. Was können Sie uns zu Sophie Oliver sagen - los, was müssen wir wissen?
Nun ja, Frau Oliver und ich kennen uns schon eine Weile. Sie liest seit Jahren meine Chroniken und bewundert Mister Holmes. Heutzutage würde man sie wohl einen Fan nennen, ich bevorzuge den Ausdruck Verehrerin. Da ich Frau Olivers schriftstellerisches Schaffen beobachte und mich von ihren Fähigkeiten überzeugen konnte, hatte ich nichts dagegen einzuwenden, als sie mich bat, die Niederschrift eines unserer Fälle übernehmen zu dürfen.

Aha, Sie beneiden Sophie Oliver also um etwas? Oder schlimmer, es gibt etwas, was Sie gar nicht leiden können? Wir haben also ein Motiv?
Räuspert sich und zupft verlegen an seinem Bart. Ahem, also so intim ist unsere Bekanntschaft eigentlich nicht. Man schätzt sich auf rein professioneller Ebene. Was mir allerdings aufgefallen ist – Frau Oliver scheint ziemlich introvertiert zu sein. Sie steckt ihre Nase gerne in Bücher oder recherchiert oftmals abstruse Themen, über die sie später schreiben möchte. Man könnte meinen, sie ist gerne für sich alleine. Allerdings hat sie auch Freude daran, Menschen zu beobachten und scheut sich nicht davor, direkte Fragen zu stellen. Was bei meiner englischen Zurückhaltung natürlich undenkbar wäre.
  
3. Das hört sich so an, als würde Sophie nicht ununterbrochen schreiben - was macht sie denn in dieser Zeit?
Soviel ich weiß, hält sie sich gerne im Freien auf. Aktivität an der frischen Luft, Sie wissen schon. Das ist etwas, das wir Engländer auch gerne betreiben. Frau Oliver geht viel spazieren, mit ihrem Mann, den Kindern, dem Hund. Und sie verreist gerne. Ich habe gehört, sie wird in diesem Jahr noch mehrfach Großbritannien besuchen. Bei diesem Vorhaben möchte ich sie aufs Allerbeste bestärken. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie sich dabei Inspiration holt.
 
4. Ein Trittbrettfahrer? Welchem Vorbild eifert sie nach? Ist das nur schriftstellerisch so, oder auch im »normalen« Leben?
Also, was all things british betrifft – nachvollziehbarerweise ist die Kultur unseres großartigen Königreichs etwas, das Frau Oliver schätzt. Spricht für sie. Schriftstellerisch oder im normalen Leben, ist dabei einerlei. Denken Sie nur an die britische Literatur, unsere herrliche Landschaft, unseren Stil und ja, bisweilen auch unsere Schrulligkeit. Ich weiß aus ganz verlässlicher Quelle, dass Frau Oliver all das herrlich findet. Dabei muss man nicht unbedingt Namen nennen, vornehme Zurückhaltung, Sie verstehen.
Beugt sich vor und flüstert verschwörerisch: Nur unter uns – selbstverständlich ist Sir Arthur Conan Doyle ein Vorbild für sie – für wen wäre er das nicht!?!?

5. Gibt es Rituale, die Sophie beim Schreiben anwendet? Hängt sie bestimmter ritualistischer Musik an, oder gibt es irgendwelche berauschende Nahrungsmittel, die stets griffbereit liegen müssen?
Wenn Sie damit meinen, ob sie wie mein Freund Holmes unablässig auf einer Geige herumfiedelt – gottlob nicht!. Aber Frau Oliver hört Musik, die zu dem Thema passt, über das sie gerade schreibt. Über Kopfhörer, damit sie sich ganz in ihre Welt zurückziehen kann und keine Geräusche von außen stören. Manchmal wünsche ich mir, derartige Kopfhörer hätte es zu meiner Zeit auch schon gegeben …

6. Wie kam Sophie auf Ihre Spur?
Wie bereits gesagt, man kennt mich, man kennt Holmes. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis Frau Oliver mich um eine Zusammenarbeit bat. Ich habe allerdings gehört, dass es hierfür eines Anstoßes seitens ihrer Agentin Alisha Bionda von der Agentur Ashera bedurfte. Erst nach Frau Biondas gutem Zuspruch wagte Frau Oliver sich an Holmes und mich heran.

7. Wissen Sie, ob sie sich Ihre Opfer immer auf diese Weise aussucht, entstehen ihre Geschichten immer so?
Lacht laut auf. Ha! Partners in crime, meinen Sie? Ich glaube in der Tat, dass Frau Oliver und Frau Bionda gerne gemeinsame Sache machen! Bei der Wahl ihrer Opfer, äh Geschichten, gehen die beiden da ganz zielorientiert vor. Grundsätzlich lobenswert, machen Holmes und ich genauso, was die Lösung unserer Fälle anbelangt. Wobei weibliche Kreativität natürlich nicht mit männlicher Analytik verglichen werden kann. Die Interviewerin stellt das Licht noch etwas greller ein. Watson blinzelt irritiert. 

8. Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Verhör mit Ihnen, was macht Sie so besonders für Sophie?
Ich glaube, ich bin ihr Türöffner zur Welt von Sherlock Holmes. Niemals hätte sie sich getraut, sich direkt an ihn zu wenden. So war ich es, der sie ihm letztendlich vorstellte. Die beiden verstanden sich übrigens prächtig. So gut, dass über meinen Kopf hinweg entschieden wurde, Frau Oliver erneut als Chronistin für einen unserer Fälle einzusetzen. Tja, die Geister, die ich rief, kann ich da nur sagen …

9. Schauen wir uns doch einmal die Beweise an: Was wird sie als Nächstes tun? Woran arbeitet sie wohl gerade? Heckt sie einen Plan zur Ergreifung der Weltherrschaft aus? Wann werden wir neue Hinweise erhalten?
Oh, nein, an der Weltherrschaft ist Frau Oliver nicht interessiert. Viel zu viele Menschen, das mag sie gar nicht. Ihr genügt es, im stillen Kämmerlein vor sich hin zu plotten. Dabei kamen schon die erstaunlichsten Dinge zutage!
Sie hat ein Kinderbuch geschrieben, stellen Sie sich vor! Das wird unter dem Titel Belinda Burggespenst in der Seifenblasen-Reihe von Alisha Bionda im Arunya Verlag erscheinen. (Sehen Sie, schon wieder Frau Bionda! Ich sagte ja, dass die zwei gerne was zusammen ausbrüten!). Und für die Romance Reihe von Frau Bionda, ebenfalls im Arunya Verlag, steuert sie auch einen Roman bei. Der Titel lautet: Bube, Dame – Prinz.
Dann wird sie für den Bastei Verlag im Rahmen der Familiengeheimnis-Serie einen Roman schreiben. Darauf darf man ebenfalls gespannt sein.
Und was mich persönlich natürlich besonders interessiert: Es wird für den Dryas Verlag einen viktorianischen Krimi geben. Da werde ich bestimmt ganz genau hinsehen!

Knipst die Lampe aus und lehnt sich zurück ...



10. Ein herzliches Dankeschön an Doktor Watson für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich der Autorin selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Doktor Watson gesagt wurde.
Eigentlich hat der gute Doktor schon alles gesagt. So redselig kenne ich ihn gar nicht. Anscheinend mag er die strenge Befragung durch die Lesekatzen. ;-)
Es war jedenfalls ein ganz besonderes Erlebnis, ihm und seinem Partner Holmes bei den Ermittlungen über die Schulter schauen zu dürfen.
Ich bedanke mich bei den beiden für die spannende Zusammenarbeit und bei den Lesekatzen für das angenehme Interview.
Ach ja – eine Terminankündigung hätte ich noch: Wer mich und einige meiner Autoren-Kollegen von der Agentur Ashera gerne kennenlernen möchte, kann dies am 22. Oktober in Dreieich-Sprendlingen auf der BuCon machen. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!


Die Novelle "Sherlock Holmes und das Geheimnis der Narrenkappe" ist im Arunya-Verlag erschienen. Wer mehr über die Autorin erfahren möchte, kann sie auf ihrer Homepage, Facebook oder Instagram besuchen.


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